AJA-Gastfamilienempfang im Auswärtigen Amt 2015

Nachdem  Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier der AJA-Kampagne „Gastfamilien leben Weltoffenheit“ im letzten Jahr seine persönliche Unterstützung zugesagt hatte, konnte gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt die Planung für einen Empfang zur Würdigung von Gastfamilien in Angriff genommen werden. Die Stärkung der Willkommenskultur in Deutschland ist das gemeinsame Ziel von Auswärtigem Amt und AJA und dies lässt sich nur gemeinsam mit Gastfamilien verwirklichen. Insofern sollten sowohl ausgesuchte Gastfamilien durch den Empfang gewürdigt, als auch die Öffentlichkeit für das ehrenamtliche Engagement von Gastfamilien im gemeinnützigen, internationalen Jugendaustausch sensibilisiert werden.

Dieser Empfang wurde nun am Mittwoch, den 27. Mai 2015, in Berlin Wirklichkeit. Insgesamt waren über 150 geladene Gäste anwesend, die entweder Gastfamilie einer der sechs AJA-Organisationen waren beziehungsweise sind, oder ehrenamtlich für eine solche tätig sind. Nach einer kurzen Einführung in den Abend, durch den derzeitigen Sprecher des AJA Herr Dr. Franz Josef Aka, wurde den Anwesenden eine Videobotschaft der Staatsministerin im Auswärtigen Amt Frau Prof. Dr. Maria Böhmer übermittelt, in welcher der Verdienst der Gastfamilien, die „ihre Türen und Herzen öffnen“, gewürdigt wurde. Die Videobotschaft der Staatsministerin ist hier zu finden.

Im Anschluss gab es noch weitere kurzweilige Ansprachen. Unter anderem von dem ehemaligen Gastvater Herr Peter Limbourg, Intendant der Deutschen Welle, der einen Einblick in seine Erfahrungen gab und vor allem von den nicht immer ungefährlichen, kulinarischen Entdeckungsreisen mit den Gastkindern am eigenen Herd schwärmte. Die Deutsche Welle hat zudem einen Beitrag über eine unserer aktuellen Gastfamilien, nämlich  Familie Möckel aus Berlin, gedreht und veröffentlicht. Sie haben ihre Tür für unsere PPPlerin Clara geöffnet und sie herzlich in ihrer mItte aufgenommen. Hierfür sind wir sehr dankbar. Den dazugehörigen redaktionellen Beitrag nebst Video gibt es hier.

Des Weiteren erhielten die Anwesenden einen Einblick in das Austauschjahr 1992-1993 in Deutschland von Frau Celina Aurora Molina, Gastschülerin aus Paraguay, die ihre Eindrücke von dem „kalten und grauen Deutschland“ mit den „tollen Mercedes-Taxis“ sehr anschaulich vermitteln konnte. Deutschland hat sie bis heute nicht losgelassen und derzeit lebt Frau Molina mit ihrer Familie in Nordrhein-Westfalen.

Im Anschluss an das festliche Rahmenprogramm gab es im Lichthof des Auswärtigen Amtes Zeit für viele Gespräche und einen gemeinsamen Umtrunk. In angeregten Diskussionen wurde über die Toleranz und Offenheit der Gastfamilien gesprochen und welche Bereicherung sie durch ihre Austauschschülerinnen und -schüler erfahren können. Wir freuen uns sehr, dass dieser Empfang stattgefunden hat und hoffen auf eine Fortsetzung in den kommenden Jahren.

Geschäftsführerin