Eilin, Reisebericht Südinseltour, 2013

Ich war mit ODI ein halbes Jahr lang in Auckland, Neuseeland. In den April-Ferien habe ich eine zwölftägige Tour auf einer Südinseltour gemacht.

Tag 1: Von Auckland aus bin ich nach Wellington, die Hauptstadt Neuseelands geflogen. Dort habe ich die anderen 30 Austauschschüler (von denen die meisten deutsch waren) und die Tourguides getroffen. Wir hatten etwas Zeit, uns die Stadt anzugucken. In Wellington gibt es so einiges zu sehen, zum Beispiel das Te Papa Museum, die Regierungsgebäude und den botanischen Garten, der über der Innenstadt liegt und von dem aus man einen super Ausblick über die Stadt hat! Man kann mit der berühmten Cable Car (Seilbahn) hochfahren.
Nach ein paar Stunden haben wir uns an der Fähre getroffen. Wir sind dann mit dem Interislander von Wellington rüber auf die Südinsel nach Picton gefahren. Dort war unsere erste Übernachtung in  einem Backpacker.

Tag 2: Nach unserem ersten gemeinsamen Frühstück hatten wir etwas Zeit, uns Picton anzuschauen. Die Umgebung dort ist einfach wunderschön. Hier hatten wir auch die Möglichkeit, mit Delfinen schwimmen zu gehen

Mittags sind wir dann mit drei Vans nach Kaikoura, unserem nächsten Ort zum Übernachten, gefahren. Wir haben viele Seehunde gesehen, auch einen kleinen 'Seehundkindergarten' an einem Wasserfall. In unserem Haus haben wir dann alle zusammen gekocht.

Tag 3
: Morgens sind einige von der Gruppe auf eine Walbeobachtungstour gegangen. Die anderen sind so lange noch zu einem anderen Strand gefahren, wo es wieder Seehunde gab. Wir hatten sogar Glück, Delfine aus der Ferne zu sehen! Es ging dann weiter zum Abel Tasman Park.

Tag 4: Die nächsten zwei Nächte waren wir im Abel Tasman National Park. Dort haben wir eine Kajaktour gemacht und sind gewandert.

Tag 5: Vom Abel Tasman bis nach Greymouth hatten wir eine längere Strecke an diesem Tag zu fahren. Das lässt sich aber nicht verhindern, wenn man in 12 Tagen die ganze Südinsel umrunden will. Es ging an der rauen Westküste entlang. Auf der Fahrt hatten wir immer wieder Pausen, zum Beispiel bei den Pancake Rocks.

Tag 6: Von Greymouth sind wir weiter nach Franz Josef Village gefahren. Auf dem Weg haben wir Halt bei einer alten Kohlemine, einem Freilichtmuseum (shantytown.co.nz) und in dem Ort Hokitika, der berühmt für seine Jadewerkstätten ist, gemacht. So haben wir auch etwas über die Vergangenheit Neuseelands gelernt. In Franz Josef Village kamen wir nachmittags an. Dort konnten wir ein Kiwihaus (mit Kiwivögeln) besichtigen und in Hotpools baden. Zusammen haben wir dann noch eine kleine Nachtwanderung zu einem Wäldchen, in dem es Glühwürmchen gab, gemacht.

Tag 7: An diesem Tag hatten wir einige Stopps: Wir haben uns den Franz Josef Gletscher angeguckt. Außerdem waren wir an zwei Stränden, einem Wasserfall und mehreren Aussichtspunkten angehalten. Wir haben auch einen kurzen Bushwalk durch einen sehr schönen Wald gemacht. Auf dem Haastpass ging es dann nach Queenstown.

Tag 8: Die nächsten zwei Nächte waren wir in Queenstown, berühmt für extreme Sportarten. Wir sind mit dem Sessellift auf einen der Berge gefahren, dort gab es eine Rodelbahn und man hatte einen super Ausblick über Queenstown. Wir haben auch einen kleinen Ausflug nach Arrowtown, einem netten Örtchen in der Nähe, gemacht.

Tag 9: Von Queenstown aus ging es weiter nach Milford Sound. Wir haben wieder an verschiedenen Aussichtspunkten angehalten. Der Weg nach Milford Sound, wo es fast immer regnet, war beeindruckend: Überall auf den Felswänden waren kleine Wasserfälle zu sehen und Wolken hingen in den Bergen. In Milford angekommen, haben wir eine Bootstour durch den Milfordsound gemacht.

Tag 10: Es ging dann weiter in die Catlins, einem Gebiet an der Süd-Ost-Spitze Neuseelands. Hier haben wir Pinguine an einem Strand gesehen! Übernachtet haben wir ganz nach Kiwi-Art auf einer Schaffarm.

Tag 11: Vor unserer Weiterreise haben wir noch eine kleine Schafschershow in der Scheune, nur für uns, gesehen. Dann ging es weiter in Richtung Dunedin. Auf dem Weg haben wir halt am Slope Point, dem südlichsten Punkt Neuseelands (wenn man Stewart Island nicht mit zählt) gemacht. Weitere Stopps waren ein Strand, ein Wasserfall und am „Nugget Point“.

Tag 12: Unsere letzte Nacht verbrachten wir in Dunedin. Auf dem Weg nach Christchurch haben wir an einem Strand bei den „Moeraki Boulders“ angehalten. In Christchurch hatten wir ein bisschen Zeit, um uns in dem seit dem Erdbeben immer noch zerstörten Zentrum umzuschauen. Danach wurden wir zum Flughafen gebracht, wo die Tour endete. Von dort aus sind wir dann zurück zu unseren Gastfamilien geflogen.

Ich bin sehr froh, dass ich diese Tour gemacht habe. Nach der Tour hatte ich ein anderes Bild von dem vielfältigen Neuseeland und viele, viele schöne Erinnerungen. Diese zwölf Tage waren auf jeden Fall ein Highlight meines Neuseelandaufenthaltes!

Ansprechpartnerin Neuseeland

Gaby Kühn

Tel.: 0221-60 60 855-14

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