Schüleraustausch Argentinien: Reisebericht Wasserfälle Iguazú

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Domingo (Sonntag), 31 de enero de 2011

Am Sonntagmittag begann die Reise zu den „Cataratas del Iguazú“ (den Wasserfällen von Iguazú, größte Wasserfälle der Welt). Und dort war es einfach nur super genial, ich konnte mich gar nicht satt sehen!
Wir sind Sonntag um halb 1 hier losgefahren. Die Nacht im Bus war leider nicht wirklich angenehm, da ich kaum geschlafen hab, weil’s total unbequem war und ich trotz dicken Socken, langer Hose und Jacke halb erfroren bin dank Klimaanlage. Am nächsten Morgen nach dem Frühstück, haben wir uns die „Minen von Wanda“ angeguckt. Danach ging es weiter Richtung Brasilien. Nach 2 Stunden beim Zoll an der Grenze stehen, sind wir dann gegen 7 Uhr (in Argentinien erst 6 Uhr) am Hotel angekommen. Um viertel nach 7 war unsere ganze Gruppe (11 Deutsche) dann im Pool. ;)
Den nächsten Vormittag hatten wir frei, um ein bisschen auszuruhen, etwas länger schlafen zu können, etc.

Mittags sind wir vom Bus abgeholt worden, haben zuerst zu Mittag gegessen und sind dann zum brasilianischen Nationalpark Iguazú. Dort fährt man noch ein gutes Stück mit einem Bus und kommt dann endlich bei den Wasserfällen an. Man läuft um die Ecke und da sind sie! :)
Dann gibt es einen Rundweg, bzw. eigentlich geht der immer nur in eine Richtung, also einen Weg und man bekommt immer neue Ansichten von verschiedenen Wasserfällen. Da sich 75 % der Wasserfälle in Argentinien und 25% in Brasilien befinden, hat man von Brasilien aus, den besseren Panoramablick. Das ganze muss man sich vorstellen wie einen Fluss, der in eine längliche Schlucht hineinstürzt und der Fluss ist die Grenze zwischen Brasilien und Argentinien. Am Ende des Weges gelangt man an einen Steg, der aufs Wasser draufführt und dort wird man dann so richtig nass. Teile des Wassers, das um einen herum runterstürzt, werden vom Wind getragen und regnen auf einen nieder. ;) Wir Mädels haben uns das Top, das eh schon klatschnass war, einfach ausgezogen und sind dann im Bikini weiter rumgelaufen. ;)

Anschließend hat uns der Bus wieder abgeholt und wir haben dann unterwegs noch mal gehalten, denn dort war die Bootstation, von der aus die Bootstour losging, die wir unbedingt machen wollten. Zunächst sind wir wieder ein Stück flussaufwärts in Richtung Wasserfälle mit dem Boot gefahren und haben dort in einer Bucht Halt gemacht, um zu gucken und danach sind wir noch ein Stück weiter gesaust und dort dann bis in einen der vielen Wasserfälle rein. :) Dabei konnte man die Augen eigentlich kaum noch offen lassen vor lauter Wasser. War auf jeden Fall sehr cool. :)
Ich hatte Glück. Meine Wechselkleidung in meiner Tasche ist halbwegs trocken geblieben, aber trotz trockener Kleidung hab ich hinterher gefroren, wir hatten leider keine Sonne an diesem Tag.

Am nächsten Tag (Mittwoch, 2. Februar) sind wir dann morgens wieder über die Grenze, um den argentinischen Nationalpark zu besuchen. Dort ging es zuerst mit einer kleinen Bahn zum „Garganta del Diablo“ (Teufelsschlund). Der ist mit 78 Metern der höchste Wasserfall und ganz schön beeindruckend, muss ich sagen. Zuerst läuft man eine Viertelstunde über den Fluss und wenn man dann ankommt, stürzt dort einfach das Wasser in die Tiefe und man sieht überhaupt kein Ende. Außerdem spritzt das Wasser auch nach oben, sodass man wieder schön nass wird. ;) Ansonsten haben wir noch den „Upper“ und den „Lower Trail“ gemacht, das sind weitere Rundgänge mit noch mal jeweils anderen Sichten.

Und der kitschige Regenbogen, den man auf vielen Bildern sieht, ist wirklich da, sobald die Sonne rauskommt. ;)
Auf der argentinischen Seite ist man generell viel näher an den Wasserfällen dran, weil man ja nicht erst über den Fluss gucken muss. An diesem Tag hatten wir auch endlich mehr Sonne, sodass uns, trotz nass werden, viel zu warm war. ;)

Donnerstag ging es dann leider auch schon zurück, ich wär so gern noch geblieben. ;)
Zum vierten Mal über die Grenze (den vierten Stempel im Reisepass!) und dann auf den Nachhauseweg. Mittags nach dem Mittagessen haben wir uns noch die Ruinen von San Ignacio angeguckt und sind dann Freitagmittag gegen halb eins wieder in Córdoba angekommen.

Ansprechpartnerin Argentinien

Jana Droste

Tel.: 0221-60 60 855-22

jana@opendoorinternational.de