Open Door International e.V.Vereinsstruktur

Gremien bei ODI –
Wer macht was?

Vorstand

Der Vorstand besteht aus drei Personen:

a) dem:der Vorsitzenden,

b) dem:der stellvertretenden Vorsitzenden und

c) dem:der Beisitzer:in und wird auf der Mitgliederversammlung gewählt.

Die Wahl des Vorstands findet alle drei Jahre statt. 
Der Vorstand kann durch Beschluss eine Geschäftsführung bestellen, die dem Vorstand und der Mitgliederversammlung gegenüber rechenschaftspflichtig und vom Vorstand weisungsabhängig ist. Die Geschäftsführung führt die laufenden Geschäfte und ist weisungsbefugt gegenüber den hauptamtlichen Mitarbeiter:innen.

Beirat

Dem Beirat – bestehend aus mindestens fünf und maximal sieben Mitgliedern – kommen folgende Aufgaben zu:

  1. die Vertretung der Interessen der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter:innen gegenüber dem Vorstand und ggf. der Geschäftsführung
  2. die Beratung des vorgelegten Haushaltsentwurfs und Aussprache einer Empfehlung hinsichtlich dieses Entwurfs
  3. die Auseinandersetzung mit vereinsrelevanten Themen, für die der Beirat Arbeitsgruppen einrichten kann
  4. Unterstützung des Vorstandes bei der Aufbereitung von aktuellen Fragestellungen des Vereins

Wie auch der Vorstand fasst der Beirat seine Beschlüsse mit Stimmmehrheit und wird auf der Mitgliederversammlung gewählt (alle zwei Jahre).

Aktueller Vorstand
seit Mai 2019

Edgar Lampenscherf

Vorstandsvorsitzender

Schon seit seinem Schüleraustausch in den USA (2003/04) engagiert sich Edgar Lampenscherf ehrenamtlich für ODI und war seither in unterschiedlichen Funktionen für den Verein aktiv, darunter bereits von 2013 bis 2016 als Vorstandvorsitzender und von 2018 bis 2019 als Beisitzer. Nach seinem Abitur in Düsseldorf absolvierte er erst ein wirtschaftswissenschaftliches Studium in Dortmund sowie ein Auslandsstudium in internationalen Wirtschaftsbeziehungen in Valencia, Spanien. Später folgte dann ein geisteswissenschaftliches Studium in Philosophie und Ethnologie sowie ein Masterstudium in nachhaltiger Entwicklungszusammenarbeit. Parallel zu seinem Studium engagierte er sich in Deutschland, Mexiko und Nicaragua in verschiedenen Projekten im Bereich der Kinder- und Jugendbildung sowie im Klima- und Umweltschutz. Seinen beruflichen Werdegang begann er in Mexiko als strategischer Einkäufer eines deutschen Automobilkonzerns, von dort wechselte er erst zu einer mexikanischen Bank und kehrte schließlich als Unternehmensberater zurück nach Deutschland. Heute lebt er in Berlin und arbeitet als Berater für ausländische Investoren in der Außenwirtschaftsförderung des Bundes.

Miriam Willach

Stellvertretende Vorstandsvorsitzende

Miriam Willach war im Schuljahr 2002/2003 als Austauschschülerin in Minnesota, USA. Seit ihrer Rückkehr unterstützt sie den Verein in vielfältiger Weise, u.a. führte sie eine Vielzahl von Interviews durch, unterstützte das Team bei Vor- und Nachbereitungsseminaren und war zwei Jahre ehrenamtliche Betreuerin im Parlamentarischen Patenschafts-Programm. Von April 2013 bis März 2016 war sie Teil des Beirats von Open Door International e.V..
Miriam Willach hat 2011 ihr Studium der Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln und 2014 ihr Rechtsreferendariat im Bezirk des Landgerichts Köln erfolgreich abgeschlossen. Seit Mitte 2014 ist sie im öffentlichen Dienst beschäftigt. Wohnhaft ist sie nach wie vor in Bergisch Gladbach.
Durch ihr jahrelanges Engagement hat Miriam Willach viele Seiten des Schüleraustausches und der Vereinsarbeit kennen gelernt. Sie möchte diese Erfahrung nutzen, um die Arbeit des Vorstandes im Sinne der Vereinsmitglieder und Teilnehmer fortzusetzen. Hierbei verfolgt sie neben der fortlaufenden Weiterentwicklung des Vereins, im Sinne des Vereinszwecks der Völkerverständigung, auch die Förderung und Verbesserung des klassischen Schüleraustauschprogramms. Aus ihrer Sicht verbessert der klassische Schüleraustausch, durch den einzigartigen Einblick in eine andere Kultur, im besonderen Maße die Völkerverständigung.

Flora Jörgens

Beisitzerin

Über eine gute Freundin, die als Betreuerin für ODI tätig war, kam Flora Jörgens in Kontakt mit dem Verein. Ihr ehrenamtliches Engagement und die bunte Schar junger Menschen aus aller Welt überzeugten sie, selbst das ODI-Team zu unterstützen. Seit 2016 ist sie lokale Betreuerin am oberbergischen Sauerlandrand und sitzt an der Nahtstelle zwischen Gastfamilien, Austauschschülern, Schulen und Praktikumsgebern.

Nach einer soliden kaufmännischen Ausbildung war sie mit Kamera und Reportage-Gerät mehr als 30 Jahre in Deutschland, aber auch in den USA, Menschen und ihren Geschichten auf der Spur. Sie arbeitete zunächst für Printmedien, dann aber hauptsächlich fürs Radio (SWR, DLF und in erster Linie für den WDR). Seit ein paar Jahren ist sie Produzentin und Chefredakteurin zweier Web-TV-Formate und sitzt viel am Schreibtisch, textet und organisiert. Durch die ehrenamtliche Arbeit für ODI bleibt sie in Kontakt mit Jugendlichen, löst mit ihnen Probleme, spricht über deren Wünsche, Hoffnungen und Pläne.

An der Basis des interkulturellen Austauschs im ständigen Dialog mit dem ODI-Büro in Köln und anderen Betreuerinnen und Betreuern lernt sie jeden Tag ein bisschen dazu. Das ist für sie ein echtes Geschenk.

Aktueller Beirat
seit Mai 2020

Katharina Erbes

"Ich freue mich darauf, als Ehrenamtliche meine Ideen einzubringen und die Anliegen der Mitarbeitenden und Vereinsmitglieder vertreten zu können."

Zu Open Door International e.V. bin ich 2014 durch ein Praktikum gekommen. Verschiedene Auslandsaufenthalte als AuPair und im Studium hatten mich neugierig auf interkulturelle Bildungsarbeit gemacht. 2016 kehrte ich dann als hauptamtliche Mitarbeiterin zurück und arbeitete drei Jahre lang im empfangenden Bereich. Während dieser Zeit konnte ich sowohl die Arbeit der Geschäftsstelle als auch das Vereinsleben mit seinen vielen Facetten kennenlernen.

Hanna Hagemaier

"Als Beiratsmitglied liegt mir viel daran, die vielseitige Arbeit des Vereins zu unterstützen. Ich verstehe mich als Bindeglied zwischen Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen, die alle gemeinsam das Ziel verfolgen, Völkerverständigung durch den interkulturellen Austausch zu fördern und zu stärken." 

Seit 2012 kenne und schätze ich die Arbeit von Open Door International e.V. – zunächst als Gastmutter und seit einigen Jahren auch als ehrenamtliche Betreuerin im Bundesland Schleswig-Holstein. Es ist großartig, Jugendliche aus aller Welt dabei zu unterstützen, sich in einer fremden Kultur einzufinden und neugierig auf alles Neue zu sein.
Ich arbeite als Lehrerin an einer „Beruflichen Schule“ und bin Mutter zweier Kinder, die in den USA im Rahmen eines einjährigen High-School-Aufenthaltes tolle Erfahrungen sammeln durften.

Moritz Müllender

"Meine Kernanliegen sind eine möglichst klimagerechte und rassismuskritische interkulturelle Bildung zu fördern und ich freue mich auf die nächsten Jahre als Beiratsmitglied, in denen ich mich hoffentlich gemeinsam mit dem Verein weiterentwickeln darf."

Mein erster Berührungspunkt mit ODI war 2015 für meinen europäischen Freiwilligendienst in Portugal. Die Erfahrung hat meinen weiteren Lebensweg sehr geprägt und seit meiner Rückkehr bin ich deshalb immer wieder, vor allem in den Langzeit-Freiwilligendiensten, für ODI aktiv. Es begeistert mich zu sehen, wie gestärkt und oft auch politisiert, viele junge Menschen von ihrer Auslandserfahrung zurückkommen.

Lukas Scherffig

"Nach meiner Rückkehr aus Kanada habe ich ODI regelmäßig unterstützt, vor allem auf Messen und durch Interviews. Ich habe seither großen Spaß daran gefunden, mich mit fremden Sprachen und Kulturen zu befassen und mich mit Menschen aus anderen Ländern auszutauschen."

Im Schuljahr 2009/2010 war ich mit ODI ein halbes Jahr in Kanada. Für mich war es zunächst eine Gelegenheit, einfach mal wegzukommen und etwas ganz Neues auszuprobieren. Die Erfahrungen von dort haben mich sehr geprägt. Erst letztes Jahr habe ich kurzerhand ein Auslandssemester an einer Universität in Japan verbracht, was besonders durch meine „Vorerfahrung“ ein weiteres großartiges Erlebnis wurde. Außerdem habe ich zwei Wochen in Brasilien verbracht, unter anderem um dort Capoeira, einen brasilianischen Kampf-Tanz-Sport, zu machen und mit den lokalen Capoeiristas in Kontakt zu kommen.
Geboren und aufgewachsen bin ich in Düsseldorf und studiere zurzeit Wirtschaftsrecht an der Universität Siegen.

Ole Küllmey

"Ich werde auch im Beirat daran mitarbeiten, die Völkerverständigung voranzutreiben und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit allen vereinsnahen Menschen."

Als ich 2014 mit ODI ein halbes Jahr in Chile war, begriff ich die Bedeutung von interkulturellem Austausch. Es trägt dazu bei, Menschen zu verbinden, weshalb meine Familie sich aufgrund meiner positiven Erfahrungen entschied, zweimal Gastfamilie zu werden. Die Bande, die dabei entstanden, bestehen bis heute. Es gab uns die Möglichkeit, weit über den Tellerrand hinauszuschauen und viele wunderbare Menschen aus vielen verschiedenen Ländern kennenzulernen. In der Vereinsarbeit bin ich bereits bei vielen Seminaren als Teamer dabei und lokaler Betreuer für einige unserer internationalen Gäste. 

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