Erfahrungsbericht Südafrika: Anno 2016

Mann, was ging das schnell! Die ersten paar Wochen in Sri Lanka vergingen wie im Flug! Doch fangen wir von vorne an. Nach einem doch kürzeren Flug als erwartet, gehe ich in Colombo aus der Tür des Airports und betrete damit das erste Mal in meinem Leben das 35 Grad warme Sri Lanka, mein zu Hause für die nächsten 10 Wochen. Ich werde von einem Fahrer abgeholt, durch den Monsunregen geht's in Richtung Stadt.

Es ist alles unendlich grün hier, es sieht aus, als wäre die Straße mitten durch einen Urwald gebaut worden! Ich werde im Volunteerhaus von den anderen herzlich empfangen. Diverse europäische Nationen und auch Menschen sehr verschiedenen Alters (von 19-50) sind dabei. Ich werde auf Anhieb gut aufgenommen und mir wird sofort viel erzählt. Das Haus ist super ruhig gelegen, wir haben einen riesigen Garten, in dem unter anderem Affen und Leguane beheimatet sind.

Das Essen ist deutlich anders hier, nach kurzer Gewöhnungsphase aber enorm lecker! Auch die Familie, die sich um das Kochen und Putzen kümmert, ist extrem herzlich und die Kommunikation klappt auch mit Händen und Füßen ;) Die offenherzige 7-jährige Tochter spielt oft im Haus und sorgt für Abwechslung und manchmal etwas liebenswertes Chaos im Haus. Die Zimmer sind schön sauber, alle Zimmer haben ein eigenes Bad! Kurzum: Unterkunft und Verpflegung sind 1a!

Dann die ersten Tage in der Jungenschule: Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass vieles hier etwas anders gehandhabt wird als bei uns! Hat man das aber erst einmal akzeptiert, ist es eine wunderschöne Aufgabe, einem Haufen 7-jähriger Rabauken was beizubringen! Trotzdem sollte man hierbei die Anstrengung nicht unterschätzen, teils sind bis zu 45 Kinder in einer Klasse. Auch hier eignen sich speziell bei den jüngeren Kindern Hände und Füße gut als Verständigungsmittel:). Einem wird früh viel Verantwortung übertragen, die Meute muss auch unterrichtet werden, wenn der Lehrer aus unerklärlichen Gründen nicht auftaucht. Ich werde wohl sogar noch einige Tests für die Kinder selber entwerfen dürfen in den nächsten Wochen!

Die Nachmittage lassen sich gut nutzen, um entweder einmal die nähere Umgebung mit den Vierteln Pelawatte und Battaramulla zu erkunden oder aber um zum Beispiel mit Blick in den Garten etwas zu lesen und die Beine baumeln zu lassen. Abends kann man viel lachen mit den anderen und viele Geschichten aus der Heimat, aber auch aus Sri Lanka austauschen.

Die Wochenenden lassen sich nach eigenem Belieben gestalten. Es lohnt sich, die anderen Freiwilligen nach sehenswerten Aktivitäten zu fragen! An den Wochenendabenden haben wir schon oft zusammengesessen, das lokale Bier gekostet und unter anderem wunderbar schiefe Lieder mit Unterstützung der Gitarre gesungen (Ja, so etwas machen wir hier wirklich ;) ). Außerdem kann man zum Beispiel Trips nach Galle, Kandy und in den Yala Nationalpark unternehmen, diese sind dann komplett von IDEX organisiert. Es lassen sich tolle Sachen entdecken und abends gut mit den anderen entspannen! In Kandy kann ich nur empfehlen, abends aus dem Hotel die unglaubliche Aussicht auf das Tal und die Stadt, in der ein Zahn des Buddha liegen soll zu genießen, die kann einen schon mal umhauen! Auch beim Organisieren sonstiger Trips wird von unserem Betreuer im Haus immer gerne geholfen, beispielsweise gute und günstige Hotels zu finden.

Ach ja, und um hier in Colombo am besten das Feeling der Stadt zu erleben, einfach mal mit dem Tuk Tuk kreuz und quer fahren! Kostet fast nichts und kann einen schon mal umhauen, wenn man Küchen auf der Straße und Kühe auf den Bürgersteigen sieht! :)

Ansprechpartnerin Freiwilligenarbeit Sri Lanka

Testimonials Freiwilligenarbeit

Kurze Berichte von Freiwilligen, die mit uns im Ausland ihren Einsatz gemacht haben, findest Du in unserer Mediathek unter der Rubrik Testimonials!