Gewinner des ODI-Fotowettbewerbs 2014

zurück zur Übersicht Archiv 2014

Auch dieses Jahr haben wir einen Fotowettbewerb für unsere Returnees ausgeschrieben. Das Motto lautete: Einzigartige Gesichter für eine bunte Welt. 

Wir haben zahlreiche, beeindruckende Einsendungen von unseren Weltenbummlern erhalten und möchten uns an dieser Stelle sehr herzlich fürs Mitmachen bedanken!
Aufgrund der Vielzahl der Fotos fiel es uns - wie mittlerweile in jedem Jahr - unglaublich schwer, die Gewinner-Bilder auszuwählen. Nach langem Überlegen und Abwägen haben wir uns für zwei Bilder aus dem Bereich Freiwilligenarbeit und für ein Bild aus dem Bereich Schüleraustausch entschieden.

Unser besonderer Dank gilt darüber hinaus dem FIRST Reisebüro für die zur Verfügung gestellten Reisegutscheine und der Reisetasche mit Accessoires wie Strandball und Trinkflasche. Wir danken dem FIRST Reisebüro sehr herzlich für die finanzielle Unterstützung unseres Wettbewerbs.

Nun freuen wir uns, die Gewinnerfotos präsentieren zu dürfen!

Erster Platz

Max (Südafrika):

Mein Siegerfoto habe ich in einem Klassenraum der „Emzomcane Primary School“ in Port Elizabeth aufgenommen. Obwohl ich während meines Engagements im Sportprojekt von ODI und auf meiner anschließenden Reise mehrere tausend Fotos geschossen habe, zählt dieses zu einem meiner absoluten Lieblinge. „Warum guckt dieser Junge denn so ernst, ja gar bedrückt?“, fragt man sich wahrscheinlich. In der Tat deckt sich dieser Eindruck auch nicht ganz mit meinen Erinnerungen an die Arbeit im Projekt. Mit unserem Sportunterricht haben wir eigentlich immer Spaß und gute Laune verbreitet. Erst recht wenn man eine Kamera zückte, kannte die Begeisterung unter den Schulkindern keine Grenzen mehr. Was dieses kleine Ding macht wussten sie zwar, aber in den oft ärmlichen Lebensverhältnissen der südafrikanischen Townships, besitzt kaum jemand eine Kamera. Von daher waren alle scharf darauf, mal ein Bild von sich selbst zu sehen. Wie wahrscheinlich jeder Junge in seinem Alter, will auch dieser südafrikanische dabei einfach nur eines: cool aussehen. Und das geht schließlich nicht, wenn man lächelt!

Zweiter Platz

Sophia (Tansania):

Die Herzlichkeit, Offenheit und vor allem die Lebensfreude der Afrikaner ist einfach ansteckend. Überall begegnet man farbenfroh gekleideten Menschen und vor allem Frauen –  wie diese Beiden – tragen die traditionellen Tücher kunstvoll um ihren Körper geschlungen. In einem winzigen Dorf inmitten einer schönen Landschaft mit Bergen, ewigen Weiten und vereinzelten Bäumen, leben die beiden Frauen. Die Einheimischen dort versorgen sich fast ausschließlich von ihren eigenen Erzeugnissen, da der Weg in die nächste Stadt sehr weit ist. Meine Gastmutter besucht sie einmal im Jahr mit dem Auto, um Medikamente und Kleidung vorbei zu bringen. So hatte ich die Möglichkeit, sie kennen zu lernen und war erstaunt, wie gut und doch so einfach sie dort leben und unglaublich glücklich damit sind.

Dritter Platz

Lea (USA):

Mein Bild ist in Las Vegas auf einem der höchsten Gebäude westlich des Mississippis entstanden, dem Stratosphere Tower. Eigentlich habe ich in Georgia gelebt, durch eine Reise-Organisation kam ich jedoch für vierzehn Tage an die Westküste. Ich traf fünfzig andere Austauschschüler aus aller Welt und sah einige der schönsten Plätze Amerikas. Es war eine unglaubliche Zeit und es ist schwer so etwas in Worte zu fassen, genauso wie das ganze Jahr. Die Tour war wie ein Schnelldurchlauf. Las Vegas, Los Angeles, Phoenix, den Grand Canyon und Yosemite National Park sowie San Francisco werde ich nie vergessen, genauso wenig, wie die Leute die ich nun meine Freunde nennen darf.