Erfahrungsberichte Praktikanten bei ODI

Erfahrungsbericht Sonja 2013

Drei Wochen bei ODI - Schülerpraktikum

Da mir meine Koordinatorin während meines Aufenthaltes in Argentinien oft von ihrem Beruf erzählte und ich jedesmal wieder interessiert zuhörte, war die Frage, wo ich mein Oberstufenpraktikum absolvieren wollte, schnell und leicht beantwortet. Mitzuerleben, wie die Auslandaufenthalte, egal ob empfangender Bereich oder Entsendeprogramm, die Freiwilligenprojekte oder das Work & Travel-Programm organisiert werden, interessierte mich von Anfang an. Aber was mich vor allem an diesem Praktikum reizte, war die Vorstellung, einer Tätigkeit nachzugehen, die sich mit anderen Kulturen beschäftigt, um das Völkerverständnis zu fördern.
Während diesen zwölf  Tagen, eine doch sehr kurze Zeit, lernte ich alle Fassetten der Korrespondenz für die erfolgreiche Organisation eines Auslandsaufenthaltes kennen. Ich arbeitete mich durch jede Abteilung und bekam den Arbeitsalltag bei ODI mit. Durch mein eigenes Jahr im Ausland hatte ich auch direkt eine andere Sicht auf die Tätigkeiten und konnte die einzelnen Schritte besser nachvollziehen. Meine Aufgaben bei ODI lagen nicht alleine darin, am Computer zu sitzen und Listen zu aktualisieren. Ab und zu konnte ich mich auch kreativ betätigen und zum Beispiel die Abschiedsgeschenke und Plakate für das Abschiedsgrillen der Austauschschüler aus dem Ausland gestalten oder die neue Broschüre Korrekturlesen. Auch sehr interessant war die Arbeit für das PPP, das Parlamentarische Patenschafts-Programm, von dem ich zwar vorher schon gehört, mich aber noch nicht näher damit beschäftigt hatte. Als ich dann die Liste mit den Praktika aktualisierte, staunte ich nicht schlecht über die große Anzahl der von Teilnehmern absolvierten Praktika. Auch als ich mich mit den Stipendiaten im Einzelnen näher auseinandersetzte, war ich erstaunt über die Qualifikationen vieler dieser High School Absolventen.  Abgesehen von diesem Aufgabenbereich lernte ich auch die anderen Auslandsprogramme noch näher kennen. Ich führte zum Beispiel ein Interview mit einer Bewerberin, die ein Jahr nach Argentinien gehen möchte oder übersetzte einen Brief an die Gastfamilie ins Spanische. Des Weiteren vertrat ich ODI auf einer Informationsveranstaltung an einem Kölner Gymnasium zum Thema Freiwilligenarbeit. Großes Glück hatte ich auch in der Hinsicht, dass gerade während meines Aufenthaltes in Köln die ausländischen Gastkinder vor ihrer Rückreise noch einmal alle hier zusammenkamen und ich die Möglichkeit hatte, sie kennenzulernen. Somit habe ich wirklich in jeden Bereich des Vereinsgeschehens Einblicke bekommen, die mich dem äußerst interessanten Thema des kulturellen Austauschs näher brachten.
Die Stimmung im Büro war immer entspannt und familiär. Schon von Anfang an fühlte ich mich wohl und kam täglich gerne wieder. Was mich aber vor allem freute, war das Vertrauen, dass man mir direkt entgegen brachte. Ebenfalls der Freiraum, den man mir gab, erleichterte meine Arbeit ungemein und bereits kurz nach Beginn meiner Praktikumszeit konnte ich mich im Büro bewegen, als wäre ich schon länger da.
Auch jetzt, nach meinem Praktikum, bereue ich die Wahl, bei ODI ein Praktikum zu machen, in keiner Weise. Auch wenn immer sehr viel zu tun war, hat es mir großen Spaß gemacht, mich dort zu betätigen und die Aufgaben zu erledigen.

Ansprechpartnerin Praktikum bei ODI