Kurzzeitprogramm-Erfahrungsbericht: Helen Juli-August 2017

Nochmal vor dem ABI ein richtiges Abenteuer erleben. Das war ein großer Traum von mir, weshalb ich mich entschied, für einen Monat in den Sommerferien nach Chile zu fahren. Und es war definitiv mehr als das. Nach einem langen Flug aus dem 30 Grad warmen Deutschland, empfingen mich das 5 Grad kalte Santiago und natürlich eine warmherzige Gastfamilie. Sie bestand aus einer Gastmutter, einer 16-jährigen Gastschwester und einer Gasttante. Da ich in der letzten Ferienwoche ankam, konnte ich eine Woche mit meiner Gastfamilie verbringen. Sie zeigten mir die wunderschöne Stadt Santiago und machten mit mir viele Ausflüge unter anderem nach Viña del Mar und Valparaíso. Dabei konnte ich die Kultur und das leckere Essen gut kennenlernen.

Als meine Gastschwester wieder die erste Woche in die Schule musste, hatte ich die Möglichkeit, eine Einführungswoche mit anderen Austauschschülern zu machen. Neben dem Spanischunterricht machten wir tolle Ausflüge in die Stadt und eine Lagunenwanderung in die Berge. Das war ein Erlebnis, das ich nicht so schnell vergessen werde. Nach einer Woche mit der echt tollen Gruppe und den netten Betreuern hieß es, Abschied zu nehmen.

Am Wochenende bin ich dann mit meiner Gastfamilie und deren Freunden ins nahgelegene Skigebiet gefahren, wo jede Menge Schnee lag und man viel Schlitten und Eisbahnen fahren konnte.

Nach diesen aufregenden zwei Wochen startete dann für mich die Schule. Dies war eine ganz neue Erfahrung, da die Schule dort sehr anders ist. In der Schule waren alle super lieb und fragten mich tausend Dinge, die ich trotz Verständigungsprobleme, zur Not mit Händen und Füßen, beantworten konnte oder es jedenfalls versucht habe. Zudem lernte ich den traditionellen chilenischen Tanz. Am Wochenende konnte ich außerdem das traditionelle Landleben der Großeltern erleben. Mit eigenen Tieren und eigenem Anbau war dies wirklich spannend. Von Vorteil war außerdem, dass meine Gastoma eine großartige Köchin war, und ich somit wirklich leckere und traditionelle Gerichte probieren konnte.

In den letzten Tagen erkundeten wir dann alle zusammen noch einmal Santiago und aßen viele traditionelle Gerichte und kauften auf einem traditionellen Handwerksmarkt letzte Souvenirs. Am letzen Abend kamen zum Abschied noch ein paar Freunde, die für mich einen deutschen Apfelkuchen gebacken hatten. Obwohl ich mich freute, war ich trotzdem sehr traurig wieder fahren zu müssen. Ich werde dieses Erlebnis nie vergessen und bin sehr froh, dass ich mich entschlossen habe, dieses Abenteuer zu machen. Jeder, den ich dort traf, war super freundlich und ich werde die Berge, die Menschen und natürlich das tolle Essen sehr vermissen.

Ansprechpartnerin Chile

Jana Droste

Tel.: 0221-60 60 855-22

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