1. Wann genau bist Du aus Deutschland abgereist und wie war der Abschied für Dich?

Antwort: Ich bin am 07. September 2013 von Düsseldorf aus abgereist. Mein Abschied und Abreise spielten sich in einem sehr kleinen Zeitraum ab und bevor ich überhaupt realisieren konnte, dass es bald los geht, war ich dann auch schon in Kalifornien. Mein Abschied war dementsprechend kurz, innerhalb einer halben Woche habe ich mich von meinen Freunden, meiner Familie, meiner Freundin und meinen Eltern verabschieden müssen. An dem Tag bevor ich flog wurde ich noch von meinen besten Freunden überrascht, mit denen ich dann den aller letzten Abend verbracht habe. Davor bin ich noch zu den nächsten Familienmitgliedern gefahren, um mich persönlich zu verabschieden. Am nächsten Morgen begleiteten meine Eltern, mein Bruder und meine Freundin mich zum Flughafen. Durch die relativ kurze Vorbereitungszeit auf die Abreise war der Abschied an sich auch nicht sehr schlimm. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt gar nicht realisiert, dass es endlich los geht.

2. Findet Dein Umfeld zuhause, dass Du Dich seit Deiner Abreise verändert hast?

Antwort:  Ich denke, dass mein Umfeld erst einmal mich wiedersehen muss, um große Veränderungen festzustellen. Da ich zur Zeit weniger Kontakt zu meinen Familienmitgliedern habe, wird sich das erst im nach hinein feststellen lassen.

3. Kannst Du and Dir selber eine Veränderung bzw. Entwicklung feststellen? Welche?

Antwort: Es ist schwer für mich zu beurteilen, ob und wie ich mich seit der Abreise verändert habe. Und ich glaube, dass ich die tatsächlichen Veränderungen erst wieder in meinen gewohnten Umfeld in Deutschland erkennen kann.

4. Gibt es Verhaltensmuster oder Ideen, die Du auf jeden Fall mit in den deutschen Alltag nehmen willst?

Antwort: Ich glaube, dass sich meine Verhaltensmuster mit den neuen Ideen anpassen werden. Wahrscheinlich werde ich nicht einmal in der Lage sein, diese zu erkennen, da ich in den letzten zehn Monaten mich so daran gewöhnt habe. Ich werde aber auf jeden Fall mehr auf meine Mitmenschen achten, denn meine Erfahrungen hier haben mir gezeigt, dass ich auch über den Tellerrand blicken muss und für andere Menschen acht zu geben.

5. Wie würdest Du die Unterschiede zwischen deutschen und amerikanischen Jugendlichen beschreiben?

Antwort: Ich habe festgestellt, dass die amerikanischen Jugendlichen wesentlich naturverbunden sind. Glücklicherweise bin ich in der reinen „Country“-Seite, wodurch sich dieser extreme Unterschied feststellen lässt.

6. Hast Du noch konkrete Pläne für die Zeit bis zur Rückkehr?

Antworte: Bevor meiner Rückkehr werde ich wahrscheinlich noch zu einem Football Game in San Francisco gehen, außerdem noch das berüchtigte Gefängnis Alcatraz besichtigen können. Außerdem werden noch einige spontane Abende mit der Familie anstehen, auf die ich mich sehr freue.

Kategorien: Chris in den USA

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