Ich bin nun seit gut zwei Wochen hier in Victoria, British Columbia, und habe schon super viel erlebt. Nach einem wunderschönen Flug über Vancouver Island bin ich dann endlich in Victoria angekommen.

 

Meine Gastfamilie

Meine Gastmutter hat mich in Empfang genommen und wir haben uns sofort gut verstanden! Auf dem Weg zu unserem Haus hatten wir beide uns soo viel zu erzählen, dass ich mich gleich wohl gefühlt habe. Die anderen Familienmitglieder, meinen Gastbruder Kieran, Schwester Ceilidh und Vater Dave, sowie meine brasilianische Gastschwester Luana, die am nächsten Tag angekommen ist, waren mir sofort unheimlich sympathisch! Die ersten Tage waren sehr entspannt,da meine Gasteltern arbeiten mussten und wir noch ein paar Tage Sommerferien vor uns hatten. Die Entspannung tat mir aber auch sehr gut, da ich mich so bestens von meinem Jetlag erholen konnte. Außerdem haben Luana und ich die Gelegenheit genutzt, die Umgebung, das Bussystem sowie uns beide besser kennen zu lernen.

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Mit meinen Freunden vor dem Parlament

Die Schule kennenlernen

Am Wochenende haben wir aber auch als Familie viel unternommen, wie zum Beispiel die Saanich Fair, eine Art Kirmes oder ein Greek Fest. Für mich und Luana begann dann aber auch schon das International Programm. Dort lernt man alle Internationals aus seinem Schuldistrikt kennen. Außerdem bespricht man weitere Regeln und besucht seine Schule. Am ersten Tag sind alle Nationalitäten unter sich geblieben, doch schon am zweiten Tag waren wir eine große Gruppe von Internationals aus allen verschiedenen Ländern. Wir haben uns auch gleich mehrfach getroffen und hatten sehr viel Spaß! Ich persönlich fand die Einführungstage super, weil man schon vor Schulbeginn neue Leute kennen gelernt hat und man so mit einem viel besseren Gefühl zur Schule gehen konnte. Da der erste Schultag ziemlich kurz war, bin ich mit ein paar Freunden in die Innenstadt gefahren. Am zweiten Schultag ging es dann erst richtig los. Das Schulgebäude ist ziemlich groß, deshalb musste ich mich sehr beeilen um von Raum zu Raum zu kommen. Aber schon am zweiten Tag bin ich nicht mehr so planlos durch die Gänge geirrt wie am Tag zuvor. Englisch war nach einer Woche Kanada eigentlich gar kein Problem mehr, bis auf in Mathe hatte ich keine großen Schwierigkeiten. Der erste Schultag war für mich sehr anstrengend, zuhause angekommen war ich todmüde. Aber innerhalb der letzten Woche habe ich mich komplett dran gewöhnt. Ich bin allgemein überrascht, wie schnell ich mich hier in den Alltag eingelebt habe.

Die ersten Tage fühlten sich sehr lang an, wir alle hatten das Gefühl schon für einen Monat hier zu sein. Aber jetzt, wo die Schule angefangen hat, geht alles rasend schnell, man hat zum Glück so viel zu tun, dass man gar keine Zeit hat Heimweh zu kriegen. Ich freue mich auf die nächsten geplanten, aber auch spontanen Aktivitäten und bin gespannt was im nächsten Monat alles passiert!

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Hafen von Victoria


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