Hallo, ich hoffe es geht allen trotz Corona und Lockdown einigermaßen gut.

Schon fast einen Monat bin ich nun wieder Zuhause in Deutschland. Ende Januar, also mitten im irischen Lockdown, bin ich mit einer anderen Austauschschülerin wieder zurück nach Deutschland geflogen. Meine Gastschwester Caterina ist am selben Tag auch wieder nach Italien geflogen, weswegen es sozusagen ein großer Abschied von der Gastfamilie war.

Meine Gastfamilie aus Irland

Der Abschied selbst war eher unspektakulär, denn wir mussten morgens gegen 5 aufbrechen. Von Emily, der älteren Tochter, hatten wir uns schon abends verabschiedet und von Chloe dann morgens im Halbschlaf. Unsere Gasteltern haben uns dann mit dem Auto zur Bushaltestelle gefahren und ein letztes Mal umarmt, bevor wir in den Bus Richtung Dublin gestiegen sind.

Das ist jetzt für mich alles schon eine gefühlte Ewigkeit her. Aber zur gleichen Zeit denkt man es wäre gestern gewesen, wenn ich mit meinen Freunden und meiner Gastfamilie in Irland kommuniziere.

Was viele Reisende „Kulturschock“ nennen hat sich bei mir eigentlich kaum gezeigt. Damit hatte wahrscheinlich die Quarantäne zu tun, in die ich sofort musste, nachdem meine Eltern mich von Flughafen in Frankfurt abgeholt hatten. Dadurch, dass ich das Haus nicht verlassen und auch sonst niemanden treffen durfte hatte ich viel Zeit mich an das wenige andere zu gewöhnen. Das schlimmste war wahrscheinlich, dass ich jetzt wider die Spülmaschine nach einer hochkomplizierten Ordnung einräumen muss. 😉

Heute ist es ja zum Glück sehr viel einfacher über soziale Netzwerke zu kommunizieren und das ist ja ganz schön.

Über die Frage, was ich am meisten an Irland vermissen werde kann ich nach kurzem Nachdenken ganz klar sagen: Die Landschaft. Ich weiß nicht, ob es damit zusammenhängt, dass ich im Geography-Unterricht ganz viel über die Entstehungen und Arten der Landschaften gelernt habe, oder einfach nur, weil es so schön grün ist.

Meine Familie von links: Mama – Hannah – Lucia – ich – Judith – Papa

An Zuhause habe ich mich am meisten gefreut endlich wieder etwas unabhängiger zu sein. Jedes Mal, wenn man in die Stadt muss zu fragen, ob jemand einen Fahren kann ist nicht so mein Ding. Deswegen habe ich mich auf das Stadtleben und mein Fahrrad ganz besonders gefreut. 😊

Mit dem Ende dieses Beitrages ist es dann aber auch Zeit „Tschüss“ zu sagen, weil ich jetzt wieder in Deutschland bin. Danke an alle, die meine Artikel gelesen haben, und danke an ODI, dass mir die Möglichkeit gegeben hat diese Plattform zu nutzen.

Tschüss, eure Emilia

Kategorien: Emilia in Irland

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