Bonjour 🙂

Es ist wieder so weit: ein neuer Blogeintraaaaaag. Yeah 🙂

Diesmal wird sich dieser Blogeintrag mit dem Thema was mache ich in meiner Freizeit beschäftigen. Dazu gehören Musik, Hobbys, Freunde und Co.
So, dann werde ich auch gleich mal beginnen.

Open Door International e.V., ODI, Schüleraustausch, Auslandserfahrung, Stipendium, Auslandsjahr, Schule im Ausland, Europa, Frankreich, Alltag in Frankreich, Alltag, Hobbies, Freizeit
Der Herbst ist daaaaa 🙂

 

Zu aller erst muss ich sagen, dass ich nicht so viel Freizeit habe. Das liegt daran, dass die Schule meist sehr lang geht und ich danach eigentlich mit Hausaufgaben beschäftigt bin. Jetzt, wo es auch noch so schnell dunkel wird, gestaltet sich also meine Freizeit auch nicht mehr draußen. Was ich sehr schade finde, weil ich sehr gerne spazieren gehe.
Abgesehen von Hausaufgaben, male ich aber sehr gerne – am liebsten zeichne und gestalte ich Mandalas selbst, aber auch andere male ich gern.

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Eine Zeichnung von mir

Sport

Da mittwochs die Schule schon um 12Uhr zu Ende ist, bleibt dort Zeit, um zum Beispiel in einem Verein Sport zu machen. An meiner Schule wird Volleyball angeboten, jedoch ist dies nur einmal im Monat. Das hat mich echt enttäuscht, da meine Woche in Deutschland quasi nur aus Volleyball bestand. Ich gucke mich aber gerade nach einem anderen Sportverein um. Zur engeren Auswahl stehen Handball, Kajakfahren und Basketball. Letzteres bevorzugt mein Gastvater glaube ich, da die männliche Partie meiner Gastfamilie ja so Basketballverrückt ist. Ich bin offen etwas Neues auszuprobieren, jedoch macht es kein Sinn, etwas zu machen, wofür man sich teure Ausrüstung kaufen muss. Das würde sich für die guten restlichen sieben Monate nicht lohnen, da ich es ja auch in Deutschland nicht fortführen würden. Ich denke deshalb, dass Kajakfahren ziemlich schnell ausscheiden wird.

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Ich, bei einem Familienausflug im Wildpark

Nach der Schule

Mit ist aufgefallen, dass die verbleibende Zeit nach der Schule auch echt stressig sein kann. Einerseits muss ich Hausaufgaben machen, muss auch Mal mein Zimmer aufräumen und will vielleicht auch mal etwas für mich machen, wie malen eben. Auch das Haarwaschen und anschließende trocknen dauert bei mir meist sehr lang :D. Andererseits will ich aber auch Zeit mit meiner Gastfamilie verbringen und den Tag am Abend ausklingen lassen. Es gibt ja auch noch Verwandte und Freunde, mit denen ich auch ab und zu Mal Skype oder anders im Kontakt bin. Das ist alles gar nicht so einfach unter einen Hut zu bekommen. Jetzt weiß ich auch, warum man mit seiner Familie und Freunden nur so selten telefonieren oder skypen sollte, weil man einfach keine Zeit hat und dann auch selber in Stress gerät, um allem irgendwie gerecht zu werden. Mittlerweile klappt es aber ganz gut.

Freunde

Ja, dann gibt es ja auch noch die Freunde, also die Freunde, die ich hier schon gefunden habe. Das war wirklich sehr schwierig für mich. Die Franzosen sind harte Nüsse, die man erstmal knacken muss. Ich habe aber mittlerweile zwei Mädchen gefunden, die ich mittlerweile auch schon meine Freundinnen nennen kann. Die beiden sind schon ein wenig offener als die anderen und haben weniger Berührungsängste. Wenn man aber neu ist und noch dazu die Sprache relativ schlecht spricht, war für mich die Anfangsphase aber wirklich sehr schwierig. Auch jetzt noch ärgere ich mich darüber, dass ich noch nicht so wirklich an den Gesprächen teilnehmen kann, obwohl das schon viel viel besser geworden ist. Ich freue mich schon sehr, wenn ich die Sprache so kann, dass ich mich flüssig unterhalten kann und genau das sagen kann, was ich auch meine (und nicht was anderes sagen muss, weil ich die Wörter nicht weiß). Mit dem einen Mädchen fahre ich sogar zusammen in den Skiurlaub! Alles in allem kann ich sagen, dass ich froh bin, schon zwei Freundinnen gefunden zu haben. Ich muss aber auch sagen, dass ich mit einem Austauschschüler wahrscheinlich anders umgehen würde in Deutschland, da ich ja auch jetzt selbst die Erfahrung mache, wie der sich in bestimmten Situationen fühlen würde.

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Meine zwei Freundinnen (Cendrine und Camille) im Schulgarten

Musik

Abends nutze ich die Zeit, um vom anstrengenden Tag etwas runterzukommen. Ich bereite dann meistens alles für den nächsten Tag vor und höre dabei auch Musik. Hier in Frankreich ist es so, dass im Radio eigentlich nur auf französisch gesungen wird. Das Phänomen, dass alle auf englisch singen, ist hier nicht sehr verbreitet. Das hat natürlich auch sein Vorteil, dass eben alle verstehen, was gesungen wird. Es gibt einige Sänger, die gefallen mir ganz gut, aber ich merke mir nie ihre Namen. Mir ist das auch nicht so wichtig. Wenn ich Musik höre, dann ist es mir wichtig, dass sie gerade zu meiner Stimmung passt. Mit Musik kenne ich mich also wirklich nicht so gut aus, aber sie ist auf jeden Fall auch sehr gut, wenn ich mal wieder vom Heimweh übermannt werde.

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So sahen meine ersten Schnecken aus, die ich gegessen habe – waren wirklich nicht übel!

Ich finde es schon echt lustig, wie sehr ich mich freue, wenn ich etwas Deutsches sehe, oder deutsche Produkte finde. Wenn ich z.B in den Lidl oder Aldi zum Einkaufen mit meiner Gastfamilie gehe, fühle ich mich ein wenig, als wäre ich in Deutschland. Das macht mich irgendwie in dem Moment immer sehr glücklich.

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Das ist ein Auto, was man auch ohne Führerschein fahren darf. Das sieht man hier lustigerweise öfter.

Ich denke, jetzt habe ich alles geschrieben, was ich so schreiben wollte und sage damit
Tschüs oder Au revoir, bis zum nächsten Blogeintrag 🙂


1 Kommentar

Jana · 15. Dezember 2016 um 16:36

Liebe Friederike,
ich bin beeindruckt von deinen Zeichen- bzw. Malkünsten- einfach toll!
Ich freue mich zu lesen, dass du dich immer mehr einlebst und sogar schon Freunde gefunden hast. Und dass es Autos gibt, die man ohne Führerschein fahren darf, war mir neu – also wieder was gelernt. 🙂

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