AJA (Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustauschorganisationen) entwickelt neues Projekt

Projekt des AJA -  „Internationaler Jugendaustausch: Entwicklung eines schulisch-außerschulischen Verständnisses über Potentiale und Chance“

Wie können Schule und außerschulische Akteure gemeinsam nachhaltige und wirkungsvolle Aktivitäten gestalten, um junge Menschen zu befähigen, sich in einer globalisierten Welt zurechtzufinden und diese aktiv mitzugestalten?

Diese Frage beziehungsweise Herausforderung erarbeitete sich das Projektteam, bestehend aus der AJA-Geschäftsführung, Vertreterinnen und Vertretern einiger AJA-Organisationen (für ODI war Britta Schwarz vertreten) sowie einer Vertreterin der Robert Bosch Stiftung zu Beginn des Projekt-Kick-off-Workshops in Hamburg am 8. und 9. Oktober 2018. Darüber hinaus wurde im Vorfeld bereits die vorhandene Literatur zum Thema und Ergebnisse von bereits durchgeführten Projekten zusammengetragen und analysiert. Während des Workshops konnten erste Interviews geführt werden um auch sämtliche in diesem Arbeitsfeld tätigen Akteure und Expertinnen und Experten zu hören und einzubeziehen. Beispielhaft seien hier nur der Pädagogischen Austauschdienst, „Austausch macht Schule“ und Lehrerinnen und Lehrer, die im Austausch aktiv sind, genannt.

Ziel des Projektes ist es, die Zusammenarbeit zwischen Schule und außerschulischen Trägern im Sinne des internationalen Jugendaustausches zu fördern. Hier geht es auch darum, die bestehende Trennung zwischen formaler und non-formaler Bildung ein wenig im Sinne des interkulturellen Austausches aufzuweichen und systemübergreifend tätig zu werden. 

Weiterführendes Ziel ist es, möglichst jedem Jugendlichen eine Austauschmöglichkeit mit gemeinsamen Angeboten oder in Kooperationen zwischen Schule und außerschulischen Akteuren anbieten zu können. Dies deckt sich mit den Zielen von ODI. ODI möchte auch möglichst vielen Jugendlichen unabhängig von ihren sozialen oder ökonomischen Hintergründen einen Austausch ermöglichen und insofern war es Britta Schwarz stellvertretend für ODI ein Anliegen im Projektteam tätig zu sein.

Die Robert Bosch Stiftung ermöglicht die Durchführung dieses Projekts und dafür bedanken wir uns sehr herzlich. Bis zum Sommer 2019 soll in weiteren Workshops mit Hilfe der Service Design Thinking-Methode neue Ansätze für eine erfolgreiche Zusammenarbeit gefunden und mit Hilfe eines Prototyps getestet werden. 

Ansprechpartnerin Vereinsentwicklung