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Meine Ankunft in Costa Rica ist nun einen guten Monat her. Aber ich denke diesen Moment werde ich nicht vergessen. Ich teile meine Ankunft hier mal in zwei teile ein: einmal die Ankunft in Costa Rica und einmal die Ankunft in meiner Familie.

 

Ankunft in Costa Rica

Dieser Moment, als der Flieger gelandet ist, war gerade zu magisch. Man versucht, alles gleichzeitig wahrzunehmen und ist für einen Moment so geflashed, dass man nicht so wirklich weiß, was man fühlen soll. Ein Austauschschüler, aus Deutschland der mit mir geflogen ist, und ich sind uns einfach um den Hals gefallen weil das Glücksgefühl und die Aufregung endlich da zu sein so enorm ist 🙂 Am Flughafen haben dann unsere Betreuer von Intercultura auf uns gewartet und uns in Empfang genommen. Zusammen sind wir in das Hotel „Casa Colon“ gefahren. Dort haben wir das Wochenende verbracht und einige Vorbereitungsseminare gehalten.

Ankunft in meiner Familie

Am Sonntag Mittag sollten unsere Gastfamilien kommen und uns abholen. Meine Gastfamilie ist drei Stunden früher gekommen und somit war ich die Erste, die in ihre Familie entlassen wurde. Das Gefühlschaos kann man gar nicht beschreiben. Ich weiß noch ganz genau, eine Betreuerin kam rein und sagte: „Pia ? Your Hostfamily just arrived.“ Ich hab, glaube ich, geguckt als wäre jemand gestorben ! 😀 Ich war so nervös, vorallem weil ich kein Spanisch konnte. Ich bin dann mit einer Achterbahn im Bauch mit meinem Gepäck raus gegangen und da stand einfach eine Familie, die auf mich gewartet hat. Nur auf mich. Meine Familie hatte ein Banner mit Fotos von iIhnen und vonmMir vorbereitet. „Bienvenida a la Familia ! – Pura Vida“ stand darauf geschrieben und ich habe mich sofort Willkommen gefühlt. Wir haben uns dann auch gleich auf den Weg nach Hause gemacht. Ich leben in San Carlos (Ciudad Quesada, Alajuela) das ist ungefähr 2 1/2 Stunden von San José entfernt. Wir haben einmal einen Essens-Stop gemacht. Auf der Autofahr haben wir immer ein paar Anläufe zum Unterhalten gebraucht, aber es ging. Meine Familie hatte ein kleines Geschenk für mich. Ich habe mir so sehr gefreut, es ist der Haustürschlüssel. Ich habe die Idee super gefunden und mich wirklich sehr gefreut! Als wir endlich in San Carlos waren, konnte ich erstmal mein Zimmer beziehen, meinen Koffer auspacken und mich etwas sortieren. An meiner Zimmerdecke waren überall Luftballons angeklebt. Ich hab mich direkt wohl gefühlt. An dem Tag haben wir uns noch das Fußballspiel von dem jüngsten Sohn angeschaut, ich find Fußball ja langweilig, aber wenn das so eine Familiensache ist, macht das echt Spaß!

Ich bin am Montag auch direkt in die Schule gegangen. Ich wollte das so schnell wie möglich hinter mich bringen. Ich gehe auf eine Privatschule. Daher sind die Klassen um einiges kleiner als in Deutschland. Wir sind zwanzig Schüler in der Klasse und pro Jahrgang gibt es auch nur eine Klasse. Ich habe in wenigen Tagen Anschluss in meiner Klasse gefunden und heute bin ich schon gar nicht mehr die super Neue. Dem Schulstoff kann ich mehr oder weniger folgen und mit dem Spanisch geht es vor ran! 😀

Schlussendlich kann ich sagen die Ankunft im Gastland ist eines der schönsten und verwirrensten Dinge des Auslandsaufenthalts. 🙂

Kategorien: Pia in Costa Rica

1 Kommentar

Gaby Kühn · 16. September 2014 um 13:58

Hallo Pia,

ja, da kann ich dir nur zustimmen, aber ich bin sicher, es werden noch ganz viele schöne und verwirrende Dinge dazu kommen 🙂

Liebe Grüße,
Gaby Kühn vom ODI-Team

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