Stipendiaten für Schüleraustausch weltweit ausgewählt

zurück zur Übersicht Archiv 2013

Open Door International e.V. vergibt jedes Jahr mehrere Stipendien für einen weltweiten Schüleraustausch. Für das Programmjahr 2013/2014 stehen nun die Stipendiaten für unsere beiden Stipendienprogramme fest, die sich im Folgenden kurz vorstellen möchten. 

Rheingold-Stipendium für die USA

ODI vergibt das Rheingold-Stipendium an sozial besonders engagierte Schülerinnen und Schüler, die ein Schuljahr in den USA verbringen möchten. In diesem Jahr ist unsere Wahl auf Chris gefallen, der uns durch seine gewinnende Art und seine ehrenamtliche Arbeit begeistert hat. Lernen Sie Chris hier selber kennen:

Chris: Rheingold-Stipendiat 2013/2014

Mein Name ist Chris und ich bin 16 Jahre alt. Zurzeit besuche ich die 10. Klasse der Realschule Jüchen und ich werde nächstes Schuljahr im Rahmen des Rheingold-Stipendiums fast ein Jahr in den USA verbringen dürfen. In meiner Freizeit engagiere ich mich in vielseitiger Hinsicht im sozialen Bereich. Außerdem spiele ich Fußball und Gitarre.

Das Stipendium gibt mir die Möglichkeit, meinen Traum vom Auslandsjahr zu verwirklichen und dem amerikanischen Traum zehn Monate ganz nah zu sein. An Amerika reizt mich besonders, dass in diesem Land so viele unterschiedliche Kulturen und Völker gemeinsam leben und ich gerne diesen alltäglichen Lebensablauf kennenlernen möchte. Ich sehe dies als einmalige Möglichkeit, meinen Horizont zu erweitern und mich durch diese neuen Eindrücke weiterzuentwickeln. Außerdem gefällt mir die englische Sprache sehr und ich hoffe, durch diese Reise meine Englischkenntnisse ausbauen und verbessern zu können.
Ich bin sehr froh, dass mir ODI diese Chance ermöglicht.

Mit freundlichen Grüßen, Chris

Op Jück-Stipendien für Kölner Schülerinnen und Schüler

In diesem Jahr hat ODI zum ersten Mal gezielt Teilstipendien an Kölner Schülerinnen und Schüler vergeben. Durch das Einreichen einer kreativen Bewerbung sollten die Jugendlichen ihre Begeisterung für die Stadt Köln ausdrücken und gleichzeitig demonstrieren, wie sie als Botschafterin oder Botschafter der Rhein-Metropole auftreten würden. Unsere drei Stipendiatinnen und Stipendiaten des Op Jück-Stipendiums stellen sich an dieser Stelle gerne vor:

Op Jück-Stipendiaten 2013/2014

Leonie:

Ich heiße Leonie und bin 16 Jahre alt. Ich freue mich sehr, dass ich eine der Stipendiatinnen und Botschafterin für Köln bin.

Ich wurde in Köln geboren und kann mir keine bessere Heimat vorstellen. Während meines Austauschs werde ich versuchen, möglichst viel davon in die Welt hinauszutragen. Ich werde von der schönen Altstadt berichten und dem Rhein, an dem ich im Sommer gerne mit meinen Freunden bin. Ich bin FC-Fan und werde die Erfolge oder auch Niederlagen sicher auch fern der Heimat verfolgen. Außerdem dürfen Berichte über den Karneval nicht fehlen. Aus diesem Grund hat mein Vater mir ein paar kölsche Lieder auf der Gitarre beigebracht. Für meine Bewerbung  habe ich selbst einen Song geschrieben und aufgenommen, der von meiner Heimat und meinem Alltag handelt. Ich möchte aber mehr von der Welt sehen. Besonders freue ich mich darauf, ein neues Umfeld kennenzulernen und zu sehen, wie ich meinen Platz darin finde. Ich habe mich schon entschieden, ein halbes Jahr nach Kanada zu gehen. In meinen letzten Schulferien, habe ich dort zwei Wochen verbracht. Ich fand die Landschaft wunderschön und die Menschen sehr nett. Außerdem möchte ich natürlich mein Englisch verbessern. Die Schule, die ich ab September besuchen möchte, liegt auf Vancouver Island, wo das Klima relativ mild und nicht so kalt ist, wie die meisten sich das in Kanada vorstellen.
Ich weiß jetzt schon, dass ich meine Familie, meine Freunde und meine Heimat unglaublich vermissen werde. Deshalb habe ich mich entschieden, nur ein halbes Jahr wegzugehen. Ich glaube ein ganzes Jahr wäre noch härter.

Liebe Grüße, Leonie

Clara:

Mein Name ist Clara, ich bin 14 Jahre alt und wohne in einem Vorort von Köln. Ich bin eine der „Op-Jück“-Stipendiaten und liebe meine Stadt und alles, was zu ihr gehört. Dazu gehört natürlich auch der Karneval von Weiberfastnacht über Rosenmontag und die Nubbelverbrennung bis zum Aschermittwoch. Aber nicht nur das begeistert mich an Köln, sondern auch die Offenheit, die Leute und noch vieles mehr. Denn Köln ist eine super tolle Stadt mit dem beeindruckendsten Dom der Welt. Jeder findet hier seinen Platz, weil für jeden etwas dabei ist.

Aber auch wenn meine Begeisterung für Köln noch so groß ist, möchte ich auch andere Kulturen kennenlernen. Besonders die USA interessieren mich sehr, da ich den „American Way-of-Life“, den „High-School-Spirit“, die Landschaft und die Sprache kennenlernen und „erleben“ möchte. Ich war bereits einmal im Urlaub in den USA, aber konnte alles nur kurz und aus der Sicht eines Touristen sehen. Das Jahr möchte ich deshalb dafür nutzen, die USA besser kennenzulernen – aus der Sicht eines Einwohners.
Momentan gehe ich in die neunte Klasse. Nach der Schule und am Wochenende treffe ich mich gerne mit Freunden. Meine Hobbys sind hauptsächlich Tennis spielen, seit kurzem bin ich dabei, meinen Tauchschein zu machen und ich spiele Klavier. Außerdem besuche ich gerade einen Kurs im Standardtanz, nebenbei gehe ich Babysitten. Das war es von mir und deshalb verabschiede ich mich – bald in die USA.

Viele Grüße, Clara

Hannes:

Ich heiße Hannes, bin 14 Jahre alt und gehe in die neunte Klasse des Gymnasiums Thusneldastraße. Ich bin in Köln geboren und lebe auch jetzt noch in Köln. Ich wohne zusammen mit meinen Eltern und meinen zwei kleineren Geschwistern, Mascha (12) und Ben (9), in Brück. Ich spiele seit zwei Jahren Tennis im Verein und nehme seit vier Jahren Gitarrenunterricht. In meiner Freizeit spiele ich neben Tennis auch jeden Samstag mit ein paar Freunden in einer Halle Fußball. Sonst gehe ich mit Freunden auch gerne in die Stadt, ins Kino, etc. Ich bin Fan vom 1. FC Köln, egal in welcher Liga er spielt oder auf welchem Platz er gerade steht.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Großstadtleben, welches Köln definitiv zu bieten hat. Es gibt ein großes Angebot an kulturellen und sportlichen Freizeitmöglichkeiten. Man kann in Kürze alles erreichen, was einem lieb ist (Kino, Innenstadt, Theater, Museum, etc.). Dies ist dank der guten Infrastruktur möglich, auch wenn in diesem Fall auf die KVB nicht immer ganz Verlass ist. Dazu gehört, dass bei einer so großen und schönen Stadt, sehr viele verschiedene Nationalitäten mit ihren individuellen Kulturen und Lebensformen zusammentreffen. Das bereichert meine Stadt, was ich sehr wertvoll und toll finde.

In den letzten Sommerferien war ich mit meiner Familie in Kanada und entdeckte so zum ersten Mal ein nordamerikanisches Land. Wir reisten dort herum und ich war begeistert! In diesen drei Wochen bekam ich die Idee, ein Auslandsjahr in Amerika zu machen. Nachdem dann Freunde und meine Cousine auch in den USA waren und begeistert waren, war ich mir sicher, dass ich diesen Schritt wagen will und suchte mir eine Organisation.
Ich bin sehr gespannt, wie das ist, ein Jahr lang in einer Gastfamilie zu leben und mit deren Bräuchen und Sitten klarzukommen. Mich interessiert die High School und die verschiedenen Angebote, welche diese zu bieten hat, insbesondere die Sportangebote. Ich bin zuversichtlich, dass sich meine Englischkenntnisse in dieser Zeit erheblich verbessern werden. Ich freue mich auf diese Zeit, auch wenn ich meine Familie und Freunde hier in Deutschland sehr vermissen werde.

Viele Grüße, Hannes

 

Detaillierte Informationen zu unseren Stipendien und ausführliche Berichte der letzten Stipendiatinnen und Stipendiaten sind unter der Rubrik "Stipendien" zu finden.

Ansprechpartnerin Rheingold- und Op Jück-Stipendium