Erfahrungsbericht Südafrika: Annkathrin 2016

Im April 2016 machte ich mich auf den Weg nach Südafrika. Ich hatte 2015 mein Abitur gemacht und noch etwas Zeit, bis das Studium anfing und wollte noch einmal ins Ausland. Durch ODI landete ich dann in Port Elizabeth, wo ich dann 10 Wochen mit der Organisation UTSSA verbrachte.

Die Freiwilligenarbeit mit den südafrikanischen Kindern in Schulen, im Kindergarten und beim Coaching war eine super Erfahrung. Die Kinder sind sehr offen und glücklich (obwohl sie so wenig haben) und singen und tanzen die ganze Zeit, was für mich eine neue und sehr schöne Erfahrung war.

Ich arbeitete die meiste Zeit als Lehrerin an der Township-Schule Emzomncane. Dort half ich den Lehrern die Schüler zu unterrichten, denn die Klassen dort sind sehr viel größer, als man es aus Deutschland gewohnt ist. Ich unterrichtete eine Klasse alleine mit anderen Freiwilligen oder mit einer Lehrerin oder ich gab zwei oder drei Kindern Nachhilfe in bestimmten Schulfächern in einem Extrazimmer.

In der Pause spielte ich dann draußen mit den Kindern, die alle Huckepack genommen werden wollen und Selfies lieben.

Einige Tage arbeitete ich im Kindergarten des SOS-Kinderdorfs. Auch dort arbeitete ich meistens mit anderen Freiwilligen oder einer Kindergärtnerin gemeinsam mit den Kindern. Ich malte mit ihnen, brachte ihnen Zahlen, Farben, Wörter bei oder ging mit ihnen raus um zu Spielen.

Auch zu den anderen Freiwilligen fand ich schnell Anschluss. Gleich am ersten Abend gab es ein Braai (Südafrikanisches Barbecue) mit allen zusammen und am nächsten Tag begannen die Kennenlerntage, an denen ich nicht nur die anderen Freiwilligen kennenlernte, sondern auch lernte, wie man die Kinder coacht, unterrichtet und ihnen zu einer besseren Zukunft verhilft.

Es wurden auch fast jedes Wochenende Ausflüge angeboten (einer im Monat ist kostenlos), die man mit den anderen Freiwilligen machen konnte. Angeboten wurden zum Beispiel Safaris, Bungeejumping von der höchsten Bungeejumping-Brücke der Welt, Fallschirmspringen und Elefantenreiten. Auch nachmittags, wenn wir alle nach Hause kamen, gab es noch genügend Zeit gemeinsam etwas zu unternehmen, wie zum Beispiel ans Meer fahren, Shoppen gehen und Essen gehen.

Alles in Allem war meine Entscheidung nach Südafrika zu gehen eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe und ich würde es jedem empfehlen! Ich habe viele neue Freundschaften geschlossen und eine ganz andere Mentalität kennengelernt und ich hoffe, dass ich bald wieder einmal nach Südafrika reisen kann.

Liebe Grüße,

Annkathrin

Ansprechpartnerin Freiwilligenarbeit Südafrika

Testimonials Freiwilligenarbeit

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