Wie in meinem letzten Blog- Beitrag schon erwähnt, bin ich hier in meinem Gastland im High School Schwimm-Team. Schon seit Anfang August trainiere ich mit dem Mädchen Team. Wie in jedem anderen Sport in der High School gibt es bei uns ein Junior Varsity und ein Varsity Team, wo die Athleten nach Geschwindigkeit sortiert werden. Ich bin in Varsity und habe 8 mal die Woche Training. Zwei mal vor der Schule am Morgen, fünf mal nach der Schule und Samstags morgens. Da wir an meiner Schule kein Schwimmbad haben, führen wir eine Kooperation mit der nächstgelegenen Schule. Zusammen fahren wir dann nach der Schule zum Pool und haben 3 Stunden Training. Die erste Stunde verbringen wir im Kraftraum und in die restlichen zwei Stunden schwimmen wir dann. Fast wöchentlich haben wir auch Wettkämpfe wo wir gegen andere Schulen in der Umgebung antreten. Das Ziel ist es sich für die Varsity Conference, dann Sectionals und anschließend State zu qualifizieren.

Hier haben ein paar meiner Freunde und ich das Junior- Varsity Team bei den JV-Conferences besucht und angefeuert.

Am 09.11.2019 hatte ich mein Sectionlas Wettkampf. Auch wenn das Training oft sehr anstrengend war und manchmal auch ein paar Tränen geflossen sind war ich unfassbar glücklich als mein Trainer mir gesagt hat, dass ich mich für die Sectionals qualifiziert habe. Zur Vorbereitung für diesen großen Wettkampf haben wir sogenanntes „taper“-Training. Dieses verläuft eine Woche und alle Schwimmer tragen über ihren Badeanzug eine Leggings und dann noch einen Badeanzug. Dies sorgt dafür, dass  Widerstand im Wasser aufgebaut wird und das Schwimmen einem schwerer fällt.

Dies sind die Mädchen aus meinem Team die sich für die Sectionals qualifiziert haben und ich am letzten Taper-Training vor dem Wettkampf.

Es ist typisch hier, an dem Tag vor einem Wettkampf ein sogenanntes „Team-dinner“ zu haben. Dies heißt, dass wir nach dem Training zu einem Mädchen aus unserem Team nach Hause gehen und ihre Familie uns Essen zubereitet hat. Manchmal aber auch fand das Abendessen im Schwimmbad statt, sodass wir nicht erst zu jemandem nach Hause fahren müssen und einfach nach dem Essen am Pool abgeholt werden können. Diese Abende gefallen mir besonders, da wir viel Spaß haben und quatschen können.

Ein paar Mädchen aus meinem Team und ich bei einer Schwimmerin zuhause für das Team-Dinner. Anschließend sind wir noch in ihren Pool gesprungen.

Dies bin ich bei meinem Start bei den Sectional Meisterschaften.

Besonders stolz waren wir darauf, dass meine Staffel und ich, bestehend aus vier Personen, den 8. Platz bei den Sectionals erreichen konnte. Fast hätten wir uns für State (Wisconsin-weiter Wettkampf) qualifiziert, aber dennoch sind wir sehr zufrieden mit dem Ergebnis und wir können stolz sagen, dass sich das harte Training gelohnt hat.

Alles in einem kann ich sagen, dass ich unfassbar glücklich bin, dem Schwimmteam beigetreten zu sein, da die Mädchen meine engsten Freunde geworden sind, ich unfassbar vieles mit Ihnen erfahren und erleben konnte und wir unglaublich viel Spaß gemeinsam hatten und immer noch haben. Da unser Team aus zwei unterschiedlichen Schulen zusammen gelegt wurde, sehen wir die anderen Mädchen leider nicht mehr so oft wie vorher, aber dennoch versuchen wir uns oft zu besuchen und gemeinsam etwas zu unternehmen, wenn wir Zeit haben. Ich bin diesen Mädchen echt sehr dankbar.

Da ich das Schwimmen so gern mag und ich auch auf keinen Fall aufhören möchte, auch wenn die Saison in der Schule vorbei ist, habe ich mich schon in einem angelegenen Fitnessstudio angemeldet, das auch sein eigenes Schwimmbad hat, wo ich jederzeit trainieren kann.

 


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