Wow. Ich konnte gar nicht so schnell gucken und schon saß ich in Frankfurt mit ganz vielen anderen Austauschschülern im Flieger nach Chicago. Im folgenden  Beitrag werde ich euch einen Einblick in meine Ankunft und meine ersten Tage in den USA geben.

Da meine Eltern mit mir viel reisen, habe ich normalerweise keine Angst am Flughafen etwas nicht zu finden. Doch nun hieß es Abschied nehmen und ohne Eltern das Gate finden und einen Langstreckenflug mit Umsteigen hinter mich bringen. Da war mir schon ziemlich mulmig im Bauch. Die ganze Reise verlief zu meinem erstaunen aber total gut. Das halbe Flugzeug war mit Austauschschülern von verschiedenen Organisationen gefüllt und ich wusste, dass gerade jeder in der selben Situation war.

 

Im Flugzeug auf dem Weg nach Amerika

Nachdem ich mit ein paar Austauschschülern 6 Stunden Aufenthalt in Chicago hatte, mussten eine andere Austauschschülerin und ich zu unserem Gate und in den Flieger nach Florida. Nach einer Reise von knapp 19 Stunden wurde ich dann am Flughafen in Orlando von meiner Gastfamilie (die sehr viele Plakate hatte :)) und einer anderen Austauschschülerin (sie wohnt nicht weit von mir und geht mit mir auf dieselbe High School) und ihrer Gastfamilie abgeholt. Es war schon spät Abends, weswegen wir direkt nach Hause gefahren sind, sie mir das Haus gezeigt haben und wir dann auch ziemlich bald schlafen gegangen sind.

 

Hier hat mich meine Gastfamilie am Flughafen in Orlando abgeholt.

Am nächsten Morgen bin ich mit meinem Gastvater, meiner kleinen Gastschwester und meinem Gastbruder erstmal zu Dunkin Donuts gefahren. Als wir den Laden betreten haben, war alles wie in einem Film, der in einer amerikanischen Kleinstadt spielt und in dem ich ab jetzt leben würde. Anschließend waren wir in meiner neuen High School, auf die auch mein Gastbruder geht. Dort habe ich unter anderem meine local coordinatorin kennengelernt, die Lehrerin an der Schule ist.

Das erste Mal in meiner neuen High School

Später hat mir mein Gastvater mit dem Auto die Nachbarschaft gezeigt. Ich lebe in einer süßen Kleinstadt namens Saint Cloud und ich liebe es. Abends war ich mit meiner Gastmutter bei Paulina aus Polen, der anderen Austauschschülerin, zu Hause. Da Paulina und ich ins Cheerleading Team wollen, mussten wir ihrer Gastmutter, die ehemaliger Cheercoach ist, zeigen, was wir drauf hatten. Am nächsten Tag war ich mit meiner Local Coordinatorin Schulkleidung und Material einkaufen, da meine Schule einen Dresscode hat. Wir dürfen z.B. nur bestimmte Farben tragen und T-Shirts müssen immer einen Polokragen haben. An Spirit Tagen  dürfen wir auch Hoodies und T-Shirts von der Schule anziehen. Abends war ich dann mit meiner Gastmutter bei einem Jonasbrothers Konzert in Orlando, mit dem sie mich am Vorabend überrascht hatte. Da sie besondere Eintrittskarten von ihrer Arbeit bekommen hatte, saßen wir mit anderen Mitarbeitern in der VIP Lounge. Ich hätte niemals damit gerechnet und war unglaublich überwältigt.

Beim Jonasbrothers Konzert

Meine Gastfamilie ist verrückt nach Disney. Mit dem Auto brauchen wir etwa 25 Minuten zu den Themeparks. Schon bevor ich in den USA war, haben sie mir gesagt, dass sie sehr oft dort wären. Manchmal auch nur zum Frühstücken. Und so war es dann auch  am nächsten Morgen. Ich saß im großen Frühstückssaal eines 5 Sterne Hotels in der Disney World, umgeben von Disney-Charakteren. Das war schon ziemlich lustig.

Frühstücken mit den Disney-Charakteren

Am selben Abend noch hatte ich meinen ersten Sleepover mit Paulina. Am nächsten Morgen sind wir mit ihrer Gastfamilie and den See gefahren und haben dort mit Freunden den Tag verbracht.

Am Anfang unseres Tages am See

Mittlerweile hatten wir schon Sonntag und am nächsten Tag war mein erster Schultag. Es war alles sehr aufregend und ich war froh, dass Paulina und ich uns gegenseitig hatten. Die Schule in Amerika ist komplett anders als in Deutschland. Mir gefällt sie bis jetzt viel besser.

 

Mein Stundenplan:

  1. Theatre
  2. Art
  3. Chores
  4. Dance (mittlerweile ist es weightlifting)
  5. LUNCH
  6. English
  7. US History
  8. Spanish

 


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