Schüleraustausch, ODI, Open Door International e.V., Auslandserfahrung, Stipendium, Stipendiat, Freunde, Gastfamilie, Schule im Ausland, Nordamerika, USA, AmerikaMeine Gastfamilie ist die beste, die ich mir je wünschen konnte. Das war mir von Anfang an klar als ich am Flughafen ankam und sah, wie Avery (kleinerer Bruder) glücklich lachend auf den Schultern von Max saß und stolz ein selbstgebasteltes Schild „Welcome Elias“ hoch hielt.
Auch jetzt denke ich noch so. Meine Gastfamilie setzt sich aus meinem Gastvater Max, meiner Gastmutter Tracey und meinen kleinen Brüdern Avery (8) und Ian (12) zusammen.

Das Beste an meiner Gastfamilie ist, dass sie meiner richtigen Familie sehr ähnlich ist. Wenn wir frei haben, sitzen wir oft alle zusammen auf der Couch und reden oder sehen fern. Am Wochenende gehe ich dann mit meinen Brüdern häufig Schlittschuhlaufen. Ab und an gehen wir zu „Lands End“, einem Platz wo man Sport machen kann. Meistens jedoch gehen wir zu den Hockeyspielen meiner Brüder.

Auch wenn meine Gastfamilie die perfekte Gastfamilie ist, sind jedoch ein paar Unterschiede im Familienleben vorhanden. Der größte Unterschied ist hier, dass man sehr selbständig sein muss. Daheim hat man immer seine Eltern, was natürlich in vielen Situationen sehr hilfreich ist. Generell ist da einfach immer ein gewisser Unterschied zwischen den Familien, den man nicht wirklich beschreiben kann, der aber immer vorhanden und immens wichtig ist. Ansonsten ist das Familienleben eigentlich gleich, solche Dinge wie Regeln, Zeiten, Schule, Aufgaben.

Im Großen und Ganzen ist es nicht schwer hier Freunde zu finden. Sei einfach offen. Was wirklich super hilfreich wäre, wenn du einfach einem der Clubs beitreten würdest. Und wenn du dann auch noch gut im Sport bist, dann sollte es eigentlich kein Problem sein. Außerdem sind die Amerikaner sehr freundlich, was natürlich auch noch mal eine Unterstützung ist.

Schüleraustausch, ODI, Open Door International e.V., Auslandserfahrung, Stipendium, Stipendiat, Freunde, Gastfamilie, Schule im Ausland, Nordamerika, USA, AmerikaDa die Unterschiede im Alltag zwischen Deutschland und Amerika doch nicht so gravierend sind, gab es nicht so viel zu lernen. Daraus kann man allerdings ableiten, dass die moralischen und ethischen Werte beider Länder ähnlich sind. Freundschaften unterscheiden sich kaum von denen in Deutschland. Der einzige Unterschied ist, dass man hier andere Hobbys hat, da hier zum Beispiel Football viel stärker vertreten ist als in Deutschland. Hier ist generell auch eine bessere Schul-Sport-Verbindung vorhanden. Ich durfte feststellen, dass es eine sehr starke Sport-Gemeinschaft gibt. Der Zusammenhalt ist so sehr ausgeprägt, dass manche nach der Football-Season sogar geweint haben.

Ich empfehle meinen Eltern und meinen Freunden mindestens einmal im Leben nach Amerika zu reisen, um dieses Land und seine Leute hautnah zu erleben und kennenzulernen!

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2 Kommentare

Bea Wallenfang · 6. März 2017 um 15:35

Was für ein toller Empfang am Flughafen! 🙂

N. Kahlau · 8. März 2017 um 18:38

Man freut sich richtig mit, wenn man das liest;)

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