Meine Gastfamilie besteht aus meinen zwei Gasteltern und meinen drei jüngeren Gastgeschwistern. Zwei Mädchen und ein Junge. Die Älteste ist 11 Jahre alt, die Mittlere 8 und der Kleinste ist 5 Jahre alt. Zuhause in Deutschland habe ich nur zwei Schwestern die 18 und 3 Jahre alt sind. Da ich schon Erfahrung mit kleinen Kindern habe, fiel und fällt es mir nicht schwer mit meinen Gastgeschwistern klar zu kommen. Wir haben oft sehr viel Spass und spielen gemeinsam Spiele aber auch bei ihren Hausaufgaben helfe ich gern. Natürlich möchte man dann auch manchmal in Ruhe von den Geschwistern gelassen  werden aber Nerven tun sie mich eigentlich nicht. Wir unternehmen gerne auch Sachen zusammen wie Eislaufen, zum Trampolin park oder Hundepark gehen.

Ich fühle mich super willkommen und wohl in meiner Gastfamilie und besser als es jetzt grade ist könnte es eigentlich nicht mehr gehen. Viel anders als Zuhause ist es aber dann auch nicht. Ich helfe normal beim Tisch auf und abräumen, beim Spülmaschine ausräumen, Staubsaugen, Geschirr spülen und wenn meine Gastgeschwister mittags Hunger bekommen, koche ich ihnen auch was leichtes. Mac and Cheese mögen sie am liebsten.

Auch viele engen Freunde habe ich hier die mir sehr wichtig sind und mir eng am Herzen liegen. Was mir hier aber aufgefallen ist ist, dass viele Jugendliche sehr viele sehr unterschiedliche Freundeskreise haben. Also zum Beispiel bei mir persönlich ist es der Fall, dass ich einen Freundeskreis vom Schwimmteam habe, mit denen ich fast nur was beim Schwimmtraining und in der Schwimmsaison mache, dann noch eine separate Freundesgruppe mit der ich beim Lunch in der Schule täglich zusammen sitze, für fast jeden Unterricht eine eigene Freundesgruppe mit der ich dann auch fast nur in dem bestimmten Fach etwas mache, da man sich anders sonst in der Schule eigentlich nicht sieht und dann noch Freunde, die auf eine andere Schule als meine gehen. Natürlich, und nicht zu vergessen sind die anderen Austauschschüler in meiner Umgebung mit denen ich auch befreundet bin und mich mit ein paar sogar ab und zu treffe und telefoniere/texte. In Deutschland war es bei mir eher der Fall, dass ich fast alles mit ein und selben Freundesgruppe gemacht habe. Ob es der Vereinssport, der Unterricht oder das Unternehmen am Nachmittag ist. Ich finde den Unterschied nicht unbedingt negativ. Eher im Gegenteil. Man hat so viel eher die Möglichkeit mit mehr Jugendlichen im eigenen Alter in Kontakt zu kommen und man hat einfach mit fast jedem unterschiedliche Gemeinsamkeiten.

Hier sind meine Freunde mit denen ich beim Lunch sitze und ich (rechts).

Gemeinsam mit den Physik Klassen sind vier hier bei einem snow tubing Ausflug. (rechts)

Dieses Foto ist an Neujahr entstanden. Ganz links und zweite von rechts sind zwei meiner Austauschschüler Freunde, Gui aus Brasilien und Jule aus Deutschland. (rechts)

In etwas mehr als einer Woche fliege ich mit meiner Gastfamilie zusammen in den Urlaub auf eine Kreuzfahrt in die Karibik. Ich freue mich schon sehr darauf, viel Zeit mit meiner Gastfamilie zu verbringen.

Man sieht sich, bis dahin 😉

Irem


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