Das ist unglaublich, wie die Zeit vergehen kann. Das war nur gestern, als ich und mein Freund im Flugzeug waren. Und heute fahre ich schon alleine in die Stadt und verbringe eine gute Zeit mit meinen neuen Klassenkameraden. Jetzt ist alles nicht mehr neu, sondern ganz gewohnt, ganz normal und jetzt habe ich das Gefühl, dass es immer mein Leben war, dass ich immer hier gewohnt habe, dass ich schon immer in diese Schule gegangen bin und in dieser tollen Familie gelebt habe, nur alles war auf deutsch, aber das merke ich schon nicht mehr.
 In diesem Monat hatte ich die Möglichkeit, mich vorzustellen, über mein Land zu berichten.
 Das ist eine Verantwortung, die Botschafterin deines Landes zu sein, weil man nicht nur für sich erzählt, sondern auch für sein ganzes Land, für jeden Menschen, der in diesem Land lebt. Und dabei geht es nicht nur darum, wie und was man erzählt, sondern auch es geht darum, wie man sich benimmt, wie man mit anderen umgeht.
 Zum Beispiel war es mir wichtig, meinen Mitschülern im Geschichtsunterricht von dem Genozid und seiner Bedeutung für Armenien zu berichten. Ebenso habe ich ein Referat über einen armenischen Künstler gehalten. Aber natürlich reden wir auch viel über armenisches Essen.

Deutschland kennenlernen

Meine Familie zeigt mir die verschiedene Seiten von Deutschland. So waren wir auf einem Familienfest in Rheinland-Pfalz, auf dem Rückweg haben wir eine Burg im Rheinteil besichtigt.
 Das war erstaunlich!
 Als ich über Deutschland ein Referat halten sollte, hat mir meine Lehrerin einen Vortrag über Rheinland-Pfalz gegeben. Ehrlich gesagt, hat mir in dieser Zeit Rheinland-Pfalz gefallen und ich wollte nicht darüber einen Vortrag halten.
 Aber das alles war Quatsch, was ich über Rheinland-Pfalz gelesen habe. Meiner Meinung nach ist Rheinland-Pfalz eins der schönsten Bundesländer. 
“Man muss einfach mit seinen Augen sehen“.

Herbstferien

Ich habe meine ersten Ferien in Deutschland erlebt. In den Ferien habe ich sogar noch zwei neue Bundesländer kennengelernt: Niedersachsen und Bremen.
Zuerst waren wir in Niedersachsen. Genauer gesagt in Ostfriesland in Hude. Dort hat meine Gastfamilie Verwandte, die Pferde haben. Dadurch habe ich viel über Pferde gelernt. In der Nähe war auch das berühmte Bremen, wovon man die Bremer Stadtmusikanten kennt. Das haben wir besichtigt. Diese Stadt war wie im Märchen, alle diese alten Gassen, diese kleinen Geschäftshäuser und alles war aus Handarbeit und diese bunte Häuser. Das war einfach traumhaft. Am nächsten Tag waren wir auch in Bremer-Haven, wo wir das Auswanderer-Museum besichtigt haben. So habe ich auch etwas gelernt, was man im Ausland oder in Deutschbüchern nicht lesen kann, das ist auch ein Teil vom kulturellen Austausch. 
„Zur Kultur gehören aber nicht nur Gebäude, Bücher, Schriftsteller usw., sondern auch das Essen“
. Das sind die wichtigsten Wege, wie man die Kultur kennenlernen kann. 
So schön hat meine Gastfamilie mich mit Deutschland, mit deutscher Geschichte und überhaupt mit deutscher Kultur bekannt gemacht.
 Jetzt haben wir mit meiner Gastmutter gedacht, dass ich eine Deutschlandkarte an meine Wand hängen werde, worauf ich alle Bundesländer und Orte, wo ich schon war, markieren kann. Jetzt bleibt nur nicht faul sein und die Karte aufhängen.

Ich hoffe, dass es so abenteuerreich weitergeht.

Kategorien: Elen in Deutschland

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