Beirat

Seit 2010 besteht der Beirat von Open Door International e.V. aus fünf Mitgliedern, die sich im Folgenden kurz vorstellen:

 

Silke Budde

Nach guten Erfahrungen Ende der 80er Jahre als Au pair in Paris mit sich wiederholenden Auslandsaufenthalten als Erasmusstudentin, Stipendiatin, Praktikantin in Frankreich im Rahmen des Studiums der Kulturpädagogik, arbeitete ich anschließend als Bildungsreferentin an der Organisation und Durchführung von interkulturellen Auslandsprojekten. Dann kurze Erziehungspause und Freiberuflerin für Kultur-und Kunstprojekte. Zurzeit mache ich den Einstieg in den Lehrberuf. Da ich Auslandsaufenthalte als Bereicherung der Persönlichkeit und im weiteren als ein Mittel der Völkerverständigung sehe, setze ich mich seit 2007 gerne für ODI ein, betreue LangzeitschülerInnen in Deutschland und bin seit Mai 2010 im Beirat.


Duncan Cummins

Duncan Cummins kam 1976 aus England als Austauschlehrer nach Deutschland und arbeitet seit 1980 in einem Deutsch-Amerikanischen Institut u.a. als unabhängiger Austausch- und Studienberater. Seit 1983 arbeitet er als regionaler Betreuer, ehemaliges Vorstandsmitglied und derzeitiger Beirat von Open Door International e.V., Mitglied des AJA. Er hat einige tausend Schülerinnen und Schüler beraten und konkret einigen hundert geholfen einen Aufenthalt im Ausland zu realisieren. Im Rahmen des PPP/CBYX Programmes hat er seit 1983 gut hundert junge Amerikanerinnen und Amerikaner in Süd-Baden betreut. Er hofft, dass durch diesen intensiven Austausch ein tiefes Verständnis für andere Kulturen erreicht wird und dass ehemalige Austauschschülerinnen und Austauschschüler einen positiven Beitrag zur unaufhaltbaren Globalisierung und auch zu anderen politischen und Umweltthemen leisten können.


Ingrid Feiden

Die sehr frühen und langen Auslandserfahrungen haben Ingrid Feiden sehr geprägt. Nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben als Bereichsleiterin und Leitung des Einkaufs für Mode machte sie 2007-2009 ein Freiwilligenjahr in Niger/Westafrika. Dort hat sie Tourareg-Frauen in Marketing unterrichtet. 2009 war sie als Beraterin unterschiedlicher Textilfabrikanten in Kolumbien. Sie ist ein Kosmopolit und möchte junge Menschen davon überzeugen, wie wichtig Globales Lernen ist. Sie engagiert sich mit vollem Einsatz und gibt ihr Wissen als Multiplikatorin und Zeitzeugin für Globales  Lernen auch an Grundschulen weiter. Ihr Motto: Eine Welt Global und Lokal".


Ingrid Nordmeyer

Bereits in meinem sechsten Lebensjahr war ich, ohne ein Wort Dänisch zu sprechen, für vier Monate in Dänemark in einer Gastfamilie, bestehend aus zwei alten Damen. Der Anfang ohne Sprachkenntnisse war nicht leicht - ich werde nie vergessen, dass man mir am ersten Morgen Haferflocken mit Flöhen anbieten wollte, die sich dann aber als das dänische Wort für Sahne entpuppten, glücklicherweise. Dieser erste Auslandsaufenthalt war, nach superschnellem Erlernen der Sprache, dann aber so spannend und bereichernd, dass noch viele weitere folgten. Als Schülerin und als Studentin ging ich nach Frankreich, England und in die U.S.A und als Studienrätin führte ich Austauschprogramme in diese und weitere Länder, zusammen mit Kollegen, durch.

Unser Haus wurde durch die weltweiten Kontakte zum zeitweiligen Gästehaus von Schülern, Studenten und Kollegen aus aller Welt, denen der Aufenthalt mit seinen Ausflügen in Natur, Kunst und Kultur sowie die Gespräche am runden Tisch offensichtlich so gefallen hat, dass viele Gegeneinladungen in alle Welt kamen und auch gern angenommen wurden. Der sich daraus ergebende lebendige Fremdsprachenfundus, die kulturellen, interkulturellen und menschlichen Erfahrungen und Einsichten haben mein Leben so geprägt und bereichert, dass ich darauf keinesfalls verzichten möchte und vielen Jugendlichen gern zu einem Einstieg dazu verhelfe.

Vor gut zehn Jahren, als ich für meine Tochter nach einer erfahrenen Austauschorganisation suchte, bot mir ODI ehrenamtliches Mitwirken an. Das genau entsprach meiner Motivation und meinem Anliegen, die Erfahrungen und Werte aus der Austauschbewegung und die sich daraus ergebenden interkulturellen Verständigungsmöglichkeiten weiterzutragen. Gern bin ich in einem gemeinnützigen Verein mit dabei, dessen Mitglieder engagiert auf der Basis dieser Ideen erfolgreich zusammenarbeiten.


Silja Nordmeyer

Was könnte mich besser für die ehrenamtliche Arbeit im Jugendaustausch motivieren als die zahlreichen positiven Erfahrungen, die ich in Frankreich, den USA und seit Beginn des Studiums auch in Ägypten und Syrien, sowie England machen konnte?

Mir fällt tatsächlich etwas auf diese rhetorisch anmutende Frage ein: zu sehen, wie andere Menschen die Möglichkeit bekommen, die gleiche Erfahrung zu machen. Diese Erfahrung vorzubereiten, zu begleiten und einen guten Einblick darin zu bekommen, wie ODI sie programmatisch untermalt, macht mir viel Freude. Es bleibt mir nur übrig, zu wünschen, dass die tolle Teamarbeit auch in Zukunft von ehrenamtlicher Kraft mitgetragen wird. Die Zusammenarbeit engagierter Menschen verschiedener Altersgruppen empfinde ich als sehr bereichernd.

Kontakt Open Door International e.V.

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