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Parlamentarisches Patenschafts - Programm

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Kurzinformation zum Parlamentarischen Patenschafts-Programm,

Deutsch-Amerikanischer Jugendaustausch, hier: "Vocational High School Absolventen"
Die Einrichtung des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) wurde 1983 aus Anlaß des 300. Jahrestages der deutschen Einwanderung nach Nordamerika vom Kongreß der Vereinigten Staaten von Amerika und dem Deutschen Bundestag gemeinsam beschlossen.

 Ziel des an dieses Jubiläum anknüpfenden Programms ist die Verbesserung und Vertiefung der deutsch-amerikanischen Beziehungen, die durch eine Erweiterung des gegenseitigen Jugendaustausches erreicht werden soll. Der jungen Generation in beiden Ländern soll auf anschauliche Weise die Bedeutung einer freundschaftlichen Zusammenarbeit vermittelt werden, die auf gemeinsamen politischen und kulturellen Wertvorstellungen beruht. Zukünftige gute Beziehungen sollen durch den praktischen Erfahrungsaustausch im jeweiligen Gastland gefördert werden. MdBs übernehmen Patenschaften.

Seit 1985 ist OPEN DOOR Student Exchange USA (jetzt Nacel Open Door Inc.) mit der Auswahl von amerikanischen "Vocational High School Absolventen" und deren Vorbereitung auf den Aufenthalt in der Bundesrepublik innerhalb dieses Programms beauftragt. OPEN DOOR Student Exchange e.V. (jetzt Open Door International e.V.) in Köln hat ab dem Programmjahr 1993/94 deren Betreuung hier in Deutschland übernommen.

Es handelt sich bei den Teilnehmern um graduierte Absolventen von Berufsfachschulen in den USA, die sich schon für einen bestimmten Berufsbereich qualifiziert haben und in diesem weitere Erfahrungen in Deutschland sammeln sollen, bzw. um Absolventen von US-High Schools. Sie haben sich bereits in den USA einem umfangreichen Auswahlverfahren unterziehen müssen und kommen mit erwartungsvoller Motivation.

Die High School-Absolventen, ca. 18 bis 19 Jahre alt, werden nach ihrer Ankunft in Deutschland zunächst an einem zweimonatigen intensiven Sprachausbildungs- und Orientierungsseminar in Bonn teilnehmen, sollen danach eine deutsche Berufsschule, Berufsfachschule, Fachoberschule oder Fachhochschule besuchen und ein Praktikum in einem deutschen Betrieb absolvieren. Es hat sich aber auch als vorteilhaft erwiesen, daß der "schulische, ausbildungsmäßige Aspekt" des Aufenthaltes nach dem "dualen System" (Praktikum plus ein oder zwei Tage Berufsschule) bzw. in speziellen Fällen durch eine betriebsinterne Schulung über die Zeit von 10 Monaten abgedeckt wird. Eine Betreuungsperson von Open Door International e.V. wird während dieser Zeit vor Ort ständig als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.


Dem Aufenthalt der Schüler bei Gastfamilien, dem Schulbesuch sowie dem Praktikum wird im Rahmen des Gesamtkonzepts des Programms - wie ausdrücklich vom Deutschen Bundestag vorgesehen - ein besonderes Gewicht bei der Weiterentwicklung der deutsch-amerikanischen Beziehungen zugemessen. Hinweise, Anleitungen und Tips, wie sie sich bisher aus den Erfahrungen mit dem Umgang mit amerikanischen Gastschülern ergeben haben und als recht nützlich erwiesen, werden übermittelt und sollen das Zusammenleben erleichtern.

Wir hoffen auf Ihre Unterstützung bei dieser uns übertragenen Aufgabe.

 

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Letzte Aktualisierung: 26.07.2010

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