Wenn man im Ausland geht, gibt’s eine Sache, die unvermeidlich ist: das Essen zu erkennen. Es ist eine Hauptsache der Kultur, intrinsisch mit dem sozialen Leben. Hier ist eine Stelle, wo man zeigen kann, wie mutig beziehungsweise abenteuerlich man ist. Man könnte zum Beispiel, das Jahr im Ausland nur mit Erdnussbutter und Toastbrot überleben. Das ist für einen Amerikaner natürlich angenehm, aber auch sehr langweilig. Es ist besser, alles zu probieren, weil man sicherlich viel mehr mag, als was man schlecht findet, essen wird. Und wenn man anfängt, Kleinigkeiten zu probieren, ist man gegenüber allem darum mehr offen. Deshalb ist es immer sehr wichtig, die leckeren Gerichte im Ausland zu essen.

Ich bin glücklich, dass die Deutsch Küche mir relativ gut gefällt. Ich finde das Brot besonders gut. In den USA, ist das Brot fast immer Toastbrot, weich und fade. Hier ist das Brot knackig, herzhaft, und verfügbar eine riesige Menge von Sorten. Es wird auch nicht nur für Sandwiches benutzt, sondern auch beim Frühstück beziehungsweise Abendessen mit Butter und Gelee, Käse, oder Fleisch dazu gegessen. Hier geben auch mehrere Sorten von Müsli, das ich am liebsten zum Frühstück esse. Das find ich auch mehr sättigend als süße Kornflakes aus den USA.

Aber kann man eine fremde Küche gut kennenlernen, nur bei essen? Natürlich nicht. Man muss auch erfahren, wie eine Kultur diese leckeren Sachen macht. Man muss für sich selbst was kochen. Nach einem Brot kneten, Spätzle formen, oder viele Kartoffeln schälen, kann man die Gerichte wirklich schätzen.

Ich freue mich, dass ich so oft mit meiner Gastfamilie koche und backe. Und ich möchte auch ein wenig von meiner Erfahrung mit Euch teilen. Ein leckeres deutsches Rezept, das wir manchmal machen, ist Rindergulasch mit Semmelknödel. Ich aß nie Knödel in meinem Leben, bevor ich hier wohnte. Ich war erst skeptisch, aber fand sie sehr toll, als ich sie probierte. Damit Sie die auch machen können, teile ich das folgendes Rezept mit:

Semmelknödel

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  • 6 Brötchen
  • 10 g Butter
  • 3 EL gehackte Petersilie
  • 1 fein gehackte Zwiebel
  • 250 ml Milch
  • 3 Eier
  • Salz und Pfeffer, zum Geschmack
  • Semmelbrösel, zum Binden

Zubereitung:

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Eier mit Salz und Pfeffer verquirlen, zum Brot geben und alles zu einem nicht zu festen Teig verrühren. Sollte der Teig doch zu weich sein, etwas Semmelbrösel einrühren, kein Mehl verwenden.

 

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Mit nassen Händen tennisballgroße Knödel formen und in der siedenden, aber nicht sprudelnd kochenden Brühe (wahlweise Salzwasser) in 20 Minuten gar ziehen lassen, bis sie nach oben steigen.

Das Rezept stammt aus: www.chefkoch.de/rezepte/197551083658477/Sivi-s-Semmelknoedel.html

Ich hoffe, dass Sie es so lecker finden wie ich! Wie gesagt, machen wir es normalerweise mit Gulasch, aber kann man es auch natürlich mit anderen Hauptgerichten vorbereiten, wie mit gebratenem Fleisch.


4 Kommentare

Britta Schwarz · 21. März 2017 um 10:41

Liebe Kerry,

danke für Deinen Bericht und das Rezept, das dem meiner Oma gar nicht unähnlich ist. Ich freue mich, dass die deutsche Kochkultur Dir gefällt und Du viel mit Deiner Gastfamilie kochst und backst.
Ich wünsche Dir Weiterhin alles Gute und viele gute Rezepte, die Du mit nachhause nehmen kannst.

Deine Britta Scharz

    Linda W. · 1. April 2017 um 00:26

    Jawohl!
    Vielen Dank!
    (Die Mama von Kerry☺️)

Lina J. · 21. März 2017 um 10:49

Liebe Kerry, vielen Dank für Deinen tollen Bericht – es ist wirklich faszinierend, wie viel wir durch das Essen über die andere Kultur lernen können. Alles Liebe aus Köln Lina J.

Nils Meißner · 15. April 2017 um 21:16

Rindergulasch mit Semmelknödel ist aber auch sehr lecker, da freue ich mich schon drauf wenn ich wieder zurück komme =)

Viele Grüße aus Minnesota/Amerika

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