Schon wieder ist ein Monat verstrichen – und jetzt habe ich auch wirklich schon über die Hälfte meines Auslandjahres hinter mir… 🙁

Während ich hier war, habe ich natürlich auch die amerkanische Küche kennengelernt. Ein in Deutschland sehr verbreitenes Klischee über die hiesige Küche ist ja, dass es sehr viel fastfood gibt – was teils auch stimmt. Es kommt immer total darauf an, wo man sich befindet und mit wem man unterwegs ist. Ich zum Beispiel hatte kein einziges Mal McDonalds bis Mitte Dezember 🙂 Ich denke eigentlich, dass es eine Mischung aus vielen Kulturen ist wie auch überall sonst. Meine Familie gehts Suschi essen im japanischen Restaurant, chinesisch, mexikanisch, italienisch, griechisch…Es ist ja ziemlich typisch, öfter auszugehen zum Essen (auch unter der Woche).

 

Eine bunte Vielfalt:

Ein Gericht, das ich hier neu kennengelernt habe ist „Mac n‘ Cheese“  (Nudeln mit Käse) und natürlich die bekannten „Corndogs“ (Eine Wurst, ummantelt mit fritiertem Maisteig). Zum Frühstück gibt es hier auch gerne Bagels, wir z.B. fahren jeden Samstag und Sonnntag morgens zu „Bruegger’s Bagels“. Im allgemeinen gibt es sehr viel Fleisch hier, z.B. „Bacon“ oder „Chicken Wings“. Ansonsten gibt es viele Sandwiches, Gerichte mit Mais, Pizza usw. In der Kategorie Desserts sind die USA natürlich an der Spitze: Es gibt „Apple Pie“, „Chocolate Chip Cookies“, „Cupcakes“, „S’mores“ (Weizen Cracker, Marschmallow & Schokolade“, das ganze macht man gerne über einem Lagerfeuer im Sommer), „Peanut butter and Jelly Sandwich“ (Toast, Erdnussbutter & Marmelade)  usw… Was mir persönlich aufgefallen ist, ist, dass es hier sehr verbreitet ist, süß und salzig zu kombinieren, z.B. Schokolade mit Salz.

Schüleraustausch USA - die amerikanische Küche - Beispiel 1  Schüleraustausch USA - die amerikanische Küche - Beispiel 2  Schüleraustausch USA - die amerikanische Küche - Beispiel 3Schüleraustausch USA - die amerikanische Küche - Beispiel 4

(Beim letzten Bild handelt es sich um selbstgemachtes Eis während es mischt).

Um es kurz zu fassen: Es gibt genug Auswahl!!

Thanksgiving:

Die USA sind natürlich auch bekannt für ihr „Thanksgiving-dinner“, dass normalerweise aus Truthahn, Kartoffelpüree, Süßkartoffeln, Bohnen, „Stuffing“ (siehe Rezept), Brot und Preiselbeeren besteht. Ein ähnliches Essen gibt es auch für Weihnachten.

Schüleraustausch USA - die amerikanische Küche - Thanksgiving   Schüleraustausch USA - die amerikanische Küche - Thanksgiving

Der Valentinstag in den USA:

Am Valentinstag haben wir Pizza bestellt, die in Herzform geliefert wurde und danach hatten wir ein Schoko-Fondue mit Früchten. Valentinstag wurde hier auch gefeiert: Die Schule wurde dekoriert mit Herzen im Gang, und es gab „sing-o-grams“ & „Match-o-makers“. Für die „sing-o-grams“ hat sich der Chor in Gruppen aufgeteilt, welche dann für von Schülern vorgeschlagene Leute, Valentinssongs gesungen haben. Für die „Match-o-makers“ musste man einige Fragen beantworten, die dann mit anderen Leuten verglichen wurden und dann bekam man eine Liste mit Freunden und Leute die das Gegenteil waren.

Schüleraustausch USA - die amerikanische Küche - Valentinstag  Schüleraustausch USA - die amerikanische Küche - Valentinstag  Schüleraustausch USA - die amerikanische Küche - Valentinstag

„Fire & Ice“:

Anfang Feburuar waren wir außerdem noch bei „Fire & Ice“, eine Veranstaltung auf einem eingefrorenem See mit Feuerwerken & Musik. 🙂

Schüleraustausch USA - Fire and Ice Schüleraustausch USA - Fire and Ice

Vor ca. zwei Wochen hat das neue Semester angefangen. Meine Klassen sind Mathe, „Creative Writing“, „Interior design“ und „US-history“ 🙂

Stuffing Rezept:

6 Tasse/n Weißbrot, gewürfeltes
3/4 TL Salbei, getrocknet
1/2 TL Thymian, getrocknet
1/4 TL Majoran, getrocknet
3/4 TL Salz
1/4 TL Pfeffer, schwarzer
1/2 Tasse/n Rinderbrühe,
Butter zum Anrösten des Weißbrotes

Das Weißbrot in Butter anrösten und in eine große Schüssel geben. Die halbe Tasse Butter zergehen lassen, Zwiebeln, Sellerie und Petersilie darin anbraten. Die Mischung über die angerösteten Weißbrotwürfel geben, danach den Salbei, Thymian, Majoran, Salz und Pfeffer dazu geben. Alles gut umrühren und durchziehen lassen. Wenn die Mischung etwas zu trocken sein sollte, kann man etwas Brühe dazu gießen – aber mit Vorsicht – es soll nicht zu breiig werden! Nun kann man damit entweder Geflügel füllen oder das Stuffing separat als Beilage reichen.

Kategorien: Clara in den USA

2 Kommentare

Jule · 25. Februar 2014 um 11:34

Hi Clara! Was für Lieder haben die bei den Sing-o-grams denn gesungen? 😉

Clara

Clara · 5. März 2014 um 01:42

Es gab ca. 20 verschiedene Auswahlmöglichkeiten:) z.B. Bruno Mars- marry you, Taylor Swift- belong to you, drake- best I ever had und dann ein paar ältere klassiker an die ich mich aber leider nicht erinnern kann 🙂

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