Abschied und Vorfreude – bald geht es zurück!

 

Jetzt ist der Moment gekommen, von dem ich nie dachte, dass er so schnell kommen würde… In zwei Tagen geht mein Flug zurück nach Deutschland. Zuhause, bevor ich nach Chile gekommen bin, habe ich viel darüber nachgedacht, wie es hier sein würde und was passieren könnte, aber nie wirklich über den Abschied von hier. Darüber, dass diese zehn Monate auch irgendwann vorbei sein würden.

Und ich glaube das ist das Schwerste innerhalb meines ganzen Aufenthalts hier. Sich von dem Land zu verabschieden, von den Gewohnheiten und am allerschlimmsten, von den Leuten, mit denen ich dieses Jahr zusammen gewohnt habe, mit denen ich zur Schule gegangen bin… alle mit denen ich diese Zeit hier verbracht habe.

Noch weiß ich nicht, was ich am meisten vermissen werde. Ich denke, dass ich das erst herausfinden werde, wenn ich nicht mehr hier bin. Die ganzen Kleinigkeiten, die mein Leben in Chile ausgemacht haben.

Es ist tatsächlich nicht vergleichbar mit einem Urlaub, da man hier eben nicht nur Tourist war und möglichst viele Sachen in möglichst kurzer Zeit kennenlernen wollte, sondern hier gelebt hat, einen Alltag, den man jetzt einfach komplett hinter sich lässt.

Ich glaube aber am meisten werde ich die Leute hier vermissen, die mich in diesem Jahr begleitet haben und die ich so liebgewonnen habe.

Ich freue mich aber auch schon unglaublich wieder nach Hause zu kommen. Obwohl ich mich hier wirklich wohl gefühlt habe, und auch ziemlich viel vermissen werde, habe ich innerhalb von diesen Monaten auch festgestellt, was ich an meinem Leben und den Personen in Deutschland habe. Sachen, die selbstverständlich scheinen und man deshalb erst merkt, wie wichtig sie einem sind, wenn man sie auf einmal nicht mehr so erlebt und hat.

Und ich freue mich, meine Familie wiederzusehen, meine Freunde und alle Personen, die ich dieses Jahr doch manchmal ziemlich vermisst habe.

Das war jetzt schon der letzte Monatsbeitrag, von einem Jahr, das wirklich schnell vorbeigegangen ist.

Es bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich allen danke, die mir ermöglicht und geholfen haben, dieses Jahr überhaupt hier verbringen zu können, meinen Eltern und meinen Großeltern, die es mir zusammen mit dem AJA-Stipendium finanziert haben, mir aber auch vorher mit allem Möglichen zur Vorbereitung geholfen haben.

Auch nochmal ODI, die uns gerade mit dem Vorbereitungsseminar schonmal ein paar Ängste und Sorgen genommen haben.

Vor allem aber den Menschen hier, die mich so liebevoll aufgenommen, mir immer und bei egal was geholfen haben und es so zu einer wirklich tollen Erfahrung und einem unvergesslichen Jahr gemacht haben.

Danke!


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