Letzten Samstag, also am 5. März, habe ich mit meiner Gastmutter ein wahres Festessen zubereitet. 😉 Und damit ihr auch etwas davon habt, zeige ich euch hier die Bilder und das Rezept, oder besser gesagt die Rezepte, weil ein französisches Essen immer aus mehreren Gängen besteht.

1. Die Vorspeise: OEUF COCOTTE CRÈME CIBOULETTE, SAUMON FUMÉ ET PARMESAN

Ich glaube, ich habe noch nie eine so gute Vorspeise gegessen, obwohl sie so einfach zuzubereiten war. Man braucht dazu:

– ein frisches Ei pro PersonOpen Door International e.V., ODI, Schüleraustausch, Ausland, Frankreich, Stipendium, Essen, Kochen, Kultur, Lieblingsrezept, GastfamilieOpen Door International e.V., ODI, Schüleraustausch, Ausland, Frankreich, Stipendium, Essen, Kochen, Kultur, Lieblingsrezept, Gastfamilie

– Räucherlachs

– flüssige Sahne

– Parmesankäse

– ein paar Kräuter, Salz und Pfeffer

Für jede einzelne Person wird ein eigenes kleines Schälchen (am schönsten sieht es in Gläsern aus) zubereitet. Zuerst gibt man drei gefüllte Suppenlöffel Sahne in die Schale zusammen mit dem in kleine Streifen geschnittenen Räucherlachs. Nun etwas Salz und Pfeffer dazu (eher weniger Salz, da der Lachs schon würzig ist) und ein wenig Kräuter (zum Beispiel Schnittlauch). Darauf kommt das Ei, das auch leicht gewürzt wird und zum Schluss eine Schicht Parmesankäse. Diese Vorspeise wird für 20 min in Wasserdampf gegart. Meine Gastfamilie besitzt eine Joghurt-Maschine, mit der das wunderbar funktioniert.

2. Der Salat: SALADE

Hier in Frankreich wird der Salat meistens nicht so außergewönlich zubereitet. Es reicht vollkommen aus, ein paar Salatblätter mit einer hausgemachten Soße, deren Rezept ich nicht kenne, zu servieren.

3. Der Hauptgang: JARRET DE VEAU AUX CAROTTES

Hierfür braucht ihr:Open Door International e.V., ODI, Schüleraustausch, Ausland, Frankreich, Stipendium, Essen, Kochen, Kultur, Lieblingsrezept, Gastfamilie

– drei dicke Scheiben Kalbsfleisch

– zwei große Suppenlöffel Mehl

– zwei Zwiebeln

– 1kg Karotten

– OlivenölOpen Door International e.V., ODI, Schüleraustausch, Ausland, Frankreich, Stipendium, Essen, Kochen, Kultur, Lieblingsrezept, Gastfamilie

– eine Gemüsebrühe

– Wasser

– Thymian, Salz und Pfeffer und gegebenenfalls Knoblauch

Zuerst müssen die Zwiebeln und Karotten geschält und in Scheiben geschnitten werden. Die Zwiebeln werden dann in Olivenöl gedünstet und mit dem Kalbsfleisch, das vorher in Mehl gewendet wurde, angebraten. Nun das Fleisch gut würzen mit Salz, Pfeffer und Thymian und die Open Door International e.V., ODI, Schüleraustausch, Ausland, Frankreich, Stipendium, Essen, Kochen, Kultur, Lieblingsrezept, GastfamilieGemüsebrühe mit Wasser hinzugeben. Schließlich werden die Karotten mit in den Topf gegeben und mit Wasser bedeckt. Das Ganze lässt man für mindestens eine Stunde auf halber Flamme garen.

Als Beilage eignen sich Kartoffeln oder Reis.

Und das Essen schmeckt am nächsten Tag wiederaufgewärmt sogar noch besser.

4. Käse: FROMAGE

Franzosen schätzen eine schöne Auswahl an Käse, der sogar auch aus Österreich oder Italien kommen darf. Am besten nimmt man von jedem Typ Käse ein wenig.

5. Dessert: COULANT AU CHOCOLAT

Dieser Schokokuchen ist der beste Kuchen, der auf unserer Erde existiert! Eigentlich darf man ihn gar nicht wirklich Kuchen nennen, weil er nur ein kleines Bisschen angebacken und ansonsten flüssig genossen wird. Für ein einmaliges Schokoerlebnis braucht man:

– 250g ZartbitterschokoladeOpen Door International e.V., ODI, Schüleraustausch, Ausland, Frankreich, Stipendium, Essen, Kochen, Kultur, Lieblingsrezept, Gastfamilie

– 200g Butter (am besten zur Hälfte aus gesalzener Butter)

– ein wenig Kaffeepulver

– 4 Eier

– 150g Zucker

– 60g Mehl

Die Schokolade und die Butter werden geschmolzen, mit ein wenig Kaffe, Zucker und Mehl vermischt, zusammen mit den Eiern verrührt und anschließend für 20 min bei 200°C gebacken.

Ihr müsst die Rezepte unbedingt mal ausprobieren! Außer meine Familie, der verbiete ich es. 😉 Sie müssen sich gedulden, bis ich wieder da bin und es ihnen selbt vorführe. XD


3 Kommentare

Hanna · 21. März 2016 um 10:49

Nachtische mit Schokolade sind einfach die besten 😀
Werden die Portionen einzeln gebacken oder in einer großen Form?

    Norina Welteke

    Norina Welteke · 23. März 2016 um 17:16

    Das kannst du machen, wie du willst. Kommt darauf an, ob du die flüssige Füllung oder den gebackenen Rand bevorzugst. Ich persönlich liebe den noch flüssigen Teil des „Kuchens“, also backe ich alles in einer großen Form.

Gaby · 30. März 2016 um 16:47

Diesen Blogeintrag sollte man nicht lesen, wenn man gerade Hunger hat – das grenzt an Folter 😉

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