Hallo ­čÖé

seit dem 29.08., also schon seit ├╝ber einer Woche bin ich jetzt in Irland und kann deshalb schon einiges berichten!

Meine Ankunft verlief komplett ohne irgendwelche Probleme. Mein Flug ging recht fr├╝h morgens vom Frankfurter Flugharfen los und ich landete gegen kurz nach 8 in Dublin. Nach einem kurzen Treffen mit der irischen Partnerorganisation CTL mussten wir noch einmal per Kleinbus vom westlichen Dublin quer durch Irland nach Kerry im Osten fahren. Dort angekommen in Tralee konnte ich gegen Mittag endlich meine Gastfamilie treffen. Gemeinsam sind wir nach Hause gefahren, wo mir klar geworden ist, dass ich in meinem bisherigen Leben wahrscheinlich noch nie so gr├╝nes Grass gesehen habe. Wo in Deutschland das Grass eher vertrocknet ist, scheint die Natur in Irland, durch den Regen, viel mehr von innen heraus zu leuchten.

Zuhause angekommen habe ich dann eine weitere meiner Gastschwestern kennengelernt, bis am Abend auch meine italienische Gastschwester Caterina angekommen war. Meine Gastfamilie besteht aus meiner Gastmutter Julie, die sehr herzlich ist, gut kocht und uns sehr schnell bei sich aufgenommen hat. Au├čerdem mein Gastvater Paddy, der in London arbeitet und deshalb wegen Corona im Moment sehr selten nach Hause kommen kann. Sowie meinen Gastschwestern Chloe und Emily. Chloe ist 16 und ist auf der Schule, die auch Caterina und ich besuchen werden. Emily ist 21 und studiert bereits, weshalb auch sie unter der Woche nicht immer zuhause ist. Caterina ist ein paar Jahre ├Ąlter als ich, wird aber in die gleiche Klasse wie ich gehen.

Kleinere Bef├╝rchtungen ├╝ber die Sprache und vor allem Gespr├Ąchsthemen beim Unterhalten haben sich schon beim ersten Gespr├Ąch in Luft aufgel├Âst. Ich pers├Ânlich finde, dass die Iren, wenn der Akzent nicht extrem stark ist, sehr gut zu verstehen sind. Einzelne W├Ârter, die sich aber meistens aus dem Zusammenhang schlie├čen lassen, kannte ich nicht, aber das ist denke ich ganz normal. F├╝r mich als jemand, der Deutsch als Muttersprache hat, war es erst etwas verwirrend, wie Iren ÔÇ×thÔÇť aussprechen. Weil ich, wie viele andere Deutsche auch, fr├╝her Probleme hatte diesen Laut richtig auszusprechen, wie es die Briten tun. F├╝r mich hat sich jetzt herausgestellt, dass der irische Akzent es eher wie ein deutsches ÔÇ×tÔÇť ausspricht.

Wegen des Coronavirus m├╝ssen Caterina und ich 14 Tage in Quarant├Ąne. Das hei├čt wir d├╝rfen auch noch nicht zur Schule gehen. Dieser Umstand hat aber auch ein paar gute Seiten, weil wir so sehr viel zusammen und mit der Gastfamilie machen. Letzte Woche waren wir zum Beispiel am Meer in Ballybunion und im Kilarney National Park. Sonst gucken wir viele Filme und Serien oder Caterina und ich spielen Gesellschaftsspiele. Ein Spiel, was Caterina sehr gerne mag ist Qwixx, was ich aus Deutschland mitgebracht hatte.

Auch hier in der Umgebung kann man sehr gute Spazierg├Ąnge machen. Bei einem von diesen haben wir spontan ein paar Brombeeren gepfl├╝ckt ÔÇô die gab es dann zum n├Ąchsten Fr├╝hst├╝ck. Diesen Dienstag haben Caterina, Chloe und ich au├čerdem Brownies gebacken.

N├Ąchsten Montag darf ich dann zum ersten Mal in die Schule gehen. Dort werden sicher auch noch einige Dinge neu sein. Ich bin gespannt!

Danke f├╝rs Lesen und alles Gute ­čÖé

Emilia

Kategorien: Emilia in Irland

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