Guten Mittag oder guten Abend, je nachdem wann du diesen Blogeintrag hier liest!

Und damit melde ich mich (heute mal ohne englische Begrüßung) zurück, und heiße dich, lieben Leser / liebe Leserin, willkommen zu meinem dritten und somit auch schon bereits vorletzten Blogeintrag während meines Aufenthaltes.
Um ganz ehrlich zu sein, wird das hier vermutlich der Kürzeste meiner Einträge werden, da es wahrhaft schwer ist den Alltag noch weiter abseits der Schule, über welche ich ja in meinem letzten Post bereits ausführlich berichtet habe, zu beleuchten.

Die Abende der Wochentage

Also fangen wir mal mit den Abenden der Wochentage an. Die verbringe ich mit der Gastfamilie. Nachdem wir gegessen haben, das Geschirr gespült ist und die Kinder im Bett sind, sitzen wir meistens vor dem Fernseher und dem warmen Kamin, immer stets mit einer Tasse Tee an unserer Seite. Wir gucken dann meistens zuerst die Serie Hollyhoaks, für welche sich meine Gastmutter recht stark begeistert, danach schauen wir dann meistens irgendwelche amerikanische Serien wie z.B. Storage Wars, Pawn Stars etc. Falls es mal wieder läuft, gucken wir jedoch den Formel 1 Grand Prix, da meine beiden Gasteltern mehr oder weniger Formel 1 Fans sind. An den Wochenenden wird dann so etwas wie X-Factor oder eben auch gewisse Serien geschaut. Die Morgen hingegen verbringe ich meistens mit Frühstücken und dem Füttern der Hühner.

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Die Morgen hier in Irland können auch gelegentlich echt nebelig werden, wie hier auf dem Bild zu sehen, das ist der vermutlich nebeligste Tag gewesen den ich in meinem Leben bisher erlebt habe!

Nachmittags unter der Woche

Die Nachmittage unter der Woche habe ich bisher meistens entweder entspannend bei einer Tasse Tee im Wohnzimmer oder aber auf dem Fahrrad durch die Gegend fahrend verbracht. Bei meinen mehr oder weniger kleinen Spritztouren, begebe ich mich meistens an den Örtlichen See, oder (falls ich etwas brauche) zu dem ortsansässigen Tankstellen-Supermarkt, welchen man tatsächlich schon als kleinen “Supermarkt“ deklarieren kann und eben nicht nur als einen kleinen überteuerten Kiosk, wie man es ja von den meisten deutschen Tankstellen gewohnt ist.

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Der Blick auf einen See von einem örtlichen Berg aus.

Die Wochenenden

Die Wochenenden schauen da schon etwas ereignisreicher aus: Samstags unternehme ich gelegentlich etwas mit meinen Freunden, an Halloween z.B. haben wir uns mehrfach abends getroffen und sind um die Häuser gezogen. Ansonsten unternehme ich meistens etwas mit der Gastfamilie. Entweder fahren wir shoppen, zu einer Veranstaltung oder treffen die Eltern meiner Gastmutter oder die von meinem Gastvater. Manchmal helfe ich aber auch meinem Gastvater und seinem Onkel auf dessen Farm, Zäune neu abstecken, die Kühe füttern, die Herde auf den großen Feldern ausmachen, das Übliche eben. Letztes Wochenende haben sich meine Gasteltern spontan entschieden, einen kleinen Ausflug zum ca. 80 km entfernten IKEA zu machen, da ich mich selbst als IKEA “Fan“ einstufen würde habe ich selbstverständlich nicht nein gesagt und bin mitgekommen.

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Ich bin beim IKEA Trip auch direkt fündig geworden und werde mir diesen Stuhl vermutlich nach meiner Heimkehr besorgen 🙂

Die Sonntage sind hier, wie vermutlich auch in den meisten anderen Familien hierzulande, noch vollends der Familie gewidmet, ich habe in meinen ca. 10 Wochen Aufenthalt bisher noch keinen Sonntag erlebt, an dem wir nicht die Eltern meiner Gasteltern oder sie uns zum Essen eingeladen haben. Somit verbringe ich meine Sonntage dann meistens plaudernd mit den Erwachsenen, Essen machend, oder spielend mit den Kindern.

Ansonsten machen alle Austauschschüler aus Meath, Cavan und Dublin einen monatlichen Trip, welcher von unseren hier ansässigen Programmkoordinatorin organisiert wird. Für uns geht es nun kommendes Wochenende zum Giants Causeway und zur Rope Bridge, diese Trips sind keine Pflicht, jedoch meiner Meinung nach definitiv durchaus empfehlenswert.

Ich entschuldige mich hier schlussendlich noch einmal dafür, dass es dieses Mal nur ein so kurzweiliger Bericht geworden ist, jedoch ist mir wirklich nicht viel mehr Erwähnenswertes eingefallen. Mein nächster Monatsbericht wird vermutlich der Längste von allen werden. Nicht nur da es mein letzter ist, sondern auch weil dann die Weihnachtszeit vor der Tür steht. Ich hoffe, dir liebem Leser, lieber Leserin hat der Bericht trotz alledem zugesagt, und wie immer, bei bestehenden Fragen könnt ihr einfach einen Kommentar unter diesem Eintrag hier verfassen und ich werde dann versuchen, eure Frage so akribisch wie möglich zu beantworten.


4 Kommentare

Valerie · 13. November 2015 um 14:14

Deine „normalen“ Tage in Irland hören sich sehr schön an 🙂 Treibst Du in Irland auch Sport?

    Arne

    Arne · 13. November 2015 um 20:11

    Ja, Rugby um genau zu sein, ich hab allerdings erst letzte Woche angefangen, deshalb wollte ich es in dem Bericht noch nicht erwähnen.

Jana :-) · 13. November 2015 um 15:08

Es hört sich so an, als wenn du eine sehr nette Gastfamilie hast!!! Wie viele Gastgeschwister hast du denn?? 🙂

    Arne

    Arne · 13. November 2015 um 20:10

    2, einen Jungen und ein Mädchen 🙂

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