Erfahrungsbericht Kanada: Annkathrin 2013

Hundeschlittenfahren

An dem Tag, an dem wir Dogsledding waren, war das perfekte Wetter, die Sonne schien, aber es war nicht zu warm für die Huskies. Ich fuhr zusammen mit den anderen Austauschschülern zu dem Platz, wo das Dogsledding stattfand. Zuerst wurden uns kleine Huskywelpen gezeigt, die noch so jung waren, dass sie ihre Augen noch geschlossen hatten. Jeder durfte einen der Welpen auf dem Arm halten und streicheln. Danach liefen wir zu den Schlitten, an denen die Hunde schon gespannt waren.
Dann wurde uns erklärt, was wir zu tun hatten: Auf jedem Schlitten sind zwei Personen, einer sitzt vorne im Schlitten, der andere steht hinten drauf. Derjenige, der hinten draufsteht, muss ein bisschen anschieben, da sich die Hunde sonst nicht bewegen. Man soll stoppen, wenn der Schlitten vor einem oder der Leithund stoppt.

Dann ging es los. Zuerst durfte ich im Schlitten sitzen und wir fuhren über die weite Fläche eines gefrorenen Sees. Dann fuhren wir durch den Wald, wo wir zwischendrin aufstehen und schieben mussten. Wir haben immer wieder Plätze gewechselt, da es zwar Spaß machte hinten auf dem Schlitten zu stehen, es aber auch sehr anstrengend war. Es war toll auf dem Schlitten zu fahren, egal auf welchem Platz, und die Hunde vor sich rennen zu sehen und den Wind und die Sonne im Gesicht zu spüren. Nach einer Stunde sind wir ziemlich erschöpft wieder zurück gewesen und hatten erst einmal eine Fotosession mit den Hunden und den Schlitten. Danach durften wir noch zu den anderen Huskies gehen und sie streicheln oder mit ihnen spielen und dabei natürlich Fotos machen. Am besten haben mir die Welpen und die Hunde mit den verschiedenen Augenfarben gefallen. Nachdem wir alle Huskies gestreichelt hatten, die wir streicheln wollten, setzten wir uns in den Schnee, tranken heiße Schokolade und warteten auf den Bus, der uns zurück zu unseren Gastfamilien bringen sollte.

Ansprechpartnerin Kanada

Gaby Kühn

Tel.: 0221-60 60 855-14

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