1. Wer ist eine geeignete Gastfamilie?

Grundsätzlich sind unterschiedlichste Familien aus ganz Deutschland als Gastfamilie geeignet. Hierbei ist es nicht wichtig, in welcher Region Sie leben, ob in einer Großstadt oder auf dem Land. Ebenso ist es unerheblich, ob es sich bei Ihnen um einen Zwei-Personenhaushalt handelt, Sie alleinerziehend sind oder Sie in einer Großfamilie einschließlich Großmutter und Großvater leben. Wichtig ist Ihr aufrichtiges Interesse als Gastfamilie für einen internationalen Schüler/ eine internationale Schülerin zu sorgen und im Sinne der Völkerverständigung voneinander zu lernen sowie den Gastschülerinnen und Gastschülern für die Zeit ihres Aufenthaltes mit Offenheit und Verständnis zu begegnen.

2. Was wird von der Gastfamilie erwartet?

Behandeln Sie Ihre Gastschülerin bzw. Ihren Gastschüler wie ein Familienmitglied. Integrieren Sie Ihren Gast in Ihren Familienalltag. Sie sorgen für Kost und Logis. Für evtl. Extras wie Fahrtkosten zur Schule, Ausflüge, Schulbücher, etc. bringen die Gastschüler ausreichend Taschengeld mit.

3. Braucht unser Gastschüler ein eigenes Zimmer?

Bei unseren individuellen Kurzzeitprogrammen bis zu 3 Monaten reicht ein eigenes Bett im Zimmer der Gastgeschwister aus. Bei einem längeren Aufenthalt bis zu 10 Monaten sollte ein eigenes Zimmer für Ihre Gastschülerin bzw. Ihren Gastschüler bereitgestellt sein.

4. Wer sucht unser Gastkind aus?

Anhand Ihres ausgefüllten Gastfamilienfragebogens haben wir einen ersten Eindruck von Ihren Hobbies und Interessen und machen Ihnen dann einen Vorschlag welches Gastkind hierzu passen könnte. Selbstverständlich können Sie Wünsche äußern, ob Sie lieber einen Jungen oder Mädchen aufnehmen möchten.  Auch auf etwaige Länderpräferenzen nehmen wir Rücksicht.

5. Wie gut sind die Sprachkenntnisse der Gastschüler?

Die Gastkinder verfügen über recht unterschiedliche Vorkenntnisse. Gastschülerinnen und Gastschüler, deren Deutschkenntnisse bei der Anreise im Sommer noch sehr gering sind, absolvieren zu Beginn Ihres Deutschlandaufenthaltes einen vierwöchigen Deutschkurs in Köln.

6. Für welchen Zeitraum sucht ODI Gastfamilien?

Die größte Anzahl unserer Gastschülerinnen und Gastschüler reist Ende August für einen Zeitraum von fünf oder zehn Monaten an. Aber auch kürzere Gastfamilienaufenthalte, für drei Monate oder individuell kürzere Zeiträume (zwei, vier, sechs, acht Wochen) sind hin und wieder möglich.

7. Wie sind die Gastkinder versichert?

Alle unsere Teilnehmer sind über ODI kranken-, haftpflicht- und unfallversichert.

8. Sind die Gastkinder schulpflichtig?

Unsere internationalen Gastschülerinnen und Gastschüler sind zwischen 14 und 18 Jahre alt und ein wichtiger Bestandteil der Integration ist der regelmäßige Schulbesuch. Unsere amerikanischen Bundestagsstipendiatinnen und -stipendiaten sind normalerweise schon 18 Jahre alt, hauptsächlicher Programminhalt ist hier allerdings die Absolvierung von Praktika.

9. Wer ist Ansprechpartner für die Gastfamilie und das Gastkind?

Während der Zeit der Gastaufnahme ist ein ehrenamtlicher, regionaler Betreuer für Sie und die Gastschülerin/ den Gastschüler vor Ort zuständig.  Unsere regionalen Betreuer kommen vor Gastaufnahme die Gastfamilien besuchen, klären offene Fragen, machen regelmäßige Besuche während des Gastkind-Aufenthaltes und sind ständiger Ansprechpartner. Aber auch die hauptamtlichen Mitarbeiter sind für die Gastfamilien da und außerhalb der Geschäftszeiten in Notfällen mit einer 24-Stunden-Notfallnummer zu erreichen.

10. Was passiert, wenn die Chemie nicht stimmt?

Trotz sorgfältiger Auswahl und großer Unterstützung kann leider auch dies passieren. Hier ist es wichtig, dass offen mit dem Thema umgegangen wird und gemeinsam für alle Beteiligten möglichst zeitnah nach einer positiven Lösung gesucht wird.

Ansprechpartnerin Gastaufnahme Deutschland

Ansprechpartnerin Parlamentarisches Patenschafts-Programm