Schon sieben Monate des unglaublichen Abenteuers sind vorüber und ich kann es kaum glauben, dass es sich nun langsam dem Ende zuneigt.

Ich bin bereits sieben Monate in diesem super interessanten Land und habe eine sehr vielfältige und offene Kultur kennengelernt, viele neue Freunde gefunden und nebenbei eine schöne neue Sprache gelernt. 

Natürlich war auch bei mir nicht von vornherein klar in welches Land es gehen sollte –vielleicht die südamerikanische Kultur kennenlernen oder doch lieber den „american dream“ leben!? Doch nach einem sechswöchigen Ferienbesuch in der Gastfamilie meines großen Bruders in Argentinien stand es für mich fest – dort möchte ich hin! Und so kam es dann auch. Nach der Anmeldung und einem spannenden und aufschlussreichen Einführungsseminar rückte mein Auslandsaufenthalt auch schon sehr nah. So vergingen die letzten Wochen und Tage mit großer Vorfreude und dann war es auch schon so weit. 

Nach einer langen Reise kamen ich und noch ein paar andere Austauschschüler, mit denen ich zusammen geflogen war, im Hotel an. Dort wurden wir von Antje (Ansprechpartnerin vor Ort) nett empfangen und in den darauffolgenden Tagen auf das alltägliche Leben vorbereitet. Neben dem Spanischunterricht und Geldabheben lernten wir auch wichtige Informationen über die Kultur.

Der aufregendste Moment von allen war der, in dem wir zum ersten Mal auf unsere jeweilige Gastfamilie trafen. Ich war sehr gespannt auf das Leben in und mit der Familie, mit der ich bis dato nur wenig Kontakt über Emails und Fotos gehabt hatte. Doch meine Angst hat sich schnell durch die Herzlichkeit und Lebensfreude der Argentinier gelegt und so ging ich mit gutem Gewissen voran und freute mich auf die kommende Zeit. Das „Anpassen“ fiel mir nicht so schwer wie ich gedacht habe. Klar- einige Sachen sind sehr verschieden im Vergleich mit Deutschland, doch ich gewöhnte mich schnell an die Veränderungen. Zum Beispiel ist es üblich, dass vor 22 Uhr abends nicht zu Abend gegessen wird,  womit auch das Schlafen eher später stattfindet. Natürlich stehen die Argentinier auch früh auf um in dieSchule zu gehen, den fehlenden Schlaf holen sie dann in der siesta auf (vergleichbar mit einem Mittagsschlaf).

Anfangs gab es natürlich auch sprachliche Barrieren doch irgendwie verständigt man sich, auch wenn oft nur mit einem Lächeln oder einem einfachen „Si“. Von Tag zu Tag lernt man mehr Vokabeln und das Sprechen fällt einem leichter. Freunde zu finden fiel mir sehr leicht. Argentinier sind von Grund auf sehr freundlich und besonders neugierig. Sofort am ersten Schultag wurde ich umringt von meinen neuen interessierten Mitschülern, von denen viele meine besten Freunde wurden. Mit diesen unternehme ich sehr viel, zum Beispiel zu Mittag essen, ins Kino gehen oder auch mal einen Geburtstag feiern. Genauso wie zuhause unternehmen die Jugendlichen viel und sind sehr aktiv.

Auch die vielen verschiedenen Reisen möchte ich hervorheben. Argentinien hat sehr viele verschieden traumhaft schöne Landschaften und es gibt vieles zu entdecken. 

Dieses Jahr am anderen Ende der Welt werde ich nie in meinem Leben vergessen – es wird immer ein Teil von mir bleiben.

Ansprechpartnerin Argentinien

Jana Droste

Tel.: 0221-60 60 855-22

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