Salut an alle meine Leser,

Name: Friederike
Alter:   16
eingetauchte Welt: Frankreich
eigentlicher Wohnort: Deutschland

Ja, wie schon zuvor zu entnehmen ist, verbringe ich die nächsten 10 Monate in Frankreich.
Der Abreisetag war ziemlich aufregend, denn wir mussten schon sehr früh zum Flughafen. Angekommen, haben wir auch gleich die Koffer abgegeben (ich hatte zwei Koffer, die zusammen unglaublich schwer waren), noch ein paar letzte Fotos gemacht und dann „Lebewohl bis in zehn Monaten“ zu meiner Familie und Freunden gesagt. Dies war ziemlich schmerzhaft und tränenreich, aber es spielte natürlich auch Vorfreude mit, auf das, was kommen wird. Beim Sicherheitscheck wurde ich dann auch prompt, wahrscheinlich wegen meiner rot verweinten Augen, von der Drogenkontrolle kontrolliert (natürlich war nix) und dann ging es ohne weitere Vorkommnisse in den Flieger.

Ankunft in Frankreich

In Pairs angekommen wurde ich von einer CEI-Mitarbeiterin (die Partnerorganisation in Frankreich) in Empfang genommen. Danach bin ich noch mit Auto und Zug insgesamt ca. 2 Stunden zu meiner Gastfamilie gefahren.

Open Door International e.V., ODI, Stipendium, Stipendiatin, Schüleraustausch, Schulbesuch im Ausland, Auslandserfahrung, Frankreich, Europa, Gastfamilie, Auslandsjahr, Ankunft, eintauchen, neue Welt, ersten Tage
Letztes Bild aus Deutschland

Nun bin ich bei einer ganz lieben Familie, die in Aiglemont wohnt (nächst größere Stadt: Charleville-Méziere), einem kleinen Ort in der Nähe der belgischen Grenze. Ich fühle mich super wohl und habe meine Gasteltern und meine zwei jüngeren Gastbrüder auch schon sofort ins Herz geschlossen. Zur Familie gehören außerdem noch ein Huhn, eine Schildkröte und ein Hase. Das Haus ist sehr groß und das Dorf sehr schön.

Open Door International e.V., ODI, Stipendium, Stipendiatin, Schüleraustausch, Schulbesuch im Ausland, Auslandserfahrung, Frankreich, Europa, Gastfamilie, Auslandsjahr, Ankunft, eintauchen, neue Welt, ersten Tage
Aiglemont liegt in den Ardennen und bietet einen
wundervollen Ausblick in die Natur

Mit der Sprache komme ich eigentlich ganz gut zurecht. Ich kann mehr verstehen als ich sprechen kann und habe gemerkt, dass es doch gar nicht so anstrengend ist, wenn man nicht so viel versteht, als gedacht.
In der Schule verstehe ich auch das Wichtigste, kann aber noch nicht aktiv am Unterricht teilnehmen. Besonders lustig war es für mich, als ich das erste mal Deutschunterricht hatte und ich auf einmal wieder alles verstand. Ungewohnt ist, dass die Schule in Frankreich auch mal sehr lang gehen kann, so bin ich zwei Tage in der Woche bis 18 Uhr in der Schule. Ich fahre meistens mit dem Bus nach Hause, wenn ich aber so Schluss habe, dass ich eine Stunde auf den Bus warten müsste, holen mich meine Gasteltern ab. Sonst finde ich die Schule aber wirklich sehr schön und freue mich schon auf die nächsten Schultage.

Essen in Frankreich

Beim Essen gibt es eigentlich nicht soooo viele Unterschiede, dennoch hat Frankreich auch ein paar kulinarische Besonderheiten zu bieten. Nach und nach koste ich mich durch alles, was man so „typisch französisch“ nennen kann.
Ich bin ziemlich gespannt auf die Weihnachtszeit, denn wie ich schon herausgefunden habe, werden hier keine Plätzchen gebacken oder Lebkuchen und Spekulatius gegessen. Das ist eine gute Gelegenheit mit meiner Gastfamilie etwas zusammen zu machen und etwas Typisches aus meiner Heimat zu backen.
Generell bin ich jetzt schon ein großer Fan der französischen Küche und freu mich weitere Gerichte kennzulernen.

Am Anfang hatte ich großes Heimweh, das ist aber mittlerweile komplett verflogen. Ich fühle mich pudelwohl und merke schon, wie das Leben hier meine zweite Heimat wird.
Ich finde es sehr spannend mitzuerleben, wie ich immer mehr verstehe und auch immer mutiger werde, an Gesprächen teilzunehmen.

Bis zum nächsten Mal!

Eure Friederike 🙂


3 Kommentare

Ellen · 28. September 2016 um 13:43

Hallo Friederike, weißt Du denn schon, was in Frankreich typischerweise zu Weihnachten gebacken wird? 🙂

    Friederike Hillesheim · 7. Oktober 2016 um 18:59

    nein, NOCH nicht, aber ich werde es bald herausfinden 🙂

Jana · 28. September 2016 um 14:17

Liebe Friederike,

ich freue mich zu hören, dass du dich so wohl fühlst und bin gespannt mehr über deine „Neuentdeckungen“ in der französischen Küche zu hören.

Ich wünsche dir weiterhin alles Gute!

Viele Grüße
Jana

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.