USA

Die USA, der amerikanische Traum, in dem es jeder vom Tellerwäscher zum Millionär schaffen kann. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und der unendlichen Weiten.  Was davon wirklich zutrifft, lohnt sich während einem Schüleraustausch in den USA herauszufinden und sich sein eigenes Urteil über dieses riesige Land zu bilden, das so vielfältig ist wie seine 50 Bundesstaaten. Vieles wird einem vertraut vorkommen, denn wohl kein anderes Land ist so präsent auf der ganzen Welt wie Amerika. Also muss man zwei Mal hinschauen, um dann fasziniert zu entdecken, dass die Rituale und Strömungen des amerikanischen Lebens genauso komplex, attraktiv und verwirrend sind wie die einer exotischen Kultur. Lass die vorgefertigten Bilder von Amerika zu Hause: Du wirst bei Deinem Schüleraustausch in den USA atemberaubende Landschaften, einige der aufregendsten Metropolen mit den offensten Leuten der Welt, einen ausgeprägten Regionalismus, hartnäckige Mythen und mehr Geschichte erleben, als man diesem Land gemeinhin zutraut.

ODI bietet folgende Programme in den USA an:

Zahlen & Fakten

Hauptstadt
Washington D.C.
Staatsform
Präsidiale Bundesrepublik
Bevölkerung
310.955.497
Sprache
De facto Englisch (nicht offizielle Amtssprache)
Fläche
9.629.091 km²
Währung
US-Dollar
Zeitverschiebung
MET -5 – 10 Stunden
Vorwahl
001

Land und Leute

Die ersten Siedler in Nordamerika waren Engländer, Franzosen und Spanier. Ab Mitte des 18. und verstärkt zur Mitte des 19. Jahrhunderts folgten Europäer deutschsprachiger und irischer Herkunft. Danach folgten Italiener, Skandinavier und Osteuropäer, einschließlich osteuropäischer Juden. Bei der Volkszählung im Jahr 2000 gaben etwa 42,8 Millionen Personen eine deutsche Herkunft an. Die Atlantikküste ist die am stärksten bevölkerte Region mit den meisten Spuren des europäischen Erbes. Die Amerikaner mit europäischen Vorfahren bilden heute 74% der Gesamtbevölkerung. 13% der Bevölkerung besteht aus Afroamerikanern, die mehrheitlich Nachfahren afrikanischer Sklaven sind. Asiatische Einwanderer, vornehmlich aus China, Japan, Korea, Indien und den Philippinen, umfassen rund 4% der Bevölkerung, wobei die Einwanderungspolitik gegenüber Asiaten Anfang des 20. Jahrhunderts besonders streng war. Im Südwesten und in Florida wächst die Zahl der spanischsprachigen Einwanderer stetig, die vor allem aus Mexiko aber auch anderen Staaten Lateinamerikas kommen. Spanisch löst dort das Englische als Verkehrssprache nach und nach ab bzw. steht ihm mittlerweile gleichberechtigt gegenüber. Im Norden befinden sich die ältesten Städte Amerikas wie Boston, New York, Washington und Philadelphia, wo die großen Ereignisse der frühen amerikanischen Geschichte stattfanden. Die amerikanische Lebensart mag von manchen als eher oberflächlich angesehen werden und in der Tat geht den Amerikanern ein „Hi, how are you doing?“ sehr schnell über die Lippen, ohne dass Sie eine ausführliche Antwort darauf erwarten würden. Doch man kann sich an diese unverbindliche und unkomplizierte Art gewöhnen und lernt mit Sicherheit die enorme Gastfreundlichkeit zu schätzen, mit der die meisten Amerikaner einen auch kurzfristig bei sich zu Hause als Teil der „American Family“ aufnehmen.

Essen und Trinken

Die heutige US-amerikanische Küche besteht nicht nur aus Fastfood, sondern bietet eine Mischung unterschiedlichster Kochkulturen: Über Jahrhunderte hinweg brachten Einwanderer aus allen Ecken der Welt ihre Rezepte mit. In Neuengland zum Beispiel ist die Küche eher britisch geprägt, im Süden eher französisch. Die ursprüngliche amerikanische Küche allerdings ist die der Indianer. Ihre Zutaten sind Kartoffeln, Kürbis, Tomaten, Mais und Bohnen – Zutaten, die uns mittlerweile sehr vertraut sind, da die ersten Siedler sie übernahmen und zurück nach Europa brachten. Trotz aller regionaler Unterschiede gibt es in den USA Gerichte und Rezepte, die sich überall durchgesetzt haben. Dabei denkt man zuerst an den allseits beliebten Burger. Ähnlich weit verbreitet ist der obligatorische Truthahn zu Thanksgiving, serviert mit Kürbis, Karotten, Kartoffeln und Cranberrys. Im Allgemeinen lässt sich die amerikanische Küche als eher deftig und fleischlastig bezeichnen. Vor allem Steakliebhaber kommen voll auf ihre Kosten, Rind wird beispielsweise anders zerlegt als bei uns in Europa: Ein T-Bone-Steak bringt es da locker auf 650 Gramm. Und überhaupt erfreut sich Barbecue in ganz Amerika äußerster Beliebtheit. Ein klassisches amerikanisches Getränk ist die Limonade (Lemonade), die mit stillem Wasser und frischgepressten Säften zubereitet wird. Ein weiteres amerikanisches Original ist der Bourbon-Whiskey, der aus Mais hergestellt und in Eichenfässern zum Reifen gelagert wird. Whiskey war Ende des 18.Jahrhunderts ein wichtiges Tausch- und Zahlungsmittel und in manchen US-Staaten sogar offizielle Währung.

Klima und Landschaft

Die Vereinigten Staaten von Amerika erstrecken sich über ganz Nordamerika, grenzen im Norden an Kanada und im Süden an Mexiko. Der amerikanische Bundesstaat Alaska grenzt an den Nordwesten Kanadas und ist nicht mit den restlichen US-Staaten verbunden. Genauso wenig wie Hawaii, das 4.000 km westlich des amerikanischen Kontinents, im Pazifik liegt. Die drei großen Bergketten der USA sind die Appalachen im Osten, die Rocky Mountains im Westen und die Sierra Nevada an der Grenze von Nevada und Kalifornien. Im Nordosten des Landes liegen die Großen Seen (Superior, Michigan, Huron, Erie und Ontario). Die Flüsse und Kanäle, die diese Seen mit dem Atlantik verbinden, haben Städte im mittleren Westen wie Chicago und Detroit zu großen Seehäfen gemacht. Im Großteil der USA herrscht gemäßigtes Klima. Zum Süden hin wird das Klima tropischer, und je weiter man in den Norden fährt und sich von der Küste entfernt, desto deutlicher werden die Jahreszeiten. Im Winter kann es im Nordosten und im oberen mittleren Westen wochen- und monatelang sehr kalt werden mit Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt und beeinflusst durch den Jetstream auch schwere Schneefälle bis in die südlichen Bundesstaaten geben. Im Gegensatz dazu kann es zur gleichen Zeit an den Stränden von Florida, wo tropisches Klima herrscht, und in Südkalifornien noch warm genug zum Baden im Meer sein.

Berühmte Persönlichkeiten

Der erste Präsident des Landes George Washington gilt als Gründervater der USA. In die Reihe der bekannten Präsidenten gehören außerdem Persönlichkeiten wie Thomas Jefferson, Abraham Lincoln oder John F.Kennedy. Eine weitere kleine Auswahl an berühmten Amerikanern: Benjamin Franklin, Thomas Edison, Martin Luther King Junior, Albert Einstein, Marilyn Monroe, Andy Warhol, Michael Jackson und Madonna.

Feiertage

  • 1. Januar: Neujahr
  • 17. Januar: Martin Luther King-Tag
  • 14. Februar: Präsidententag
  • 23. Mai: Gedenktag
  • 4. Juli: Unabhängigkeitstag
  • 5. September: Tag der Arbeit
  • 10. Oktober: Columbustag
  • 11. November: Veteranentag
  • 24. November: Erntedankfest
  • 25 Dezember: Weihnachten

Literatur und Surftipps

Ansprechpartnerin USA

Stipendium USA

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