Schüleraustausch Argentinien: Reisebericht Salta, Tucumán y Jujuy

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Miércoles (Mittwoch), 23 de marzo de 2011

Diese Reise sollte mich in den Norden Argentiniens, in die Provinzen Salta („ßalta“), Tucumán und Jujuy („Chuchui“) führen.

Der ganze Donnerstag war eigentlich auch noch Anreise nach Salta (Hauptstadt von Salta) zum Hotel, aber wir haben schon viele rote Felsen, Kakteen und ein paar Lamas gesehen und unterwegs noch ein Museum angeguckt, eine Weinanlage und ein „Amphitheater“, was eine Art Schlucht im Felsen war. Dort konnte man auch reinlaufen, was wir natürlich gemacht haben. Eine Gruppe Musiker hat dort Gitarre gespielt und dazu gesungen.
Gegen Abend sind wir im Hotel angekommen und nach dem Abendessen (um halb 10) schlafen gegangen, da wir am nächsten Tag um halb 6 aufstehen mussten, denn die Wege sind weit und ziehen sich ganz schön dort oben.
Die Nacht über habe ich vor Lärm und Kälte irgendwie gar nicht gut geschlafen und war aber komischerweise um halb 6, als ich dann aufstehen musste, überhaupt nicht müde. (Das kam dann später im Bus, aber da haben eh alle geschlafen.)

An diesem Tag (Freitag) sind wir nach „Pumamarca“ zum „Cerro de los siete colores“ gefahren. Da sieht man richtig wie die Felsen aufeinander geschichtet sind und an dieser Stelle haben sie eben auch noch alle verschiedene Farben, nämlich 7 Stück. Dort waren wir auch auf der ersten „Feria de Artesanías“ (Markt), wo man viele Produkte (Pullis, Socken, Handschuhe, Mützen, Stulpen, etc.) aus Lama-, Alpaka- und Schafswolle kaufen kann, oder auch (wie immer) Mategefäße und ähnliches, …

Samstags haben wir eine Exkursion nach „Cachi“ (sprich: „Katschi“) gemacht. Cachi ist ein kleines Dorf inmitten der Berge. An diesem Tag waren wir auch nicht mit der ganzen Reisegruppe unterwegs sondern nur mit ca. 20 – 25 Leuten. In einem kleinen Büschen sind wir viele viele Kurven gefahren und bis auf 3.457 m hinauf gelangt.
Danach ging es wieder einige Meter runter, der Busfahrer nannte es Achterbahn (Juhuu), bis wir in Cachi angekommen sind. Dort haben wir Ziege vom Grill gegessen und uns kurz umgeguckt, aber bei einem Dorf mit 5.000 Einwohnern gibt es nicht so viel zu gucken, sodass wir relativ schnell den Rückweg angetreten haben. Das Motto des Ausfluges war aber ja auch „Der Weg ist das Ziel“ und der Weg hat wirklich einige wunderschöne Aussichten geboten. Wir haben Lamaschilder (Straßenschilder) gesehen, Fotos mit Kakteen geschossen, schneebedeckte Berge in der Ferne bewundert, … kurz: unseren Spaß gehabt!

Insgesamt war ich noch auf einigen „Ferias“ mehr und außerdem haben wir Lamaschnitzel gegessen. Mich hat es an Hühnchen erinnert, ich glaube wenn ich es nicht gewusst hätte, hätte ich es nicht gemerkt.Sonntag ging es dann los Richtung Heimat, auf dem Weg haben wir eine City Tour durch Salta und „San Miguel de Tucumán“ (Hauptstadt von Tucumán) gemacht und dann ging es über Nacht nach Hause. Morgens um viertel nach 6 sind wir in Córdoba angekommen. Als ich zu Hause war, bin ich erst mal schlafen gegangen. ;)

Ansprechpartnerin Argentinien

Jana Droste

Tel.: 0221-60 60 855-22

jana@opendoorinternational.de