Ob Schule überall auf der Welt gleich ist, kann ich natürlich nicht sagen. Ich kann euch nur von meinen Erfahrungen zwischen meiner deutschen Schule und meiner High School hier berichten. Die beiden Schulsysteme gleichen sich nämlich kein bisschen.

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Meine High School

Während auf meiner Schule in Deutschland Schüler von der 5 bis zur 13 Klasse unterrichtet werden, ist die High School nur von der 9 bis zur 12 Klasse. Meine High School ist mit 2400 Schülern sehr groß. Mein Stundenplan gilt hier jeden Tag. Am Anfang war das wirklich sehr ungewohnt, aber ich habe mich schnell daran gewöhnt. Mein Unterricht fängt hier um 8:20 Uhr an und eine Unterrichtsstunde dauert genau 57 Minuten. Danach haben wir immer 5 Minuten Pause, die ich für meine langen Wege zur nächsten Stunde auch brauche. Die Mittagspause beträgt 45 Minuten.

Der Unterricht ist wirklich komplett anders als in Deutschland!

Der gesamte Unterricht findet eigentlich nur am Smartboard statt. Eine Tafel mit Kreide im Klassenzimmer gibt es in meiner Schule nicht. Meine High School ist hier technisch viel besser ausgestattet als in Deutschland. Ich war sehr verwirrt, als im Spanischunterricht auf einmal eine Kiste von der Decke kam und in der Kopfhörer drin waren. Der Unterricht fand dann über die Kopfhörer weiter statt und meine Lehrerin hat einen Knopf gedrückt bei der Partnerarbeit und schon hatte jeder einen Partner mit dem man verbunden war. Wir Schüler sitzen in Reihen hintereinander und der Tisch ist eine Kombination aus Tisch und Stuhl zusammen. Meine Schulbücher haben hier alle mindestens 1000 Seiten. Da meine Schule so viele Schüler hat, gibt es für jeden Jahrgang ein eigenes Büro. Das Büro kann eine Durchsage in einem bestimmten Klassenraum machen, um zum Beispiel einen bestimmten Schüler zu sich zu rufen.

Was für mich auch neu ist

Was für mich auch neu ist, ist, dass wir alle an unserer Schule ID´s tragen müssen. An meiner Schule bekam jeder Schüler zwei EC-Karten, große Plastikkarten mit seinem Namen, einem Bild von sich und seinem Jahrgang drauf. Die eine Karte müssen wir durchgehend mit einem Schlüsselband um den Hals tragen und die andere sollten wir in unserem Schließfach verstauen. Das Verhältnis zwischen den Schülern und den Lehrern ist etwas freundlicher als in Deutschland. Ich habe hier nur fünf Stunden Unterricht und danach dann Softballtraining. Es ist ja bekannt, dass in den USA Teamsport ein großes Thema ist. Das kann ich nur bestätigen! Ich bin im Softballteam und das war auf jeden Fall eine gute Entscheidung. Ich bin mit einer Einstellung zum ersten Training gegangen, dass in meinem Team vielleicht 20 Mädchen sein werden. Aber mein Team ist rießig. Wir sind bestimmt 40 Mädchen. Alle sind total nett und ich freue mich jeden Tag auf das Training.

Homecoming

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Das war bei dem Footballgame

An meiner Schule hatten wir letzten Monat „Homecoming“. Deshalb gab es an dem Tag eine Veranstaltung in der Sporthalle. Die ganze Schule hat sich dort versammelt und es wurde Stimmung für das Footballgame gemacht, das wir am Abend hatten. Anschließend gab es eine Parade, die mich persönlich an einen Karnevalszug erinnert hat. Verschiedene Teams und Club´s hatten Wägen gebastelt, bemalt und geschmückt. Mit diesem Wägen sind sie dann eine Straße entlang gefahren und haben mit Süßigkeiten geschmissen.

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Unser Homecoming war dieses Jahr unter dem Thema „around the world“.  In den Fluren in der Schule hingen deswegen überall gestaltete große Plakate zu verschiedenen Ländern. Wie in diesem Bild der Eiffelturm gebastelt wurde.


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