Essen mal ganz anders

Im Gegensatz zu Deutschland, wo meine Eltern jeden Tag kochen, wird hier in Amerika so gut wie nie gekocht. So ist es zumindest in meiner Gastfamilie, da meine Gastmutter sagt, dass sie nicht kochen mag und außerdem immer sehr erschöpft von der Arbeit ist. Mein Gastvater hingegen, glaube ich, kann gar nicht kochen. Zudem sind die Zutaten für gesunde Gerichte, die man kochen könnte, auch sehr teuer. Des Weiteren kommen alle 3 Tage meine Gastbrüder für 4-5 Tage zu uns. Sie sind sehr wählerisch in Bezug auf das, was sie gerne essen und was nicht. Da meine Gasteltern generell selber nicht so viel essen, gibt es dann meistens Pizza, Pommes, Dosenfutter (Lasagne) oder Fischstäbchen.

Was man aus wenigen Sachen machen kann

Allerdings ist es gar nicht so schlimm, dass wir nicht häufig kochen, weil wir einfach immer wieder neues ausprobieren, indem wir die Zutaten neu kombinieren. Zum Beispiel, hatten wir einmal Pommes mit Fischstäbchen gemacht und haben dann einfach die für Wisconsin typische Zutat – Käse – hinzugefügt. Wir haben den Käse auf die Pommes gelegt. Was, wenn man ehrlich ist, super lecker geschmeckt hat. Die Pommes hier sind vielleicht die besten Pommes, die ich je gegessen habe, da sie sehr knusprig sind. Über die Fischstäbchen kann man den Saft einer Zitrone gießen, was natürlich auch super gut schmeckt. Was ich auch herausgefunden habe, was ebenfalls sehr lecker ist, wenn du eine Pizza nimmst und darauf noch extra Käse tust. Danach packst du noch die geheime Zutat „Basil“ drauf. Diese verleiht der Pizza eine gewisse rauchige Würzung. Gleichzeitig erhält sie eine milde Schärfe und zusammen ist das einfach echt köstlich.

Schüleraustausch, ODI, Open Door International e.V., Auslandserfahrung, Stipendium, Stipendiatin, Freunde, Gastfamilie, Schule im Ausland, Nordamerika, USA, Amerika, Rezept, kulinarisch, Essen, Mac 'n Cheese, Lieblingsrezept, Lieblingsessen, LeibspeiseIch denke, dass mein Lieblingsgericht „Mac & Cheese“ (Makkaroni und Käse) ist. Das allererste Mal hatte ich es nach dem Football Training zu Hause gegessen. Meine Gastmutter hatte es perfekt zubereitet. Ich war direkt super begeistert und habe es direkt geliebt, vor allem wegen des Käses. Seitdem versuche ich es selber zu kochen, was allerdings nie so gut wie bei ihr klappt. Mein erster Versuch „Mac & Cheese“ zu kochen ging mächtig in die Hose, war aber trotzdem essbar.

Das Rezept

Der beste Weg „Mac & Cheese“ zu kochen, ist das Rezept meiner Gastmutter zu benutzen. Zu allererst folgt man der Anleitungen auf der Verpackung. Also die Nudeln kochen und dann in einem Sieb abtropfen lassen. Als nächstes nimmt man dann einen mittelgroßen Block Butter, etwas Milch und natürlich das in der Verpackung enthaltene Käsepulver. Man mischt die Butter und die Nudeln im Topf und fügt dann die Milch und das Käsepulver hinzu. Nachdem ich es so einfach erklärt habe, denkt man es sei einfach. In Wirklichkeit ist es aber sehr schwierig die genau perfekte Menge an Butter und Milch herauszufinden. Man kann an sich sogar behaupten, je mehr Butter desto besser.Schüleraustausch, ODI, Open Door International e.V., Auslandserfahrung, Stipendium, Stipendiatin, Freunde, Gastfamilie, Schule im Ausland, Nordamerika, USA, Amerika, Rezept, kulinarisch, Essen, Mac 'n Cheese, Lieblingsrezept, Lieblingsessen, LeibspeiseSchüleraustausch, ODI, Open Door International e.V., Auslandserfahrung, Stipendium, Stipendiatin, Freunde, Gastfamilie, Schule im Ausland, Nordamerika, USA, Amerika, Rezept, kulinarisch, Essen, Mac 'n Cheese, Lieblingsrezept, Lieblingsessen, Leibspeise


1 Kommentar

N.Kahlau · 21. März 2017 um 11:08

Kaum vorstellbar, dass jemand Mac and Cheese nicht mag:)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.