Für mich ging mein Abenteuer endlich am Samstag den 15.08.2015 los. Als ich nach einem langen Flug gut in Dallas (Texas) gelandet bin, konnte ich meine Gastfamilie schon vom Weiten sehen und wurde sehr herzlich von ihnen am Flughafen mit einem großen Plakat begrüßt. Danach sind wir direkt essen gegangen. Da meine Gastschwester in Dallas wohnt, bin ich nach Dallas geflogen, um sie kennenzulernen. Wir verstehen uns super. Am späten Abend bin ich mit dem Rest meiner Gastfamilie zu unserem Haus nach Oklahoma gefahren. Ich habe mich direkt von der ersten Sekunde an einfach total wohl gefühlt.

Am nächsten Tag bin ich mit meiner Gastfamilie in die Kirche gegangen. In der Kirchengemeinde sind sehr nette Jugendliche. Generell sind die Leute alle total nett und interessiert. Letztes Jahr hatte eine Familie dort auch eine Austauschschülerin aus Finnland. Die Amerikaner sind viel offener und stellen viele Fragen. Nach dem Gottesdienst sind noch viele Leute zu mir gekommen und haben sich mir alle vorgestellt. Manche haben mich mit ein paar deutschen Wörtern nett begrüßt. Die Amerikaner sind total fasziniert davon, dass wir so viele Sprachen sprechen und diese in  der Schule so gut lernen.

In meiner ersten Woche hier in Oklahoma habe ich wirklich sehr viel erlebt. Von einem amerikanischen Geburtstag bis zu einer Beerdigung – wirklich viel. Meine Gasteltern sind sehr bemüht mir viel zu zeigen. Das Wetter ist hier sehr schön und mit der Sprache habe ich auch keine großen Probleme. An meinem ersten richtigen Wochenende haben wir Verwandte meiner Gastmutter besucht, die auf einer Pferdefarm wohnen. Dort haben wir gemeinsam einen Ausritt gemacht und danach einen Abstecher auf die „Route 66“ . Das war mein persönliches Highlight. Dort haben wir etwas gegessen und getrunken.

USA, ODI, Stipendium, Ankunft, Schüleraustausch

Die Schule ist hier wirklich ganz anders. Meine Schule in Deutschland ist wirklich groß, aber meine Schule hier ist mit 2400 Schülern nochmal deutlich größer. Eine Unterrichtsstunde dauert 57 Minuten und ich habe danach immer fünf Minuten Pause, die ich für meine langen Wege auch brauche. Hier gibt es einen Stundenplan, der jeden Tag gilt. Am Anfang war dies ziemlich ungewohnt für mich, aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. Letzte Woche hatten wir eine “ Spirit week“. Das war eine Mottowoche und wir hatten zu jedem Tag ein Thema, zu dem wir uns anziehen konnten. In meiner ganzen Schule hingen überall Plakate, womit unsere Schule unser Team angefeuert hat. Das Football-game war hier ein sehr großes Event, da wir gegen eine andere Schule aus unserer Stadt gespielt haben. Es war ein sehr schönes Spiel und ich habe viel Spaß gehabt.

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Am Wochenende war ich mit meiner Gastfamilie und Bekannten auf einem Kunstfestival. Dies hat mir sehr gut gefallen. Am Abend gab es dort ein Highlight: ein Feuerwerk! Das Feuerwerk war sehr schön und es hat viel Spaß gemacht sich das mit meiner Gastfamilie gemeinsam anzugucken.

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2 Kommentare

Franzi · 24. September 2015 um 11:05

Was war denn das Motto bei eurer Mottowoche? 😀

Charlotte

Charlotte · 24. September 2015 um 14:09

Wir hatten jeden Tag zwei Themen zur Auswahl. Dabei waren ganz typische Themen wie zum Beispiel Nerd, Hippie, Superhero etc.

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