„My family is going on vacation.“
– „Which family?“

Niemals hätte ich gedacht, dass mir Leute diese Frage stellen werden. Es ist unglaublich und ich kann es kaum selbst realisieren, aber ich lebe zurzeit in einer Familie mit Personen, die ich vor einem halben Jahr nicht einmal gekannt habe.
Eine Sache, die mir sofort aufgefallen ist, ist, dass die Familie an erster Stelle kommt. Dasselbe galt für mich auch in Deutschland, also war es nicht schwer, mich daran zu gewöhnen. Natürlich ist vieles anders. Neue Regeln und Angewohnheiten, ungewohntes Essen und andere Aktivitäten werden unternommen. Ich habe einige Wochen gebraucht, bis ich mich an alles gewohnt hatte und zurzeit kann ich stolz sagen, dass ich eine zweite Familie habe. Zwar sind beide sehr anders, aber ich fühle mich wohl.

Viel los – auch ohne Gastgeschwister!

Eine Sache, die meine Gastfamilie von meiner richtigen Familie unterscheidet, ist, dass ich keine GaSchüleraustausch, ODI, Open Door International e.V., USA, Auslandserfahrung, Alltag, Stipendium, Gastfamiliestgeschwister habe, die mit uns leben. In Deutschland habe ich zwei jüngere Geschwister und deshalb ist eigentlich immer etwas los. Hier ist es eher ruhig und manchmal vermisse ich das laute Gekreische schon, aber trotzdem ist es kaum langweilig. Meine Gasteltern unternehmen sehr viel und sie haben mir unglaublich viel über die Vereinigten Staaten beigebrSchüleraustausch, ODI, Open Door International e.V., USA, Auslandserfahrung, Alltag, Stipendium, Gastfamilieacht. Im Sommer sind wir ständig in den Bergen wandern gewesen und haben uns Wasserfälle angeschaut. Wir waren auf zwei Hockeyspielen, gehen oft ins Kino und gehen öfters aus zum Essen. Hier habe ich das erste Mal mexikanisches und chinesisches Essen ausprobiert und ich liebe es! Das Highlight war unsere Kreuzfahrt, die vor 3 Wochen war. Ich bin mit meinen Gasteltern nach Miami, Florida geflogen und wir waren mit einem riesigen Schiff auf See! Gestoppt haben wir in Jamaica und Grand Cayman, wo wir im Meer tauchen waren und ATV gefahren sind. Es hat so viel Spaß gemacht und ich habe viele Freunde aus anderen Staaten gefunden.

Eine richtige zweite Familie

Es macht Spaß, ein Mitglied einer anderen Familie zu sein. Ich habe meine Pflichten im Haus zu erledigen (wie zum Beispiel staubsaugen), wir gehen zusammen einkaufen und wir reden über die Schule, meine Freunde und die Arbeit. Meine Gastfamilie kennt alle meine Freunde und sie wissen immer, wo ich bin und was ich mache. Sie motivieren mich und unterstützen mich mit allem, und sie kennen alle meine Stärken und Schwächen. Ich hoffe sehr, dass ich auch nach meinem Auslandsjahr Kontakt mit ihnen haben werde und sie besuchen kommen kann.

Schüleraustausch, ODI, Open Door International e.V., USA, Auslandserfahrung, Alltag, Stipendium, GastfamilieMeine Gasteltern und ich

 


2 Kommentare

Sophia · 18. Februar 2016 um 17:05

Was für ein schöner Beitrag! Sind das Geländewagen beim ersten Foto vor den Fahrzeugen? Seid ihr mit denen gefahren oder ward ihr wandern?

    Burcu Balakar

    Burcu Balakar · 10. März 2016 um 00:53

    das sind ATV’s und wir sind mit denen in Jamaica gefahren!

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