Mein lang erwartetes und sehr schnell beschlossenes Abenteuer begann endlich am 23. August 2016. Nach einem traurigen aber schnellen Abschied ging es dann endlich los. Immerhin hatte ich Gesellschaft und musste nicht alleine fliegen, was alles viel einfacher machte. Nach ca. 8 Stunden Flug und 3 Filmen sind wir dann in Chicago gelandet und suchten uns nun einen Weg zu unseren Anschlussflügen. Das war dann auch der Punkt, an dem wir uns getrennt haben. Nach einer zweistündigen Wartezeit und einem ca. 40-minütigen Flug kam ich dann endlich in meinem Ziel an. MADISON!

Ich habe beinahe mein Gepäck verloren – so aufgeregt war ich. Aber als ich dann aus dem Terminal kam, sah ich sofort meine Gastfamilie mit einem riesigen Plakat. Ab da war meine Angst und Aufregung wie weggeblasen. Nachdem wir dann alles abgeholt hatten, sind wir essen gegangen zu Subway. Ich habe mich sofort super mit allen verstanden und habe viel mit meiner neuen Familie geredet. So verging die Fahrt nach Hause wie im Flug.

Meine Gastmutter hat mir dann sofort alles gezeigt und erklärt, weswegen ich mich direkt unglaublich wohl gefühlt habe.

Meine ersten Tage in der Gastfamilie

Am nächsten Tag ging es dann schon recht früh los. Um ca. 6 Uhr bin ich aufgewacht und habe ein typisch amerikanisches Frühstück gegessen: Cereals mit Milch. Danach habe ich mit meinen beiden Gastgeschwistern gespielt. Wir sind auf dem Trampolin gesprungen und sie haben mir viele Fragen gestellt. Meine ganze Familie ist super offen und sie sind sehr interessiert, auch an der deutschen Sprache. Am Abend haben wir dann draußen alle zusammen Football gespielt, was wirklich super cool war.

Open Door International e.V., ODI, Schüleraustausch, Auslandserfahrung, Stipendium, Ankunft, Auslandsjahr, Schule im Ausland, Nord-Amerika, USA, Amerika, Madison, Gastfamilie, erste TageIn den ersten Tagen wurde ich direkt super eingelebt, weil meine Gastfamilie wirklich viel dafür getan hat, mich direkt sehr gut zu integrieren. Mein Gastvater ist mit mir mit seinem Auto, nachdem wir im Walmart (Einkaufszentrum) waren, durch das Land gefahren und hat mir einiges über die Routen, Highways usw. erklärt, was mega interessant war. Am nächsten Tag sind wir dann wieder rausgefahren aber diesmal mit seinem Chopper, was super cool ist. Ich liebe es mit dem Motorrad zu fahren! Er ist mit mir durch wirklich jede Straße gefahren und hat mir alles gezeigt von Bars über Kinos bis zu Kleidermärkten.

Open Door International e.V., ODI, Schüleraustausch, Auslandserfahrung, Stipendium, Ankunft, Auslandsjahr, Schule im Ausland, Nord-Amerika, USA, Amerika, Madison, Gastfamilie, erste TageAußerdem haben wir sehr oft Football gespielt und er hat mit mir Übungen gemacht, damit ich besser werden kann. An einem Tag zeigte er mir ein Spiel – ein wirklich sehr lustiges Spiel – mit einer Drehtafel und Jelly Beans. Durch das Drehen der Drehtafel wird entschieden, welchen Jelly Bean du nun essen musst. Der Haken bei der Sache ist, dass der Jelly Bean entweder gut oder schlecht schmecken kann, zum Beispiel nach Apfel oder nach Grass. An einem Tag durfte ich mir die örtliche Feuerwehr anschauen und wir sind dann später auf eine Parade gegangen. Generell sind die ersten Tage super spannend und cool gewesen.

Open Door International e.V., ODI, Schüleraustausch, Auslandserfahrung, Stipendium, Ankunft, Auslandsjahr, Schule im Ausland, Nord-Amerika, USA, Amerika, Madison, Gastfamilie, erste Tage

Meine ersten Tage an der Schule

In der nächsten Woche begann dann meine Schule und anfangs war ich sehr aufgeregt. Meine Schule umfasst ca. 500 Schüler. Eine Unterrichtsstunde (“class”) dauert immer unterschiedlich lang, aber die meisten sind über 80 Minuten. Man hat jeden Tag die gleichen Unterrichtsstunden und muss seine Sachen immer im Schließfach (“locker”) lassen, was recht ungewohnt ist. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. Nach drei Unterrichtsstunden haben wir dann 40 Minuten Pause und dann geht es weiter bis ca. 15 Uhr. An meinem ersten Schultag habe ich zunächst meine Fächer gewählt und dann bin ich auch schon direkt zu meiner ersten “High School Class” gegangen. Was sehr cool war, weil ich ganz alleine im Unterricht saß, da ich Junior wurde und die Junioren erst ab dem nächsten Tag Schulbeginn hatten. Nach dem Unterricht ging es dann auf zum Lunch, was für mich total neu war, aber direkt ein wirklich tolles Erlebnis. Die Amerikaner sind alle wirklich super interessiert und sehr offen und freundlich, wodurch ich mich auch direkt mit einigen angefreundet habe.

Labor Day

Am Montag, den 5. September 2016 hatten wir dann einen freien Tag, den “Labor Day” (Tag der Arbeit – Bundesfeiertag in den USA, immer der erste Montag im September), an dem wir bei uns zu Hause eine Feier hatten mit sehr viel Essen und vielen Leuten. Wir Kinder haben dann den ganzen Tag Flag Football gespielt oder uns einfach unterhalten, was wirklich super cool war. Auch hier hat man sofort gemerkt, wie nett und offen hier alle sind und wie schnell man Freunde finden kann.


5 Kommentare

Britta Schwarz · 28. September 2016 um 08:25

Halle Elias,

wie schön zu hören, dass Du schon so viel erlebt hast und die Willkommenskultur in den USA Dir den Einstieg so leicht macht. Freue mich darauf mehr von Dir zu hören.
Liebe Grüße

Britta Schwarz

Nils Hack · 9. Oktober 2016 um 14:45

Hallo Elias,

alles Gute! Schön von dir zu hören. Ich hoffe es ist alles so, wie du es dir vorgestellt hast 🙂

Gruß,

Nils

Vika Schmidt · 9. Oktober 2016 um 18:00

Hi Elias,
Das hört sich super spannend an. Ich wünsche dir eine schöne Zeit.
Und schreib bitte an dem Blog hier weiter. Ist spannend zu erfahren, was du da alles erlebst.
Super.👍

Marc Linderoth · 9. Oktober 2016 um 20:04

Hi Elias, schön das es Du dich so gut eingelebt hast und dass es Dir so gut gefällt. Hab eine gute Zeit und genieße Deinen Aufenthalt. Ach und wenn Du an einem Under armour – Outlet vorbeikommst, denk dran dass dein Onkel Marc ein paar coole neue Shirts braucht 😉
Gruß Marc

Jana & Marius · 11. Oktober 2016 um 09:28

Hi Elias, cool, dass du es vor Ort so schön hast & viel erlebst. Genieße die tolle Zeit und nutze jede Chance!
Wir hoffen, du hast weiterhin viel Spaß und lernst viele neue Sachen.
Viele Grüße aus deiner Heimat & bis bald,

Jana & Marius

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.