ODI feierte am 25.Mai 2013 sein 30. Jubiläum

Open Door International fördert seit 30 Jahren internationalen Schüleraustausch

„Op Jück“-Stipendien für reiselustige Kölner Schülerinnen und Schüler

Open Door International e.V. (ODI) feierte am 25. Mai 2013 sein 30-jähriges Jubiläum. „Alles begann 1983 in einem Wohnzimmer in der Kölner Südstadt“, erinnerte sich Britta Schwarz, Geschäftsführerin von ODI. Der gemeinnützige Verein fördert seit 30 Jahren den interkulturellen Austausch und bietet Auslandsaufenthalte für junge Menschen im Ausland und in Deutschland an. Zur Feier im „Consilium“ am Kölner Rathaus kamen neben den geladenen Gästen auch der Kölner Bürgermeister Manfred Wolf und der US-amerikanische Generalkonsul Stephen A. Hubler. „Nur der persönliche Austausch fördert eine friedlichere Welt“, stimmte Bürgermeister Manfred Wolf den Zielen des Vereins zu.

Stipendiat Chris, Bürgermeister Manfred Wolf, Stipendiaten Leonie, Clara, Hannes, US-Generalkonsul Stephen Hubler (v.l.n.r.)

Im Rahmen der Jubiläumsfeier wurden zudem Stipendien für einen Schulaufenthalt im Ausland vergeben. Das 2005 ins Leben gerufene Rheingold-Stipendium ging an Chris P., der aufgrund seines großen sozialen Engagements ab August 2013 mit dem ODI-Vollstipendium für ein Schuljahr in die USA wird gehen können. „Ich danke ODI sehr für diese Chance und freue mich schon sehr darauf, die USA hautnah kennen lernen zu können.“
Edgar Lampenscherf, Vorstandsvorsitzender von ODI, war selber als ODI-Austauschschüler in den USA. „Das war schon eine ganz besondere Erfahrung“, so Lampenscherf, die dabei helfe, Vorurteile, Grenzen und Konflikte zu überwinden und die Toleranz der Menschen auszubauen. 

Rheingold-Stipendiat Chris
Vorstandsvorsitzender Edgar Lampenscherf, Leiter des Büros für intern. Angelegenheiten Köln Frieder Wolf (v.l.n.r.)

Mit „Op Jück“ die Welt entdecken

Erstmalig wurde dieses Jahr auch das „Op Jück-Stipendium“ verliehen, das sich speziell an Kölner Schülerinnen und Schüler richtet. Diese mussten auf kreative Art und Weise darstellen, wie sie als Botschafter Kölns ihre Stadt in die Welt hinaustragen wollen. Leonie S., eine der Kölner „Op Jück“-Stipendiatinnen, hatte dazu eigens ein Lied komponiert, welches sie im Rahmen der Jubiläumsfeier vortrug. „Ich wurde in Köln geboren und kann mir keine bessere Heimat vorstellen. Während meines Austauschs werde ich versuchen, möglichst viel davon in die Welt hinauszutragen. Ich werde von der schönen Altstadt berichten und dem Rhein, an dem ich im Sommer gerne mit meinen Freunden bin. Ich bin FC-Fan und werde die Erfolge oder auch Niederlagen sicher auch fern der Heimat verfolgen.“, berichtete Leonie, die ab Sommer 2013 nach Kanada gehen wird. Frieder Wolf,  Leiter des Büros für internationale Angelegenheiten der Stadt Köln, überreichte ihr und zwei weiteren Stipendiaten diese tolle Auszeichnung.

Op Jück-Stipendiaten Clara, Hannes, Leonie (v.l.n.r.)

Auf die nächsten 30 Jahre und viele zukünftige Stipendiaten wurde im Laufe des Abends gebührend angestoßen und die Arbeit des Vereins gewürdigt.

30 Jahre ODI – Meine Welt. Deine Welt. Unsere Welt.

 

siehe auch: Fotoalbum "30 Jahre ODI"

Ansprechpartnerinnen Vereinsentwicklung

Lina Jakobs

Tel.: 0221-60 60 855-10

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