Erfahrungsbericht Spanien: Julius 2015-2016

Im Jahr 2015/16 verbrachte ich ein Schuljahr in Spanien, in der Nähe von Madrid. Für Spanien entschied ich mich, weil ich das Land schon immer toll fand und ich ein Jahr zuvor in der Schule mit Spanisch begonnen hatte und meine Begeisterung dadurch noch mehr stieg.

Nun wollte ich die Sprache richtig gut lernen und Spanien auch aus der Nähe kennenlernen. Dank der berühmten spanischen Gastfreundlichkeit lebte ich mich sehr schnell ein. Schon am ersten Wochenende gab es zur Begrüßung mit Familie und Nachbarn eine riesige Paella. Die ersten Wochen vergingen wie im Flug und ich lernte viele nette Leute kennen. Trotz meiner anfänglich noch schlechten Spanischkenntnisse fand ich schnell viele Freunde. Hilfreich war es hierbei, dass ich in einem Fußballverein, bei den Scouts und später auch noch im Schultheater war. Als Tipp kann ich euch deshalb nur empfehlen, ganz schnell in einem Verein o.ä. aktiv zu werden.

 

Falls ich trotzdem einmal Fragen hatte, war meine Gastfamilie – meine Gasteltern und meine vier Gastgeschwister – immer für mich da. Alle waren sehr nett und gerade am Anfang halfen sie mir bei organisatorischen Dingen wie der Anmeldung im Verein oder beim Abschließen des Handyvertrags. Die Verwandtschaft meiner Gastfamilie war sehr groß und es dauerte nicht lange, da hatte ich schon die meisten von ihnen kennengelernt und verstand mich mit allen auch sehr gut. An Weihnachten waren wir sogar über 30 Leute.

In der Schule fand ich mich schnell zurecht. Der Unterricht in Spanien ist meistens Frontalunterricht, bei dem man zuhören und mitschreiben muss. Das machte es zwar etwas leichter mich einzufinden, aber es war auch schwer dem Unterricht zu folgen. In der Pause gingen wir dann meistens alle zusammen zum Supermarkt, um uns etwas zu stärken. Man ist in Spanien meistens mit einer ganzen Gruppe von Freunden zusammen, was immer viel Spaß gemacht hat.

 

Am Abend nach der Schule ging ich dann zum Fußballtraining in einem Nachbardorf. Dort spielten bereits zwei gute Freunde von mir. Die Mannschaft nahm mich super auf und wir verstanden uns sehr gut. Das Training war mir sehr wichtig, da ich hier viele meiner besten Freunde hatte und die Verständigung über den Sport sehr leicht viel - und das alles, obwohl ich gar nicht spielberechtigt war.

Mein Spanisch verbesserte sich schnell, sodass ich schon im Dezember kaum noch Verständnisprobleme hatte und im dritten Trimester in der Schule sehr gut mitmachen konnte. Auf dem Heimflug wurde ich dann sogar für einen Spanier gehalten. Insgesamt war für mich die Wahl nach Spanien zu gehen, genau die richtige Entscheidung. Es war ein tolles Jahr.

Julius, 2015-2016

 

Ansprechpartnerin Spanien

Jana Droste

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