Erfahrungsbericht Costa Rica: Emily 2016-2017

Ich lebe jetzt schon ganze acht Monate in Costa Rica und kann mit Gewissheit sagen, dass es die beste Entscheidung meines Lebens war hier her zu kommen. In diesen Monaten hab ich so viel gelernt, gesehen und erlebt und ich werde jetzt schon traurig, wenn ich daran denke, dass mein Jahr schon fast vorbei ist. Ich habe viele neue Freunde gefunden, lebe in einer super Gastfamilie und hab mich schon so an alles gewöhnt, dass ich gar nicht mehr weg will. Wenn ich eins hier gelernt habe, dann ist es die Lebensphilosophie, dass man im Moment leben muss, sich nicht über die Zukunft Sorgen machen sollte und auch nicht über die Vergangenheit zu viel nachdenken sollte. Um das auszudrücken wird hier Pura Vida verwendet und ich finde das super.

Die Leute sind hier alle total entspannt und offen. Jeder spricht mit jedem und auch in der Schule ist es normal, die Lehrer mit Umarmungen und einem Küsschen auf die Wange zu begrüßen. Mit dem Spanisch ist es mittlerweile auch überhaupt kein Problem mehr, auch wenn ich anfangs kaum etwas wusste. Alle sind hier sehr hilfsbereit und für die meisten ist es auch eine ganz neue Erfahrung, jemanden aus einem anderen Land kennenzulernen. Es ist immer lustig, wenn ich ihnen von Deutschland erzähle und sie ganz geschockt reagieren, wenn ich sage, dass es da nicht jeden Tag Reis und Bohnen gibt. Denn hier ist es tatsächlich so, dass es zu fast jeder Mahlzeit Reis und Bohnen gibt. Zum Frühstück Gallo Pinto (Reis und Bohnen gemischt) und zum Mittag- und Abendessen Reis und Bohnen mit Fleisch oder anderen Beilagen. Anfangs dachte ich, dass das bestimmt schnell langweilig wird, aber da habe ich mich getäuscht, denn mittlerweile bin ich ein richtiger Fan von Bohnen geworden. Das wird auf jeden Fall komisch werden, wenn ich wieder in Deutschland bin und es sie nicht mehr täglich gibt. Aber auch die Früchte werde ich vermissen. Egal ob Ananas, Papaya oder Mango – alles schmeckt hier so viel besser und es gibt sie an jeder Ecke. Am leckersten ist aber die Kokosnuss. Vor allem, wenn man am Strand ist, dort entlang spaziert und sich selbst welche sucht. In Costa Rica zu leben ist wie ein Traum und ich möchte gar nicht mehr aufwachen. Aber natürlich freue ich mich darauf meine Familie und Freunde in Deutschland wiederzusehen. Es wird ein sehr schwerer Abschied werden, aber noch habe ich vier Monate in Costa Rica und diese Zeit werde ich in vollen Zügen genießen.

Emily

Ansprechpartnerin Costa Rica

Jana Droste

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