Kurzzeitprogramm-Erfahrungsbericht Chile: Lukas August 2013

Da ich mich nicht rechtzeitig für ein ganzes Jahr im Ausland entschließen konnte, verbrachte ich in den Sommerferien einen Monat im wundervollen Chile. Schon bei der Ankunft am Flughafen von Santiago wurde ich von meinem supernetten Betreuer empfangen und zu meiner Gastfamilie gebracht. Ich hätte nicht erwartet, von wildfremden Leuten am anderen Ende der Welt so herzlich
empfangen zu werden! Die Chilenen sind generell ein super nettes und gastfreundliches Volk.
Da mir Spanisch als Schulfach sehr gut gefällt, wollte ich meine Spanisch-Kenntnisse auf einem möglichst effizienten Weg verbessern - eine bessere Methode, als sich einen Monat nur auf Spanisch verständigen zu müssen, gibt es nicht - außer man bleibt ein ganzes Jahr ;).

Ich verbrachte die vier Wochen in einer Gastfamilie in einem Vorort von Santiago, in Maipu. Dort wohnte ich in einer Familie mit zwei Kindern und der Tante. In der Schule wurde ich sofort neugierig empfangen. Etwas ungewohnt für mich war die Vorstellung durch den Rektor vor der ganzen Schule bei einer der Morgenversammlungen. Doch nach einigen Tagen in der Schule war es für mich möglich, einen größeren Teil des Gesagten zu verstehen - allzu leicht war es allerdings nicht, da die Chilenen sehr schnell sprechen!

 

 

Da ein Mitschüler deutsche Wurzeln hatte, wurde ich von seiner Familie einfach so am Wochenende zum Essen in deren Haus eingeladen. An einem anderen Wochenende machte die Tante der Gastfamilie zusammen mit dem Bruder mit mir einen Ausflug nach Valparaiso und Viña del Mar. Diese Erlebnisse werde ich nie wieder vergessen! Der einzige negative Punkt ist, dass ein Monat viel zu kurz ist!!!