Diesen Monatsbericht zu schreiben, fällt mir mit Abstand am schwersten. Nun ja, ich bin jetzt schon seit sieben Monaten in den USA und kann immer noch nicht sagen, welches genau mein Lieblingsessen ist…

Nach dem Konzert sind Pfannkuchen angesagt

Amerikaner gehen ganz gerne mal ins Restaurant, anstatt selber zu kochen. Meine Gastfamilie jedoch kocht für amerikanische Verhältnisse sehr viel und vor allem auch gesund. Das habe ich durch andere Austauschschüler in der Umgebung festgestellt. Wir gehen auch ab und zu mal ins Restaurant essen, aber da meine Gastmutter wirklich sehr gut kocht, essen wir alle ganz gerne zu Hause. Meine Gastmutter ist Musiklehrerin und nach jedem Konzert gehen wir ins „IHOP“. Das ist die Abkürzung für „International House Of Pancakes“. In deren Menü gibt es ganz viele leckere Variationen von Pfannkuchen. Aber natürlich auch anderes Essen. Da ich sehr gerne Pfannkuchen mag, freue ich mich immer sehr auf jedes Konzert und auf die Pfannkuchen im Anschluss. Sehr gerne mag ich den „Double Blueberry“. Das sind vier Blaubeerpfannkuchen mit Blaubeersoße und Blaubeeren obendrauf.

Open Door International e.V., ODI, Schüleraustausch, Ausland, USA, Stipendium, Essen, Kochen, Kultur, Lieblingsrezept, Gastfamilie, PfannkuchenBlueberry-Pfannkuchen im International House of Pancakes

Eine experimentierfreudige Gastoma zaubert sonntags Suppen

Es gibt hier wirklich sooo viele und vor allen Dingen auch verschiedene Restaurants. Sonntags gehen wir öfters zu meiner Gastoma zum Mittagessen, um Zeit miteinander zu verbringen. Sie ist auch eine wirklich gute Köchin. Über den Winter haben wir sehr viele Suppen gegessen. Ich habe noch nie so viele Suppen in meinem Leben gegessen, wie in diesem Winter. Aber meine Gastmutter hat ständig neue Suppenrezepte ausprobiert. Bei jeder Suppe waren wir alle total begeistert und mochten jede einzelne sehr gerne. Wenn wir bei meiner Gastoma essen und sie etwas Neues ausprobiert hat, sagt sie immer kurz vorher: „Ich weiß nicht, ob das schmeckt, ich habe nur mal was Neues ausprobiert.“ Natürlich sind wir von dem Essen immer total begeistert. Da meine Gastoma und mein Gastopa  vor knapp zwei Jahren aus Wisconsin nach Oklahoma gezogen sind und Wisconsin unter anderem für den Käse bekannt ist, essen wir als Snack öfters Cracker mit Käse. Das habe ich bisher in Deutschland nicht so oft gegessen, aber da der Käse aus Wisconsin wirklich sehr lecker ist, esse ich das gerne als Snack.

Das beste Eis gibt’s bei Braum’s

Seitdem ich in den USA bin, esse ich auch sehr gerne Eis. Allerdings nur das Eis von Braum’s. Bei Braum’s gibt es das beste Eis, das ich in meinem ganzem Leben gegessen habe. Die Produktionsstelle von Braum’s, bei der das Eis hergestellt wird, befindet sich ganz bei mir in der Nähe und deswegen gibt es so ziemlich überall um mich herum ein Braum’s. Es gibt dort wirklich sooo viel Auswahl an Eissorten und ich habe immer noch nicht meine Lieblingssorte gefunden, da ich immer noch nicht alle Sorten probiert habe. Allerdings mag ich die Sorte „Amaretto Peach Charlotte“ sehr gerne. Meine Gastfamilie hat die aus Spaß gekauft, weil mein Name in der Bezeichnung enthalten ist und jetzt ist sie die Lieblingssorte meines Gastvaters. Braum’s ist meistens in zwei Hälften eingeteilt: In der einen gibt es Fast Food und in der anderen Eis.


Open Door International e.V., ODI, Schüleraustausch, Ausland, USA, Stipendium, Essen, Kochen, Kultur, Lieblingsrezept, Gastfamilie, Amerika, Nordamerika, Rezept
Das Charlotte-Eis von Braum’s

Tee mal anders

Da meine Gastmutter gerne neue Rezepte und alles Mögliche ausprobiert, probierte sie vor Kurzem eine neue Art der Teezubereitung aus. Das ist quasi mein neues „Lieblingsrezept“: Zuerst erhitzt man ganz normal Wasser, legt einen Teebeutel in die Kanne oder Tasse. Den nächsten Schritt machen wir immer schon einen Abend vorher. Dazu braucht man Orangen, Zitronen, Ingwer und Honig. Als erstes schneidet man dazu zwei Zitronen und dOpen Door International e.V., ODI, Schüleraustausch, Ausland, USA, Stipendium, Essen, Kochen, Kultur, Lieblingsrezept, Gastfamilie, Amerika, Nordamerika, Rezeptanach die Orangen in Stücke. Nachdem wir das in eine Butterbrotdose gelegt haben, mahlen wir den kleiner geschnittenen Ingwer in einer Mahlmaschine, so dass er schön klein ist. In die Butterbrotdose kommt dann auch noch eine Tasse Honig, nachdem die Orangen, Zitronen und der Ingwer in der Dose sind. Die Dose legen wir in unseren Kühlschrank und jedes Mal, wenn jemand einen Tee trinken möchte, legen wir meistens zwei Stückchen Orangen und zwei Stückchen Zitrone in die Tasse. Dazu noch drei Teelöffel Honig, der auch in der Dose ist. Beim ersten Mal hat meine Gastmutter das mit nur jeweils einer Orange und Zitrone gemacht, und da wir danach so gut wie durchgehend Tee getrunken haben, mussten wir ziemlich schnell das ganze wieder neu herstellen. Deswegen bereiten wir jetzt direkt zwei Orangen und zwei Zitronen vor. Von dem Ingwer benutzen wir meistens einen kleinen Zweig.

 


5 Kommentare

Nadine · 29. März 2016 um 16:34

Das Tee-Rezept klingt ja wirklich klasse, muss ich direkt mal ausprobieren 😉

    Charlotte

    Charlotte · 3. April 2016 um 20:28

    Viel Spaß dabei:)

Sophia · 30. März 2016 um 09:47

Ja der Tee hört sich wirklich lecker an:) Das kann man bestimmt im Sommer auch zu einer Art Limonade umfunktionieren, oder?

    Charlotte

    Charlotte · 3. April 2016 um 20:30

    Bestimmt. Wir haben letztens übrigens anstatt normale Orangen, Blutorangen dafür benutzt. War auch sehr lecker:)

Gaby · 30. März 2016 um 16:55

Viel Erfolg noch auf der Suche nach deiner Lieblingseissorte 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.