Schüleraustausch Argentinien: Reisebericht Buenos Aires

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Martes (Dienstag), 17 de julio de 2010

Hola chicos,
Heute Morgen bin ich aus Buenos Aires wiedergekommen. Weil ich zu spät zur Schule gekommen wäre, bin ich dort nicht mehr hingegangen. An meiner Schule wird nämlich mehr Wert auf Pünktlichkeit als auf Anwesenheit gelegt. Deswegen sitze ich jetzt im (neuen „I love BA“-) T-Shirt auf der Terrasse und schreibe meinen Reisebericht.
Die Reise nach Buenos Aires hat mir sehr gut gefallen. Los ging es am Freitagabend um viertel nach 10. Den Freitag hatte ich außerdem wegen Maria Himmelfahrt (?) frei. Ebenso wie der Montag gestern frei war.
Die Anreise im Bus nach Buenos Aires war sehr bequem. Die Busse sind hier um einiges besser als in Deutschland. Die Sitze lassen sich zu Schlafsitzen zurückklappen und dazu Fußteile umklappen. Da liegt man schon fast bequem. Es gibt sogar noch eine Klasse besser, wo man dann komplett waagerecht liegt, aber die haben wir nicht gebucht. Insofern ging das mit der Nacht im Bus ganz gut. Unsere Gruppe bestand übrigens aus 20 Leuten, 16 deutschen Austauschschülern, einem Gastbruder, Nilda (der Reisezuständigen), Antje (der Hauptkoordinatorin) und ihrem 16-jährigen Sohn Nico.

Samstagmorgen in Buenos Aires angekommen (am „Retiro“, einem riesigen Busbahnhof, so was hab ich noch nie gesehen) sind wir zunächst unsere Sachen ins Hotel (sehr zentral) bringen gegangen und haben uns dann direkt wieder auf den Weg zum „Plaza de Mayo“ gemacht. Dort haben wir alle wichtigen Gebäude der Stadt (zum Glück nur von außen) besichtigt. „Casa de Gobierno” (oder auch “La Casa Rosada”, siehe links), “La Catedral”, “El Cabildo”, “El Congreso de La Nación”, … Danach ging es weiter zur breitesten Straße der Welt, „9 de Julio“, und dem Wahrzeichen der Stadt, dem Obelisken.
Nachmittags sind wir mit dem Bus in das bekannte Viertel „La Recoleta“ gefahren, dort gibt es einen riesigen Baum, „Abrazos gratis“ (free hugs), einen Handwerkermarkt, das Hard Rock Cafe und einen bekannten Friedhof, der leider geschlossen war.
Abends hatten wir eine Tango-Show inklusive Kurs und Dinner gebucht. Das ist schon beeindruckend, wenn man richtig Tango tanzen kann…
Ich kann’s nicht. ;)

Den zweiten Tag (Sonntag) haben wir etwas ausserhalb der Stadt im „Tigre“ verbracht, wo wir eine Stunde mit dem Zug hingefahren sind.
Dort waren wir im „Parque de la Costa“, dem größten Freizeitpark Argentiniens. Ich war mehr oder weniger die Fotografin und wurde dann aber noch mit auf ein Teil namens „Samba“ geschleppt und habe überlebt ohne, dass mir schlecht wurde. Anschliessend waren wir auch noch beim Laser.. äh wie nennt man das denn? Laserschießen? 8 Leute: 3 „Terroristen“, 5 „Jäger“. Ich war einer der Jäger und zwar der allerschlechteste. ;) Leider haben auch die Terroristen gewonnen, aber wir hatten Spaß :)
Außerdem sind wir an diesem Tag, auch innerhalb des Parks noch mit einem Boot auf den Tigre rausgefahren und haben uns das Delta angekuckt.
Montag war Shoppingtag. Zumindest vormittags. Für alle, die Andenken, Geschenke oder einfach nur Klamotten kaufen wollte, war das genau der richtige Zeitpunkt. Ich habe mir ein T-Shirt gekauft, ein paar „I love Buenos Aires“ Aufkleber und ein Armband. :)

Nachmittags waren wir am Hafen und im berühmten Immigrantenviertel „La Boca“. Dort ist alles kunterbunt und sieht total schön aus. Allerdings sollte man sich auch nicht weiter fortbewegen als die drei Touristenstraßen, denn die Gegend ist sehr arm und somit relativ unsicher. Auch dort gab es wieder jede Menge Marktstände mit lauter kleinen, schönen Sachen zu sehen. Und auch Tango-Shows auf der Straße sind nicht gerade unüblich.
Abends nach dem Essen ging es dann zurück zum Busbahnhof (auch hier äußerste Vorsicht!) und mit einem bequemen Bus zurück nach Córdoba. Ende der Geschichte.
 
Ganz viele Grüße,
Julia :)

Ansprechpartnerin Argentinien

Jana Droste

Tel.: 0221-60 60 855-22

jana@opendoorinternational.de