Hola, ¿qué tal? Noooo, en Chile decimos  Hola, ¿como estay?
Ja, das habe ich recht schnell gelernt.

Ich bin Emilia aus München und war 2012 ein halbes Jahr mit ODI in Chile.
Wenn man die Zeit in einem Satz zusammenfassen will: Es war der Hammer!
Nun ja, jetzt ein bisschen detaillierter:
Ich habe in einem kleinen Viertel namens „La Cruz“ mitten auf dem Land gelebt. Das nächstgrößere Städtchen heißt Curicó, das man in 25 Minuten mit dem Bus erreichen konnte. Ich lebte in einem netten Häuschen mit meiner chilenischen Mama, Oma und Schwester. Neben uns, noch auf demselben riesigen Grundstück, wohnte meine chilenische Tante mit ihrem Sohn. Vor und hinter dem Haus hatten wir einfach pure Natur und wir haben wahnsinnig viel selber angebaut! Das fand ich total cool!

Es gab somit immer frische Tomaten, Zwiebeln, Mais, Feigen, Pflaumen, Granatapfel und ja, das allerbeste war die riesige Pfirsichbaumplantage. Es ist einfach ein herrliches Gefühl im Schatten eines Pfirsichbaums einen gerade gepflückten, süßen, einfach deluxen Pfirsich zu genießen!
Die Menschen in Chile sind unbeschreiblich! Wenn man sie versucht in Worte zufassen sind Chilenen herzliche, nette, barmherzige Menschen. Sie sind einfach „cariñoso“.
Ich bin dort auch in die Schule gegangen. Alle haben mich sehr herzlich empfangen und ich wurde sofort in die Klasse bzw. in die Schule integriert. Somit habe ich auch sehr schnell und viele Freunde gefunden!

Außerdem ist man eh etwas besonderes, wenn man aus Deutschland kommt, noch dazu blaue Augen hat und sogar blonde Haare (egal ob sie braun sind oder wirklich blond).
In meiner Zeit in Chile besuchte ich außer Santiago, Iloca, Siete Tazas, ... auch noch Iquique. Dies ist eine Stadt ganz im Norden von Chile mitten in der Wüste. Dort war ich mit Alan (dem lokale Koordinator) und anderen Deutschen, mit denen ich eine wundervolle Zeit dort hatte!

Nun ja ich könnte immer und immer weiter erzählen...
Also ich kann nur sagen, auch wenn man sich am Anfang erstmal an die neue Umgebung gewöhnen muss, hätte ich am Ende auch noch länger bleiben können.
Aber wie sagt man so schön: Man soll gehen, wenn es am schönsten ist!