Nach einem langen, anstrengenden Flug mit mehreren Verspätungen bin ich endlich in Vermont, USA angekommen. Am Flughafen wartete schon meine Gastfamilie mit einem großen Plakat, welches mit meinem Namen beschriftet war und einem kleinen Willkommensgeschenk in den Händen. Ich war super aufgeregt und nervös endlich meine Familie kennenlernen zu können. Auf dem Weg zum Haus habe ich gar nicht erkannt, wo ich genau war oder wo meine Gastgfamilie lebt aufgrund der schlechten Wetterbedingungen. Umso mehr war ich am nächsten Tag fasziniert, was für ein schöner Ort Vermont überhaupt ist. Ich habe eine gigantisch schöne Aussicht aus dem Wohnzimmer. Am Morgen kam ich dann auch dem amerikanischen Lebensstil etwas näher und zwar mit einem Erdnussbutter-Sandwich. Meine Familie hat ein riesen großes Grundstück mit einem riesen Teich, welches für ihren Hund „Gauge“ immer wieder eine Freunde ist darin zu schwimmen. Außerdem hatte ich auch meine erste Erfahrung mit Tretboot fahren und zwar im eigenen Teich meiner Gastfamilie. Das hat super viel Spaß gemacht. Gegen Mittag sind wir dann zum „Barbecue“ gefahren. Barbecue ist, wenn große Fleischstücke auf einem speziellen Grill langsam gegart werden. Dort habe ich dann auch die Familie meines Gastvaters kennengelernt. Eine sehr große Familie mit sieben Großvätern & Großmüttern und vielen weiteren Enkelkindern. Es war sehr toll alle kennenzulernen. Nach dem Barbecue sind wir dann zum Grocery Store gegangen (Supermarkt) und haben „Ben & Jerry’s“ gekauft, was auch hier in Vermont hergestellt wird. Es ist auch wie gedacht nicht so teuer wie in Deutschland.

 

Vorbereitung für die Schule:

Am nächsten Tag ging es dann auch schon zum ersten Mal in die Schule.  Meine Schule ist wie es mir vorgestellt habe. Die tollen High-School-Spinde, Wasserfontänen oder die zahlreichen Clubs, alles ist im amerikanischen Still. Wenn es zu meiner Fächern-Auswahl kommt, kann ich nur ein Sagen, es ist wirklich erstaunlich, wie viele verschiedene Schulfächer in den High-Schools unterrichtet wird. Von Tanzen bis Ingenieurs-Wissen als ist möglich. Nicht mal ansatzweise zu vergleichen mit den Fächern in Deutschland. Auch ich habe zu meinen 4 Pflichtfächern mehrere Zusatzfächer wählen können wie zum Beispiel Business Management, Computer Application oder auch Kochen und Tanzen.

Ein paar Tage später hatte ich auch meine Sophomore (10th Grader) Orientation. Dort habe ich dann alle meine Lehrer kennengelernt. Außerdem hatte ich Zeit mich ein bisschen in meiner High-School zu orientieren und meinen Spind zu finden. Am Anfang war es echt kompliziert diese Spinde zu öffnen, da die Spinde in den USA solch ein komisches Drehsystem haben um die Spinde zu öffnen. Aber nach ein paarmal versuchen habe ich es auch endlich geschafft meinen Spind ohne Probleme zu öffnen. Ich habe auch den Schulleiter kennengelernt und alle anderen, weil es bei mir an der Schule mehrere Direktoren gibt. Ich nehme mal an, dass es selbstverständlich ist hier in den USA.

Meine ersten Tage:

Da meine Schule erst eine Woche später angefangen hat, hatte ich die Gelegenheit den Bundesstaat Vermont besser kennenzulernen. Da meine Familie sehr viel Wert darauf legt zusammen etwas zu unternehmen, haben wir schon einige Dinge gemacht. Wir sind zur „Champlain Valley fair“ auch abgekürzt als „Fair“ gegangen. Das ist ein Familienfest, welches eine Kirmes, ein Bauernhof, mehrere Shows oder auch Konzerte, eine Reihe von Einkaufsmöglichkeiten und natürlich eine Menge an Essens bietet. Natürlich haben meine Gastschwester und ich ein paar Fahrgeschäfte ausprobiert. Nicht zu vergessen ist was für verrücktes Essen die Amerikaner essen. Alles ist frittiert von Schokoriegeln und Oreo bis Früchten, einfach alles.

An einem anderen Tag sind wir dann mit der ganzen Familie von der Seite meiner Gastmutter minigolfen gegangen. Es hat so viel Spaß gemacht so viele neue Personen kennenzulernen. Alle sind super nett und witzig. Wir sind zudem an einem anderen Tag ein Fußballspiel uns anschauen gegangen. Es macht super viel Spaß etwas mit meiner Gastfamilie zu unternehmen.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.